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Erstinterview, Anamnese, Diagnostik und Säuglingsbeobachtung

Erstinterview-Seminar                                                                                              A

Gisela Rothbächer

        Ort: Institut, Bibliothek

        Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

     

   1. Halbjahr 2021:

Theoretische Einführung: 02.11.2021.

        09., 16., 23., 30.11.; 07., 14.12.2021

 

Anmeldung für das erste Halbjahr bis 12.10.2021 auf der Homepage

 

        2. Halbjahr 2022:

Theoretische Einführung: 11.01.2022.

        18., 25.01.; 08., 15., 22.02.; 01.03.2022.

        und für das zweite

      

Anmeldung für das 2. Halbjahr bis 31.12.2021 jeweils auf der Homepage

 

Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der praktischen Einübung von Haltung und Technik des Erstinterviews, wie es von Argelander entwickelt wurde. Zu Beginn eines Halbjahres wird jeweils eine kurze theoretische Einführung zu Grundannahmen, Funktion und Besonderheiten des psychodynamischen Erstinterviews auch in Abgrenzung von stärker strukturierten Diagnosezugängen gegeben. An den folgenden Terminen wird aus dem Kreis der Teilnehmer jeweils ein schriftliches Gedächtnisprotokoll einer solchen Erstbegegnung mit einem Patienten vorgestellt und in der Gruppe diskutiert. Es ist günstig, wenn die Teilnehmer die Möglichkeit zu Erstgesprächen in ihrem Arbeitsfeld haben, dies ist aber keine Bedingung. Auch auf die von den Kassen als obligatorisch eingeführte sog. Psychotherapeutische Sprechstunde wird eingegangen, Unterschiede und mögliche Verbindungslinien zum Erstinterview werden herausgearbeitet.

Empfohlene Literatur: Hermann Argelander „Das Erstinterview in der Psychotherapie“,
Annemarie Laimböck „Das psychoanalytische Erstgespräch“.

 

 

Übungen zur psychoanalytischen Diagnostik I und II (aKJP)

C. v. Wallmoden

        Ort: Praxis Wallmoden, Dahlmannstr. 5

        Dienstags 18:00 – 19:30 Uhr

        Erster Termin am 09.11.2021 weitere Termine nach Absprache

          Anmeldung per Mail an wallmoden@dont-want-spam.t-online.de

 

Einführung in die Theorie und Praxis der psychodynamischen Diagnostik und Indikations­stellung. Berücksichtigt werden dabei das szenische Verstehen, die Analyse von Über­tragungs-, Gegen­über­tragungs- und Widerstandskonstellationen sowie die genaue Beobach­tung und Interpretation des spieler­ischen Handelns und die Auswertung projektiver Testverfahren (Zeichentests, Erzähltests, Spieltests und Beziehungsdiagnostik).

Nach Bedarf wird eine Einführung in die standardisierte Lern- und Leistungs­diagnos­tik gegeben.

Literatur: D. Lehmhaus/B. Reiffen-Züger: Psychodynamische Diagnostik in der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (Brandes&Apsel, 2017); F. Wienand: Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien, Grundlagen und Praxis (Kohlhammer, 2016).

 

 

Anamnesenseminar                                                                                              A + F

Susanne Staats

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 18:00 – 19:30 Uhr

26.04.; 03.; 10., 17., 24., 31.05.; 07., 14., 21., 28.06.; 05., 12.07.2022

Anmeldung bis 30.03.2021 auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an A/WBT, die mit der Anamnesenerhebung über die Institutsambulanz beginnen möchten. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns mit den "Hinweisen zur Darstellung von Anamnesen" (auf der Homepage zu finden) theoretisch beschäftigen. Daran anschließend wird es eine praktische Anamnesenerhebung mit einem Schauspielpatienten geben, über die Sie in Arbeitsgruppen eine schriftliche Anamnese verfassen werden. Im letzten Teil des Seminars werden wir die unterschiedlichen Versionen vergleichen und besprechen.

Ziel des Seminars ist es, Ihr Zutrauen in das selbstständige Verfassen von Anamnesen zu festigen.

Literaturempfehlung: R. Hohage: Analytisch orientierte Psychoanalyse in der Praxis.

 

 

Psychotherapeutische Poliklinik

Diagnostik, Indikation und Prognose / Anamnesenseminar                                                                                              A + F

Alexandra Bernholt, Reinhard Kreische

        Ort: Institut, Gruppenraum

        Donnerstags 20:15 – 21:45 Uhr

        25.11.; 16.12.2021; 27.01.; 24.02.; 31.03.; 28.04.; 19.05.; 30.06.2022

        Anmeldung erbeten an krei.goe@dont-want-spam.t-online.de

 

Eine Poliklinik ist eine Einrichtung, die der ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patienten dient. In den Polikliniken einer Universität lernen die Studenten die verschiedenen Krankheitsbilder eines Faches kennen. – Die Diagnostische Ambulanz unseres Instituts dient ebenfalls diesen Zwecken. Sie sollen in Ihrer Aus- und Weiterbildung möglichst viele Krankheitsbilder kennenlernen, mit denen Psychotherapeuten, Psychoanalytiker und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in ihrer Berufstätigkeit in eigenen Praxen oder in stationären und teilstationären klinischen Einrichtungen zu tun haben. – Im Seminar „Psychotherapeutische Poliklinik“ stellen Sie Anamnesen von Patienten vor, die Sie in der Diagnostischen Ambulanz unseres Instituts (oder in Ausnahmefällen in der therapeutischen Einrichtung, in der Sie arbeiten) untersucht haben. Wenn die Patienten damit einverstanden sind, werden sie im Seminar persönlich vorgestellt. Anschließend erarbeiten wir in der Seminargruppe Hypothesen zur Diagnose und zur Psychodynamik der vorgestellten Krankheitsbilder, zur Übertragung, Gegenübertragung und zum Widerstand, zur Prognose und zur Indikation. Den vorgestellten Patienten wird im Rahmen unserer Möglichkeiten ein Behandlungsplatz vermittelt. – Das Seminar kann vom ersten Ausbildungssemester an besucht werden und ist auch geeignet für fortgeschrittene Aus- und Weiterbildungsteilnehmer. – Die vorgestellten Anamnesen werden als Aus- und Weiterbildungsanamnesen anerkannt.

