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Grundlagen

Objektbeziehungstheorie                                                                                              A + F

Thomas Ferrari

        Ort: Institut, Bibliothek

        Blockveranstaltung, Samstag,11.12.2021 9:00 – 16:30 Uhr

        Anmeldung bis 26.11.2021 auf der Homepage

 

In der Psychoanalyse stand die Bedeutung von Beziehungen für die seelische Entwicklung immer im Zentrum theoretischer Betrachtungen. Doch wie begründen sich unsere Beziehungen zu anderen? Wie verändern sie sich während der seelischen Entwicklung eines Menschen? Welche Bedeutung haben sie im Kontext der verschiedenen theoretischen Konzeptionen? Diese Fragen führen bis heute zu heftigen Kontroversen. Ausgehend davon, ob wir andere als Ziel zur Befriedigung unserer Triebbedürfnisse entdecken, ob wir unsere inneren Objekte durch kindliche Phantasien und deren Projektion konstituieren oder ob wir von Anbeginn unserer Zeit auf Wechselseitigkeit mit anderen Menschen angelegt sind, werden wir uns in diesem Seminar einen kursorischen Eindruck von den verschiedenen Objektbeziehungstheorien in der Psychoanalyse verschaffen. 

 

 

Persönlichkeitsstörungen                                                                                              A + F

Karla Hoven-Buchholz

        Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 05.03.2022, 9:00 – 16:30 Uhr

9:00 - 10:30 Uhr, 10:45 - 12:15 Uhr, Mittagspause 12:15 -15:00 Uhr,

15:00 Uhr - 16:30 Uhr

Anmeldung bis 19.02.2022 auf der Homepage

 

Was sind Persönlichkeitsstörungen?

Christopher Bollas sieht sie als Charakterzüge, die Menschen entwickelt haben, um seelischen Schmerz zu ertragen. Die Persönlichkeit, ihre Störung, auch Charakter genannt, fordert uns therapeutisch heraus. Die Revue ihrer klassischen Theorien beginnt nach Freuds „Einige Charaktertypen aus der psychoanalytischen Arbeit“ (1916), mit W. Reichs Charakteranalyse, die den Charakterpanzer als „eingefrorene Geschichte“ sieht. „Der Charakter ist nicht dadurch gekennzeichnet, was er abwehrt, sondern durch die Art, wie und mit welchen Triebkräften des Ich er es tut.“ Nach Fenichel beschäftigen wir uns mit „Neurotische Stile“ von Shapiro und schließlich ausgewählten übersetzten Kapiteln aus „Three Characters. Narcissist, Borderline, Manic Depressive.“

Literaturliste:

Sigmund Freud: Einige Charaktertypen aus der psychoanalytischen Arbeit (1916)

Wilhelm Reich: Charakteranalyse

Otto Fenichel: Psychoanalytische Neurosenlehre Bd. III Psychosozial Verlag

David Shapiro (1991) Neurotische Stile. Vandenhoek

Christopher Bollas (2000) Genese der Persönlichkeit. Klett

Christopher Bollas mit Sacha Bollas (2021) Three Charakters. Narcissist, Borderline, Manic Depressive.Phoenix Publishing House

 

 

Entwicklungspsychologie IV                                                                                              A + F

Anja Germeyer

        Ort: Institut, Bibliothek

        Blockseminar 26.03.2022, 9:30 – 15:30 Uhr

Anmeldung bis 12.03.2022 auf der Homepage

 

Wir bearbeiten unterschiedliche psychodynamische Theoriebildungen zur Adoleszenz.

Hierzu zählen u.a. Bohleber, Streeck und King.

 

 

Entwicklungspsychologie I                                                                                              A + F

Anja Germeyer

        Ort: Institut, Bibliothek

        Blockseminar Samstag, 25.6.2022, 9:30 – 15:30

Anmeldung bis 11.06.2022 auf der Homepage

 

Wir bearbeiten unterschiedliche psychoanalytische (klassische) Theoriebildungen zum frühen Säuglingsalter u.a. von Anna Freud, Melanie Klein, Margret Mahler, Donald W. Winnicott.

 

 

Selbstpsychologie                                                                                               A + F

Achim Kraul

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 23.04.2022, 9:00 – 12:30 Uhr

Weitere Abendtermine dienstags 10., 17., 24., 31.05.2022, 20:15 – 21:45 Uhr

Anmeldung bis 09.04.2022 auf der Homepage

 

Mit der Selbstpsychologie, die maßgeblich von Heinz Kohut entwickelt und seit den 1970er Jahren zunehmend rezipiert wurde, landeten humanistisch geprägte Vorstellungen auch in der Psychoanalyse. Die grundlegenden Konzepte und eine historische Einordnung werden im ersten Teil der Veranstaltung (Blockseminar 9:00h-12:30h) besprochen, wozu vorbereitend etwas Überblickartiges gelesen werden sollte (Boll-Klatt u. Kohrs, Mertens, Kilian/Köhler z.B.).

Daran anschließend finden vier Abendtermine statt, in denen wir grundlegende Texte diskutieren (Freuds "Zur Einführung des Narzissmus", einen Kohut-Text, dann Altmeyer als ein wichtiger Vertreter der relationalen Psychoanalyse zu "Narzissmus, Intersubjektivität und Anerkennung"). Abschließend soll ein Fokus auf das klinische Vorgehen folgen (Falldarstellung).