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Krankheitslehre

KrankheitslehreKrankheitslehreSoziale Phobie und Arbeit am ZBKT                                                                         A + F

Klaus Martin Fischer, Cornelia von Wallmoden

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 07.11.2020, 10:00 – 16:00 Uhr

 

Vorgestellt wird die klinische Arbeit von Behandlungen der Sozialen Phobie bei Jugendlichen.

Das Behandlungssetting einer niederfrequenten psychoanaly-tischen Kurzzeittherapie ist angelehnt an das Konzept der Supportiv-expressiven Therapie (SET nach Luborsky 1995).

Grundlagen des Krankheitsbildes und der Fokaltherapie werden einleitend referiert, das Kennenlernen der Fokusformulierung und der Arbeit mit dem sog. Zentralen Beziehungskonflikt-Thema (ZBKT) stehen hierbei im Vordergrund. Die Teilnehmer können sowohl eigene Behandlungserfahrungen mit dem Krankheitsbild soziale Phobie einbringen, als auch Erfahrungen mit Fokal- und Kurzzeittherapie.

 

 

Depression in Kindheit und Jugend                                                                          A + F

Christina Geißlreiter, Anke Wulf

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 12.06.2021, 09:00 – 12:30 Uhr

 

In diesem Blockseminar werden wir gemeinsamen mit Ihnen die Besonderheiten von depressiven Erkrankungen bei Kindern und bei Jugendlichen herausarbeiten. Es wird um mögliche psychodynamische Ursachen und Betrachtungsweisen der Genese gehen. Die verschiedenen Theorien und die sich daraus ergebenden Perspektiven werden uns zum besseren Verständnis der Symptomatik verhelfen. Wir werden neben einem theoretischen Überblick eigene Fallberichte vorstellen und laden Sie ein, Fragen und eigene Behandlungserfahrungen einzubringen.

 

 

 

Grundlagenseminar Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie I:                             F

internalisierende Störungen

Sigrun Bünger, Birgit Riediger

            Ort: EB

Samstag, 05.12.2020, 10:00 – 14:00 Uhr         

 

Anhand von Fallvignetten soll störungsspezifisch-kinder- und jugendpsychiatrisches Wissen von affektiven Störungen und deren Differentialdiagnostik vermittelt und diskutiert werden. Wir bitten darum, eigenes Fallmaterial mitzubringen.

 

 

 

Psychoanalyse der Angststörungen                                                                         A + F

Hermann Staats

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltung, Samstag, 12.12.2020, 9:00 – 16:30 Uhr

 

Angststörungen sind vielgestaltig und häufig. Sie sind meist mit anderen Störungen und in der Regel mit charakteristischen Mustern interpersoneller und intrapsychischer Beziehungen verbunden. Wir lernen im Seminar unterschiedliche Konzepte der Behandlung von Angststörungen kennen und diskutieren ihre Indikationen und Einschränkungen.
Literaturempfehlung: Benecke, C., Staats, H. (2016): Psychoanalyse der Angststörungen. Kohlhammer Stuttgart.

 

 

 

Suizidalität                                                                                                                         A + F

Erdem Anvari, Stefan Buse

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltung, Samstag, 30.01.2021, 9:00 – 16:30 Uhr

 

In diesem Seminar werden wir gemeinsam mit den Teilnehmern verschiedenen Aspekten und Fragen von Suizidalität, wie z. B. klinische Phänomenologie, Gefährdungseinschätzung, therapeutischer Umgang mit suizidalen Patienten, nachgehen. Ein besonderes Augenmerk wird in der Seminararbeit auf der Reflexion und der Analyse von typischen Übertragung- und Gegenübertragungsprozessen und suizidaler Psychodynamik liegen.

Dabei ist neben der gängigen Auffassung, Selbsttötungstendenzen als Zeichen eines psychischen Zusammenbruchs zu verstehen, ein weiterführender psychodynamischer Deutungsansatz darin zu sehen, zwei wesentliche Funktionen von Suizidalität in der Objektsicherung und Objektänderung zu verorten. 

Kurze Fallbeispiele der Teilnehmer sind willkommen, um behandlungstechnische Fragen

miteinander zu diskutieren.

 

Folgende Literaturempfehlungen können die Vorbereitung auf das Thema unterstützen: 

- Suizidal, die Psychoökonomie einer Suche - von Jürgen Kind; 

- Selbstmordgefährdung - von Heinz Henseler/Christian Reimer.