 

 

Einführung in die Anamneseerhebung und Antragstellung für aKJP

Y. Dennhardt                    

        Ort: Praxis Dennhardt, Kastanienweg 15

Donnerstags 18:00 – 21:00 Uhr

Erster Termin 04.11.2021, weitere Termine nach Absprache

 

Es wird um Anmeldung gebeten an: Y.Dennhardt@dont-want-spam.gmx.de

 

In dem Seminar werden die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstellten Anamnesen, Gespräche mit Kind/Jugendlichen und Eltern gemeinsam erörtert. Diagnosestellung, psychodynamische Schlussbildung, Herausarbeiten unterschiedlicher Krankheitsbilder vor dem Hintergrund der lebensgeschichtlichen, ätiologischen und psychischen Entwicklung. Ebenso geht es um die Bedeutung von Übertragung und Gegenübertragung als diagnostisches Moment. Es werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei besprochene und bearbeitete Anamnesen schriftlich abgegeben, die letzte in Antragsform.

Literatur: Dieter Adler: Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie: Ein Leitfaden zur Berichterstellung (inkl. Kinder- und Jugendlichen- und Gruppenpsychotherapie); Hermann Argelander "Das Erstinterview in der Psychotherapie“

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Fingerübungen zur psychodynamischen Hypothesenbildung                                                                                              A + F

Gisela Rothbächer, Antje von Boetticher

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung Samstag, 15.01.2022, 9:00 – 14:30 Uhr

Anmeldung bis 31.12.2021 auf der Homepage

Begrenzte Teilnehmerzahl (20, wegen Kleingruppenarbeit)

 

In diesem Seminar soll der „Dreiklang“ aus Genese, auslösender Situation und Gegenübertragungseindrücken/szenischen Informationen in Bezug auf die Symptomatik zur Entwicklung von psychodynamischen Überlegungen vermittelt und praktisch eingeübt werden.

In Kleingruppenarbeit wird anhand von anamnestischem Material jeweils eine Perspektive vorrangig benutzt, um erste Hypothesen zur Psychodynamik zu erstellen. In einem zweiten Schritt werden dann die verschiedenen Beiträge zu einer Psychodynamik integriert.

 

 

OPD-KJ-2 Teil I                                                                                              A + F

Birgit Riediger, Cornelia von Wallmoden

        Ort: Institut, Bibliothek

          Blockseminar: Samstag, 19.03.2022, 10:00 – 16:30 Uhr

       Anmeldung bis zum 05.03.2022 auf der Homepage

 

Es soll ein Einblick in die vier Achsen (Beziehung, Konflikt, Struktur und Behandlungsvoraussetzungen) gegeben werden. Die Konzeptualisierung und Operationalisierung der Achsen (v.a. Konflikt und Struktur) wird vorgestellt und mit praktischen Beispielen vertieft und die klinische Anwendung der Achsen in der Diagnostik dargestellt. 

Literatur: OPD-KJ-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Hogrefe, 2016

 

 

 

OPD-KJ-2 Teil II                                                                                              A + F

Birgit Riediger, Cornelia von Wallmoden

        Ort: Institut, Bibliothek

          Blockseminar: Samstag, 21.05.2022, 10:00 – 16:30 Uhr

     Anmeldung bis zum 07.05.2022 auf der Homepage

 

In diesem Teil des Seminars sollen die WBT zunächst in die Technik des Erstinterviews nach OPD-KJ-2 eingeführt werden. Dann sollen anhand von mitgebrachtem Material ein Fall in allen Achsen durchgeratet werden. Hierbei hoffen die Referenten auf eine rege Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Literatur: OPD-KJ-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Hogrefe, 2016

 

 

 

Säuglingsbeobachtung für alle WBT                                                                                              A + F

Anja Germeyer (Fortgeschrittene WBT im laufenden Seminar) – Termin nach Vereinbarung

Ort: Institut, Gruppenraum

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr, 14-tägig

Vorbesprechung Dienstag, 05.10.2021

Erster Termin 02.11.2021

Anmeldung bis zum 20.09.2021 auf der Homepage

 

Empfohlen für alle neuen Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, für KJP obligat!

 

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird ein Jahr lang wöchentlich für eine Stunde einen Säugling beobachten. Die Beobachtungsprotokolle werden im Seminar reflektiert. Ziele sind:

 

  • Einübung der therapeutischen Abstinenz
  • Einüben von gleichschwebender Aufmerksamkeit
  • bewusste Differenzierung zwischen Außenbeobachtung und Selbstwahrnehmung
  • eine gesunde Entwicklung bewusst wahrnehmen
  • die unmittelbare Erfahrung der Bedeutung des ersten Lebensjahres
  • Beobachtung der Feinabstimmung von Mutter/Bezugsperson und Kind
  • Beobachtung von symbiotischer Qualität, Entwicklung von Bindung, Kompetenzen des Säuglings

 

In diesem Seminar steht die unmittelbare Erfahrung im Vordergrund und soll eine Basis für die analytische Arbeit sein.