Katharina Röbbert, Erdem Anvari
Ort: Leinehof, Seminarraum C
Blockveranstaltung Samstag, 17.01.2026, 09:00 – 16:30 Uhr
Max. Teilnehmerzahl: 20
_Verbindliche Anmeldung auf der Homepage
Persönlichkeitsstörungen sind insbesondere als Störungen des Sozialen Miteinanders zu verstehen. Dies bedeutet in der Folge, sowohl für Interaktionspartner und früher oder später auch für die Betroffenen selbst, große Leiderfahrung. Es wird angenommen, dass bis zu 10% der Allgemeinbevölkerung von der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung betroffen sind. Viele Therapeuten erleben die Arbeit mit solchen Patienten als überaus belastend und schwierig. Wir wollen gemeinsam in diesem Seminar ausgewählte und spezielle Störungs-
bilder mit dem Ziel untersuchen, diagnostisch/differentialdiagnostische und therapeutische Kenntnisse und Fähigkeiten zu fördern. Ein weiteres Augenmerk wird auf behandlungstechnischen Schwierigkeiten liegen, die diese Patienten für die therapeutische Beziehung bedeuten.
Hermann Staats
Ort: Leinehof, Seminarraum A
Blockveranstaltung Samstag, 31.01.2026, 09:00 – 16:30 Uhr
_Verbindliche Anmeldung auf der Homepage
Angststörungen sind vielgestaltig und häufig. Sie sind meist mit anderen Störungen und in der Regel mit charakteristischen Mustern interpersoneller und intrapsychischer Beziehungen verbunden. Wir lernen im Seminar unterschiedliche Konzepte der Behandlung von Angststörungen kennen und diskutieren ihre Indikationen und Einschränkungen.
Literaturempfehlung: Benecke, C., Staats, H. (2016): Psychoanalyse der Angststörungen. Kohlhammer Stuttgart.
Fritz Boencke
Ort: Leinehof, Seminarraum C
Blockveranstaltung, neuer Termin Samstag, 21. März 2026, 09:00 – 16:30 Uhr
_Verbindliche Anmeldung auf der Homepage
Das Seminar soll einen Einblick geben in die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder und Behandlungsstrategien. Es soll die Erhebung eines psychischen Befundes unter psychiatrischen Gesichtspunkten unter Einbeziehung von Patientenvorstellungen geübt werden sowie die Indikationen, Wirkweisen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka erläutert werden. Weiteres Augenmerk gilt der Unterscheidung von Patienten, die Sie vielleicht in Ihrer Praxis aufsuchen werden und die eventuell eher eine psychiatrische und weniger eine
psychoanalytische Behandlung oder eine zusätzliche Medikation benötigen
Katharina Faulstich, Anke Wulf
Ort: Leinehof, Seminarraum C
Blockveranstaltung, Samstag, 22.11.2025, 09:00 – 12:30 Uhr
_VerbindlicheAnmeldung bis auf der Homepage
Wir beschäftigen uns zunächst mit der Deskription von Zwangsgedanken, Zwangsimpulsen und Zwangshandlungen von Kindern- und Jugendlichen und deren Einordnung im ICD-10.
Im Weiteren möchten wir den Blick auf psychodynamische Zusammenhänge wenden: dabei sollen trieb-, selbst- und objektbeziehungstheoretische Sichtweisen einfließen. Diese sollen schließlich anhand von Fallbeispielen angewendet und diskutiert werden.