- Suizidalität (Analyse der Psyche und Psychotherapie) von Benigna Gerisch, Psychosozial

 

 

 

Sex, Lügen und Video: Die Bedeutung des Voyeurismus                                   A + F

Klaus Ritter

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockseminar Samstag, 06.03.2021, 10:00 – 17:30 Uhr

 

Anhand des Spielfilms „Sex, Lügen und Video“ von Steven Soderbergh (1989) soll die Schaulust als Störung der Sexualpräferenz aus psychodynamischer Sicht betrachtet werden. Voyeurismus ist der fixierte Drang, anderen Menschen bei sexuellen Handlungen oder anderen intimen Aktivitäten zuzusehen. Der Spielfilm handelt von dem gehemmten Mann Graham, der Frauen in Videointerviews zu ihren sexuellen Präferenzen befragt, während er selbst unter Ängsten und sexuellen Blockaden leidet. Diese Interviews führen zu Verwicklungen auf der Paarebene und stellen eine Reise zum Unbewussten dar.

Im Blockseminar soll das Kontinuum von „normaler“ Sexualität und Perversion analysiert werden und der Voyeurismus als Abwehrleistung des Ichs. Wir werden uns Filmausschnitte anschauen, psychoanalytische Konzepte zu den Themen Begehren, Identität und Perversion diskutieren und Kleingruppenarbeit einsetzen.

Vorbereitende Materialien sind hier zum Download bereitgestellt: www.ritter-gerstner.de/lasi

 

 

 

Sexualität und Perversion                                                                                             A + F

Stefan Buse, Thomas Grütering

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltung, Samstag, 17.04.2021, 9:00 – 16:30 Uhr          

 

Das Sexuelle ist nach wie vor von zentraler Bedeutung für jede therapeutische Beziehung und Behandlung, ob implizit oder explizit.

Ausgehend von und bezugnehmend auf Ihre und unsere Erfahrungen im Umgang mit Sexualität und liebevollen bzw. erotischen Gefühlen in Therapien, die ja schon in der Diagnostik beginnen und die Sie sehr gerne (in Absprache mit uns) als kurze Fallvignetten einbringen können, möchten wir uns in einem kurzen Überblick mit Freuds grundlegenden „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ beschäftigen.

Ein Schwerpunkt soll dann auf aktuellen psychoanalytischen Theorien zur Sexualität und Perversion liegen, nicht nur unter dem Blickwinkel der Pathologie, sondern auch unter dem Aspekt des darin liegenden Lösungsversuches.

In der zweiten Hälfte werden wir uns damit auseinandersetzen, wie in analytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Behandlungen über Sexualität gesprochen werden kann, wie die Übertragungsliebe gehandhabt werden kann und wie sexuelle Störungen verstanden und behandelt werden können, die typischerweise in die weitere Beziehungsdynamik eingebettet sind.

 

 

 

Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen                                                    A + F

Christina Geißlreiter, Anke Wulf

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 24.04.2021, 9:00 – 12:30 Uhr

 

Wir wollen in einer theoretischen Einführung einen Überblick über die Entwicklung von Freuds zu neueren Angsttheorien geben und über verschiedene Angstarten und die zentralen Entwicklungsbereiche der Angst sprechen. So soll ein psychodynamisches Verständnis von Angststörungen entwickelt und eine Einordnung in die ICD-10 vorgenommen werden. Wie sich Angststörungen von Kindern- und Jugendlichen in der Praxis zeigen und diagnostiziert und behandelt werden können, wollen wir anhand von Falldarstellungen anschaulich machen.

 

 

 

ADHS: Leitlinien und Modifikation der Technik                                                     A + F

Stephan Jürgenliemk

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 08.05.2021, 09:00 – 16:30 Uhr

 

In diesem Seminar sollen die Leitlinien der VAKJP vorgestellt werden. Neben einem Abriss über die Geschichte der Symptomatik, die Geschichte der Diagnose und eine Darstellung der üblichen Behandlungsleitlinien, soll es schwerpunktmäßig um die psychodynamische Verstehensweise des ADHS gehen. Ergänzend werden wir uns mit einigen Fallvignetten befassen, Hypothesen zur Psychodynamik erarbeiten und eine Behandlung vorphantasieren. Abschließend werden einige Modifikationen der analytischen Technik vorgestellt.
Verbindliche Voranmeldung bis 14 Tage vor dem Seminartermin.

 

 

 

Zwangsstörungen                                                                                                           A + F

Günter Reich

            Ort: Humboldtallee 38 oder Waldweg 35, je nach Anmeldungen

            Blockveranstaltung, Samstag, 29.05.2021, 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

 

Psychoanalytische und familiendynamische Konzepte von Zwangsstörungen werden vorgestellt. Behandlungstechnische Besonderheiten in unterschiedlichen Behandlungssettings werden vor- und zur Diskussion gestellt.

