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Behandlungstechnik

Praxis des Antragsverfahrens                                                                                              A + F

Sabine Stein

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

12.10.; 16.11.; 14.12.2021; 25.01.2022

Anmeldung bis 28.09.2021 auf der Homepage

 

In diesem Seminar werden die Grundlagen für die verschiedenen Antragsverfahren mit den formalen und inhaltlichen Vorgaben für Erst-, Umwandlung- und Fortführungsanträge vorgestellt. Vor allem die jeweiligen Berichte an die Gutachterin oder den Gutachter sollen anhand konkreter Beispiele erarbeitet werden.

 

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie II

Entwicklung des Therapieprozesses unter besonderer Berücksichtigung von Widerstand und Deutung            

Katharina Faulstich, Christine Reuter, Birgit Fricke, Anke Wulf         

          Ort: EB

          Dienstags 20.15 – 21.45 Uhr

          11., 18., 25.01.; 08., 15., 22.2.; 01., 08.03.2022

Anmeldung über die Homepage

 

 

Einführung in die Traumdeutung                                                                                              A + F

Dagmar Bielstein, Sabine Stein

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 09.10.2021, 9:30 – 13:00 Uhr Frau Stein

Dienstag, 02. und 09.11.2021 20:15 – 21:45 Uhr Frau Bielstein

Anmeldung bis 25.09.2021 auf der Homepage

 

Das Seminar ist eine Einführung in die Arbeit mit Träumen als „Via regia“ zum Unbewussten.

Dabei beleuchten wir zunächst Freuds Entdeckung der psychologischen Bedeutung von Träumen und seine Konzeptualisierungen der Traumentstehung und die Mechanismen der inneren Traumarbeit, die aus den latenten Traumgedanken den manifesten Traum bilden. Außerdem wird die Technik der Traumdeutung im analytischen/therapeutischen Prozess vorgestellt.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit einigen Aspekten der empirischen Traumforschung und mit Weiterentwicklungen der psychoanalytischen Konzepte über Träume.

Donald Meltzer und Thomas Ogden sehen den Traumprozess als eine spezifische Form unbewussten Denkens, in dem die Verarbeitung emotionaler Erfahrungen und die kreativ-ästhetische Bedeutung des Traums eine besondere Rolle spielen.

 

Literatur:

Freud (1900) Die Traumdeutung, GW Bd. 2/3, Kap.2. Die Methode der Traumdeutung, S. 100 - 126 und Kap.6. Die Traumarbeit, S. 283 - 315; S. Fischer Verlag

Meltzer, Donald (1988) Traumleben. Internationale Psychoanalyse

Ogden, Thomas H (2004) Gespräche im Zwischenreich des Träumens. Psychosozial Verlag, Gießen

 

 

 

Traumseminar                                                                                               F

Sabine Stein

Ort: Institut, Gruppenraum

Mittwochs 20:15 – 21:45 Uhr

10.11.; 08.12.2021; 09.02.; 09.03.; 04.05.; 08.06.; 06.07.2022

Anmeldung bis 03.11.2021 auf der Homepage

 

Auf der Grundlage des Seminars zur Einführung in die Traumdeutung (s.o.) soll in diesem Seminar das Verstehen von Träumen und der therapeutische Umgang mit ihnen im Behandlungsprozess erarbeitet werden. Ausgangspunkt sind die Träume von Patientinnen und Patienten, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ihren Ausbildungsbehandlungen mitbringen. In den Gruppen werden diese Träume im Hinblick auf Zusammenhänge u.a. mit der unbewussten intrapsychischen Dynamik der Patienten und dem Übertragungsgeschehen untersucht. Ergänzend wird weitere Literatur zu Träumen beleuchtet.

Teilnehmen können Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten aus allen Aus- und Weiterbildungsgängen, die mit ambulanten Behandlungen begonnen haben.

Literatur:

Reiche, R. (2012) Die Rekonstruktion des Traums im Traumseminar. Psyche Z Psychoanal 66 (992 - 1021)

 

 

 

Psychodynamische Interventionsmethoden in der Kinder- und
Jugendlichen-psychotherapie III                                                                                               F

Bärbel Neumann

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Mittwochs alle 4 Wochen, 20:15 – 22:00 Uhr

          Erster Termin 29.09.2020

          Anmeldung bis 15.09.2021 auf der Homepage

 

Das Spiel

Spielen scheint ein völlig normales Verhalten des Kindes zu sein. Dabei kann es nur geschehen, wenn im Kind die inneren Voraussetzungen gegeben sind. Ein Kind kann erst altersentsprechend spielen, wenn Mentalisierungs- und Symbolisierungsprozesse das Spiel in seiner schöpferischen Funktion möglich machen.

Wie bringt das Kind seine unbewussten Fantasien, unbewussten Konflikte und aktuelle Ängste zum Ausdruck? Wir werden uns mit den Fragen beschäftigen, wie es dem Analytiker gelingt, die Inhalte des Spiels zu begreifen und nutzbar zu machen, und was er dem Spiel entnehmen kann, um dem Kind beim allmählichen Aufbau des Selbst behilflich zu sein.

