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Erstinterview-Seminar A

Gisela Rothbächer

          Ort: Institut, Bibliothek

          Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

          Theoretische Einführung: 07.11.2023

          14.11., 21.11., 28.11.; 05.12., 12.12.2023

          _Verbindliche Anmeldung bis 12.10.2023 auf der Homepage

          Max. Teilnehmerzahl: 12

 

In diesem Seminar erarbeiten wir Haltung und Technik für eine psychodynamische Erstbegegnung. Nach einer theoretischen Einführung zu Grundannahmen, Funktion und Besonderheiten des Erstinterviews nach Argelander werden wir uns ganz praktisch mit der Erhebung und Auswertung von Erstbegegnungen beschäftigen. Angewandte Methoden: Diskussion und Reflektion von schriftlich in die Gruppe eingebrachten Gedächtnisprotokollen einer Erstbegegnung aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (es ist günstig, wenn die Möglichkeit zu Erstgesprächen im Arbeitsfeld besteht, aber keine Bedingung für die Teilnahme); Rollenspiele zur Erprobung verschiedener Standardsituationen, insbesondere Gesprächsbeginn, Umgang mit Schweigen und zur Einübung einer rezeptiven, gleichzeitig präsenten Haltung als Interviewerin/Interviewer. Auch auf die von den Kassen als obligatorisch eingeführte sogenannte Psychotherapeutische Sprechstunde wird eingegangen, Unterschiede, aber auch Verbindungslinien zum psychodynamischen Erstinterview werden gezogen.

Empfohlene Litaratur: Hermann Argelander „Das Erstinterview in der Psychotherapie“, Annemarie Laimböck „Das psychoanalytische Erstgespräch“.

Einführung in die Berufsordnung und in die Abläufe der Ambulanz A + F

Peter Döring

          Ort: Institut, Bibliothek

          Mittwoch, 10.04.2024, 18.00 – 20.00 Uhr

          _Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Dieses Seminar ist verpflichtend vor Erhebung Ihrer ersten Anamnese zu besuchen.
Zur Vorbereitung lesen Sie bitte die für Sie geltende Berufsordnung sowie das Merkblatt zur Anamneseerhebung, s. Homepage.

Ziel unseres Treffens ist es, alle Fragen zu diesen Texten Ihrerseits zu klären.

Anamnesenseminar A + F

Susanne Staats

          Ort: Institut, Gruppenraum

          1. Teil: Samstag, 20.04.2024,                          09:00 – 16:00 Uhr

          2. Teil: Dienstags, 07. und 14.05.2024             18:00 – 19:30 Uhr

          3. Teil: Samstag, 25.05.2024                           09:00 – 16:00 Uhr

          _Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an A&WBT, die mit der Anamneseerhebung über die Institutsambulanz beginnen möchten. Gern können auch A&WBT hinzukommen, die sich erneut mit der Erhebung von Anamnesen befassen wollen.

Im ersten Teil des Seminars werden wir uns mit den "Hinweisen zur Darstellung von Anamnesen" (auf der Homepage zu finden) theoretisch beschäftigen. Im zweiten Teil wird es eine Anamneseerhebung mit einem/r Schauspielpatienten oder -patientin geben.
Im dritten Teil sammeln wir unsere Einfälle und Überlegungen zur Patientin/zum Patienten und verfassen gemeinsam eine Anamnese.

Psychotherapeutische Poliklinik - Diagnostik, Indikation und Prognose / Anamnesenseminar A + F

Alexandra Bernholt, Reinhard Kreische

          Ort: Institut, Bibliothek

          Donnerstags 20:15 – 21:45 Uhr

          30.11.; 21.12.2023; 25.01.; 29.02.; 14.03.; 25.04.; 30.05.; Achtung: letzter Termin vorverlegt auf 13. Juni 2024

          _Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Eine Poliklinik ist eine Einrichtung, die der ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patienten dient. In den Polikliniken einer Universität lernen die Studentinnen und Studenten die verschiedenen Krankheitsbilder eines Faches kennen.

Die Diagnostische Ambulanz unseres Instituts dient ebenfalls diesen Zwecken. Sie sollen in Ihrer Aus- und Weiterbildung möglichst viele Krankheitsbilder kennenlernen, mit denen Psychotherapeuten, Psychoanalytiker und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in ihrer Berufstätigkeit in eigenen Praxen oder in stationären und teilstationären klinischen Einrichtungen zu tun haben.

Im Seminar „Psychotherapeutische Poliklinik“ stellen Sie Anamnesen von Patienten vor, die Sie in der Diagnostischen Ambulanz unseres Instituts (oder in Ausnahmefällen in der therapeutischen Einrichtung, in der Sie arbeiten) untersucht haben. Wenn die Patienten damit einverstanden sind, werden sie im Seminar persönlich vorgestellt. Anschließend erarbeiten wir in der Seminargruppe Hypothesen zur Diagnose und zur Psychodynamik der vorgestellten Krankheitsbilder, zur Übertragung, Gegenübertragung und zum Widerstand, zur Prognose und zur Indikation. Den vorgestellten Patienten wird im Rahmen unserer Möglichkeiten ein Behandlungsplatz vermittelt.