 

 

 

Grundlagenseminar Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie II:                            F externalisierende Störungen

Sigrun Bünger, Birgit Riediger

Ort: Institut, Gruppenraum

Samstag, 29.05.2021, 10:00 - 14:00 Uhr

 

Anhand von Fallvignetten soll störungsspezifisch- kinder- und jugendpsychiatrisches Wissen von externalisierenden Störungen und deren Differentialdiagnostik vermittelt und diskutiert werden. Wir bitten darum, eigenes Fallmaterial mitzubringen.

 

 

Krankheitslehre

Psychiatrie, Psychopathologie, Psychopharmakologie                                      A + F

Fritz Boencke

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltung, Samstag, 12.06.2021, 9:00 – 16:30 Uhr

 

Das Seminar soll einen Einblick geben in die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder und Behandlungsstrategien. Es soll die Erhebung eines psychischen Befundes unter psychiatrischen Gesichtspunkten unter Einbeziehung von Patientenvorstellungen geübt werden sowie die Indikationen, Wirkweisen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka erläutert werden. Weiteres Augenmerk gilt der Unterscheidung von Patienten, die Sie vielleicht in Ihrer Praxis aufsuchen werden und die eventuell eher eine psychiatrische und weniger eine psychoanalytische Behandlung oder eine zusätzliche Medikation benötigen.

 

 

 

Psychosen

Birgit Riediger                                                                                                                    A + F

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 19.06.2021 10:00 – 16:30 Uhr

 

Im Seminar sollen die Teilnehmer eine Einführung in die Diagnostik von psychotischen Störungen bekommen. Es soll die Differenzierung psychotischer Störungen und des psychotic functioning erarbeitet werden. Infolge wird die Entwicklung der Differentialdiagnostik anhand von Fallvignetten erarbeitet und geprüft und ggf. psychodynamische Zusammenhänge erarbeitet. Das Seminar berücksichtigt in Besonderem den Zusammenhang zu Trauma und die Erfordernisse adoleszenter Entwicklung, ist also vorrangig für den KJP- Bereich geeignet.

 

 

 

Depression                                                                                                                        A + F

Günter Reich

            Ort: Humboldtallee 38 oder Waldweg 35, je nach Anmeldungen

            Blockveranstaltung, Samstag, 26.06.2021, 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

 

Psychoanalytische und familiendynamische Konzepte von Depressionen werden vorgestellt. Behandlungstechnische Besonderheiten in unterschiedlichen Behandlungssettings werden vor- und zur Diskussion gestellt.

 

 

 

 

Psychoanalytisch orientierte Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie – SKEPT

Anja Germeyer

            Ort: Bibliothek                                                                                                        F

            Blockveranstaltung

            Samstag, 17.07.2021, 10:00 – 16:00 Uhr

 

 

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Regulations- und Beziehungsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter sowie mit psychotherapeutischen Interventionsmöglichkeiten. Zunächst werden verschiedene Störungsbilder der ersten Lebensjahre vorgestellt, wie exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen bei Säuglingen sowie Störungen in der emotionalen Entwicklung bei Kleinkindern, wie exzessives Trotzen, (auto)aggressives Verhalten, ausgeprägte Ängstlichkeit bzw. exzessives Klammern. Wir werden uns im zweiten Teil mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Diagnostik beschäftigen sowie mit den Auswirkungen elterlicher Persönlichkeitsstrukturen auf die frühe Eltern-Kind-Beziehung. Es werden prä-, peri- und postpartale Faktoren sowie die Bedeutung von Elternschaft allgemein in den Blick genommen.

 

 

 

Die Bedeutung ödipaler Dreieckskonstellation vor dem Hintergrund

präödipaler Störungen                                                                                                   A + F

Gisela Thöne

            Ort: EB

            Dienstags, 20:15 – 21:45 Uhr

            04., 11., 18. Mai 2021

 

Die ödipale Phase der Triebentwicklung ist universell durch Konflikthaftigkeit gekennzeichnet. Das Kleinkind muss psychische Lösungen für den Verzicht auf die inzestuösen Wünsche finden, Ich-Fähigkeiten entwickeln, um Dreieckssituationen und Ambivalenz gegenüber geliebten Objekten zu integrieren und eine erste Geschlechtsidentität zu entwickeln. Wie werden diese Entwicklungsaufgaben bewältigt, wenn präödipale Abwehr- und Ich- Strukturen nicht aufgegeben werden können? Die biografischen Voraussetzungen für Unterschiede zwischen einer „reifen“ und einer „strategischen“ ödipalen Konfliktlösung (Christine Rohde- Dachser) sollen theoretisch verstanden und anhand von Fallbespielen aus Kindertherapien verdeutlicht werden.