 

 

 

Bericht an den Gutachter

Christa Kriege-Obuch

          Ort: Praxis Kriege-Obuch, Theaterstr. 16

          Donnerstags 19.00 – 20.30 Uhr

          12.10. und 19.10.2021

          Anmeldung bis zum 28.09.2021 auf der Homepage

 

 

 

Einführung in die Gruppenpsychotherapie                                                                                              A + F

Julia Hahn

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 06.11.2021, 9:00 – 16:30 Uhr

Anmeldung bis 23.10.2021 auf der Homepage

 

In diesem Einführungsseminar soll es nach einem theoretischen Teil (historische Entwicklung von Gruppenpsychotherapie, unterschiedliche Schulen und Richtungen der Gruppenpsychotherapie) um praktische Fragen rund um die Arbeit in Gruppen in verschiedenen Settings gehen – unter anderem werden wir uns Fragen zur Indikationsstellung, Aufklärung von Patienten und Vorbereitung für die Gruppenbehandlung, Behandlungsmotivation, Gruppenkonstellationen und Rollen in der Gruppe sowie Interventionsbeispielen zuwenden.

 

 

 

Wahrnehmung und Haltung in der PA und TFP                                                                                               F

Erdem Anvari, Stefan Buse

Ort: Institut, Gruppenraum

Nachholtermin aus 2021

Blockveranstaltung, Dienstag, 30.11.2021, 18:30 – 22:00 Uhr,

(Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 12 Personen)

Anmeldung bis 16.11.2021 auf der Homepage

 

In diesem Seminar wollen wir den Fragen nachgehen, welche spezifischen Wahrnehmungseinstellungen und innere Haltungen den therapeutischen Prozess fördern. Sind dabei abgrenzbare Kriterien und Aspekte definierbar, die jeweils spezifisch einen psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Ansatz beschreiben können, gibt es Überschneidungen, wechselseitige Beeinflussungen, gemeinsame Schnittmengen? Reflektierende Suchbewegungen umkreisen dabei u. a. Bereiche und Begriffe wie Aktivität und Passivität, Warten und Konfrontieren. Wahrnehmungen und Haltungen sind in diesem Zusammenhang als idealtypische Positionen zu verstehen, die im therapeutischen Prozess verloren gehen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, eigene Erfahrungen und kurze Fallbeispiele zur Diskussion beizusteuern. Die Dozenten werden zu Beginn der Veranstaltung einen kurzen theoretischen Input geben, um anschließend miteinander in einen offenen Austausch zu kommen.

Empfohlene Literatur: „Die psychoanalytische Haltung“. Hrsg.: Kutter, Paramo-Ortega, Zagermann, Verlag internationale Psychoanalyse

Psychodynamisch denken – tiefenpsychologisch handeln. Praxis der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Gerd Rudolf

 

 

 

Widerstand                                                                                              A + F

Stefan Buse, Katharina Röbbert

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 18.12.2021, 9:00 – 16:30 Uhr

Anmeldung bis 04.12.201 auf der Homepage

 

Wir wollen verschiedene Konzeptionen zum Phänomen des Widerstands in psychotherapeutischen Prozessen kennen lernen. Dabei betrachten wir die geschichtlichen Veränderungen des Widerstandskonzepts und legen den Schwerpunkt auf zeitgenössische Modelle und Handhabungen. - Wie kann sich Widerstand manifestieren und wie ist er motiviert? Ist Widerstand zwecklos? Was könnte ein optimales Widerstandsniveau als nötiges Regulativ für den therapeutischen Prozess bedeuten? - Wir wollen die Bezüge zu intrapsychischen Motiven ebenso beleuchten wie das Verhältnis von Widerstand und Übertragung in der therapeutischen Beziehung. Was hat der Widerstand der Patienten mit unserer Gegenübertragung zu tun? Welche Bedeutung haben Gegenübertragungswiderstände?

Sie sind herzlich eingeladen, Fallvignetten aus Ihrer Behandlungspraxis einzubringen, an denen wir uns mit dem Phänomen "Widerstand" vertraut machen können.

 

 

 

Zentrale Konzepte der Behandlungstechnik (z.B. Rahmen,                                                                                               A + F

Paktgespräch, Grundregel, freie Assoziation, gleichschwebende
Aufmerksamkeit, Umgang mit Schweigen usw.)

Manfred Klemann

        Ort: Institut, Bibliothek

        Blockveranstaltung, Samstag, 05.02.2022, 9:30 – 17:30 Uhr

        Anmeldung bis 21.01.2022 auf der Homepage

 

In diesem Kompaktseminar wird es vor allem darum gehen, die für die psychoanalytische Therapie essentiellen behandlungstechnischen Konzepte darzustellen, ihre konstituierende Bedeutung für das Zustandekommen eines analytischen Prozesses nachvollziehbar zu machen und ihren jeweiligen Stellenwert in der Theoriegeschichte zu erläutern.