Das Seminar kann vom 1. Ausbildungssemester an besucht werden und ist auch geeignet für fortgeschrittene A&WBT.

Die vorgestellten Anamnesen werden als Aus- und Weiterbildungsanamnesen anerkannt.

Bericht an den Gutachter F

Angebot für A&WBT aus dem Erwachsenen- und KJP-Bereich

Sigrun Bünger

          Ort: Institut, Bibliothek

          Dienstag, 18.30 – 20.00 Uhr

          16.01.2024 und 30.01.2024

          _Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Einführung in die Struktur des Gutachterverfahrens und das Verfassen eines Berichtes an die Gutachterin / den Gutachter gemäß den Vorgaben der KV für A&WBT, die mit der Antragstellung für Richtlinien-Psychotherapie beginnen oder erste Erfahrungen gesammelt haben. Anhand von Beispielen (gerne können Sie eigene Berichte zu Anträgen, an denen Sie gerade arbeiten, mitbringen) sollen Schwierigkeiten und Fragen erörtert werden.

Säuglingsbeobachtung für alle WBT A + F

Anja Germeyer (Fortgeschrittene WBT im laufenden Seminar) – Termin nach Vereinbarung

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Dienstags 20.30 – 22:00 Uhr, wöchentlich

          Erster Termin 07.11.2023

          _Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Empfohlen für alle neuen Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, für KJP obligat!

 

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird ein Jahr lang wöchentlich für eine Stunde einen Säugling beobachten. Die Beobachtungsprotokolle werden im Seminar reflektiert. Ziel ist es u.a.:

Einübung der therapeutischen Abstinenz

Einüben von gleichschwebender Aufmerksamkeit

Bewusste Differenzierung zwischen Außenbeobachtung und Selbstwahrnehmung

Eine gesunde Entwicklung bewusst wahrnehmen

Die unmittelbare Erfahrung der Bedeutung des ersten Lebensjahres

Beobachtung der Feinabstimmung von Mutter/Bezugsperson und Kind

Beobachtung von symbiotischer Qualität, Entwicklung von Bindung, Kompetenzen des Säuglings

In diesem Seminar steht die unmittelbare Erfahrung im Vordergrund und soll eine Basis für die analytische Arbeit sein.

Psychodynamische Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen I und II A

Cornelia von Wallmoden

          Ort: Praxis C. v. Wallmoden, Schildweg 16, 37085 Göttingen

          Dienstags 18:00 – 19:30 Uhr

          Termin: erstes Treffen 07.11.2023, weitere Termine nach Absprache

          Anmeldung bei Frau von Wallmoden per Mail an wallmoden@t-online.de_

 

Einführung in die Theorie und Praxis der psychodynamischen Diagnostik und Indikations­stellung. Berücksichtigt werden dabei das szenische Verstehen, die Analyse von Über­tragungs- Gegen­über­tragungs- und Widerstandskonstellationen sowie die genaue Beobach­tung und Interpretation des spieler­ischen Handelns und die Auswertung projektiver Testverfahren (Zeichentests, Erzähltests, Spieltests und Beziehungsdiagnostik).

Nach Bedarf wird eine Einführung in die standardisierte Lern- und Leistungsdiagnostik gegeben.

 

Literatur: D. Lehmhaus / B. Reiffen-Züger: Psychodynamische Diagnostik in der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (Brandes & Apsel, 2017); F. Wienand: Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien, Grundlagen und Praxis (Kohlhammer, 2016)

Einführung in die Anamneseerhebung und Antragstellung für KJP A + F

York Dennhardt

          Praxis Dennhardt, Kastanienweg 15, 37085 Göttingen

          Donnerstags 18:00 – 21:00 Uhr

          Erster Termin 02.11.2023, Termine nach Vereinbarung, vermutlich vierwöchig

          _Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

In dem Seminar werden die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstellten Anamnesen gemeinsam erörtert. Diagnosestellung, psychodynamische Schlussbildung, Herausarbeiten unterschiedlicher Krankheitsbilder vor dem Hintergrund der lebensgeschichtlichen, ätiologischen und psychischen Entwicklung. Ebenso geht es um die Bedeutung von Übertragung und Gegenübertragung als diagnostisches Moment. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer soll drei im Seminar besprochene Anamnesen schriftlich einreichen, die dritte Anamnese soll bereits in Antragsform geschrieben sein.

Literatur: Herrmann Argelander: das Erstinterview in der Psychotherapie.

Annemarie Laimböck: das psychoanalytische Erstgespräch. Der Antrag auf Psychotherapie, ein Leitfaden zur Berichterstellung (incl. Kinder- und Jugendlichen- und Gruppenpsychotherapie). Psychosozial, gebundene Ausgabe 03. August 2012