 

 

 

Containing – „verdauen, träumen, denken“                                                                                              A + F

Dagmar Bielstein, Sabine Morbitzer

        Ort: Institut, Bibliothek

        Blockveranstaltung, Samstag, 12.02.2022, 9:00 – 15:00 Uhr

        Anmeldung bis 29.01.2022 auf der Homepage

 

Die analytische/therapeutische Beziehung ist ein zentraler Aspekt unserer Arbeit, bei der das Konzept des Containing aus der Perspektive der Objektbeziehungstheorie eine besondere Bedeutung erhält. Dabei geht es nicht nur darum, dass wir etwas aufnehmen und aushalten, sondern dass wir es aktiv und kreativ in uns transformieren, um es dem Patienten/der Patientin mithilfe von Deutungen in annehmbarer Weise zurückzugeben.

Wir möchten mit Ihnen über einige Aspekte des Containings sprechen – das psychische Verdauen, das Träumen und das Denken. Eng damit verbunden sind die Konzepte

der projektiven Identifikation, der Reverie und der Transformation, die wir mit Inhalt füllen und sie mit Hilfe von Fallbeispielen besser verstehen möchten.

Die empfohlenen Texte dienen uns als Grundlage für das Seminar, sodass Sie diese bitte vorher lesen sollten. Sie finden Sie auf der Homepage.

Literatur

Crepaldi, Gianluca (2018) Containing. Psychosozial-Verlag, Gießen, 21-48

Weiß, Heinz (2007) Ein mehrphasiges Modell der projektiven Identifikation. Psyche – Z Psychoanal 61, 2007, 151-173

 

 

 

Rollenspielseminar: Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie                                                                                                

Umgang mit schwierigen therapeutischen Situationen                                                                                              A + F

Angelika Glorius-Josefowicz, Stephan Jürgenliemk

          Ort: EB

          Blockveranstaltung, Samstag, 26.02.2022, 09:00 – 18:00 Uhr

          Anmeldung bis 27.01.2021 auf der Homepage

 

Dieses Seminar richtet sich an alle WBT KJP.

Wir bieten eine Gruppensupervision mit Rollenspielen an, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass im Spiel ein tieferer innerer Kontakt mit dem Patienten oder den Eltern möglich ist. Inhaltlich wollen wir uns mit schwierigen therapeutischen Situationen mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern befassen, um im Vorfeld Reaktionsmuster zu erarbeiten und einzuüben, sozusagen einen „Notfallkoffer“ zu packen. Zum anderen wollen wir eine Supervision Ihrer Anamnesen oder Ihrer Behandlungen anbieten. Hilfreich für die Vorbereitung wäre es, wenn Sie Ihre Fragen, Wünsche und Supervisionsanliegen schon vorher an uns schicken: agloriusjosefowicz@yahoo.de; stephanjueli@gmx.de

 

 

 

Verhaltenstherapie 1                                                                                              A + F?

Grundlagen, Angst, Depression und Zwang

Eric Leibing

        Online-Seminar

        Mittwochs, 17:30 – 19:15 Uhr

        08., 22.09.; 06.10.2021

 

Da das Seminar bereits vor Semesterbeginn stattfindet, bitten wir um Anmeldung bis zum 27.08.2021 per Email: sekretariat@dont-want-spam.las-institut.de.

 

 

 

Einführung in die Übertragungsfokussierte Therapie (Transference Focussed Psychotherapy)                                                                                              A + F

Günter Reich

        Ort: Unterrichtsraum Humboldtallee 38

        Blockveranstaltung, Samstag, 02.07.2022, 9:00 – 12:30 Uhr

        Anmeldung bis 18.06.2022 auf der Homepage

 

Die von Otto Kernberg und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelte Übertragungsfokussierte Therapie ist eine evidenzbasierte psychodynamische Psychotherapie für schwere Persönlichkeitsstörungen. Sie hat sich hier als mindestens ebenso wirksam erwiesen wie die Dialektisch Behaviorale Therapie. Auch wenn man die entwicklungspsychologischen Hypothesen von Kernberg kritisch sieht, ist diese Form der Therapie eine für die therapeutische Praxis äußerst hilfreiche Methode. Einige Grundlagen dieses Vorgehens werden vermittelt und an praktischen Beispielen erläutert.

 

 

Arbeit mit Heim- und Pflegekindern                                                                                               F

Gisela Thöne

Ort: EB

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

26.04.; 03., 10.05.2022

Anmeldung bis zum 12.04.2021 auf der Homepage

 

Zur Problematik mit Kindern aus Heim, Erziehungsstelle und Pflegefamilie im therapeutischen Prozess.

Im Seminar wird es schwerpunktmäßig um das Verstehen von Übertragungen gehen, die sich aus mehrfachen, teils widersprüchlichen Bindungserfahrungen speisen. Auch die begleitende Arbeit mit den Bezugspersonen stellt besondere Herausforderungen dar, weil die früheren Introjekte aus den Herkunftsfamilien in ihren Auswirkungen häufig eine konflikthafte Dynamik im aktuellen sozialen System entwickeln und nicht verstanden werden.