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Grundlagen

Geschichte der Psychoanalyse                                                                                   A + F

Kirsten Lampe

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltung, Samstag, 14.11.2020, 9:00 – 16:30 Uhr

Anmeldeschluss, bitte nicht mehr anmelden!

 

Über die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Geschichte der Psychoanalyse lässt sich ein besonderes Verständnis für psychoanalytisches Denken und Handeln gewinnen - des eigenen, des vermittelten und des beim Anderen wahrgenommenen.

 

In dem Seminar zur Geschichte der Psychoanalyse sollen unter dem Titel "Vom topischen Modell zu Intersubjektivität" die Entwicklungslinien psychoanalytischer Theorie betrachtet werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Anstöße, die zu Modifikationen und Weiterentwicklungen führten, sowie auf Diskussionen und Kontroversen, die sich aus diesen ergaben, gerichtet werden, um dieses auch für eigene Reflexion und Diskussion zu nutzen.

 

 

Relationale/Intersubjektive Theorien                                                                         F

Thomas Grütering, Kirsten Lampe

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltung, Samstag, 16.01.2021, 9:00 – 16:30 Uhr

"Das Intersubjektivitätsparadigma ist dabei, das Triebparadigma abzulösen (...). Unter dem neuen Paradigma werden nicht länger ein isolierter seelischer Apparat sowie die konflikthafte Dynamik seiner inneren Strukturen und Kräfte betrachtet, sondern ein Feld, auf dem das Selbst mit seiner Umwelt interagiert und intrapsychische Prozesse mit intersubjektiven verkoppelt sind." (Altmeyer, M. (2000): Narzissmus, Intersubjektivität und Anerkennung. Psyche 54, S.153).

Über Texte von Stephan A. Mitchell, Martin Altmeyer u.a. wollen wir uns die Grundlagen der relationalen/intersubjektiven Theorien und deren Auswirkungen auf die Betrachtung der psychoanalytischen Beziehung und der Behandlungstechnik erarbeiten und diskutieren.

Einführungstext: Altmeyer, M.& Thomä, H.: Einführung: Psychoanalyse und Intersubjektivität. In: Altmeyer, M. & Thomä, H. (Hrsg.): Die vernetzte Seele. Die intersubjektive Wende in der Psychoanalyse. Klett-Cotta 2016, S. 7-31

 

 

 

GrundlagenEntwicklungspsychologie II                                                                                         A + F

Anja Germeyer

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 20.02.2021, 9:30 – 16:30 Uhr

 

Wir bearbeiten unterschiedliche psychodynamische und aus der Säuglingsforschung und -beobachtung entwickelte Theorienbildungen zum frühen Säuglingsalter und früher Kindheit (mit dem Schwerpunkt der Bindungstheorie).

Hierzu zählen Bowlby, Ainsworth, René Spitz und die weiterführenden Theorien von Crittenden.

 

 

 

Entwicklungspsychologie III                                                                                        A + F

Anja Germeyer

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 20.03.2021, 09:30 – 16:30 Uhr

Wir bearbeiten unterschiedliche psychodynamische Theoriebildungen zur Entwicklung der Affektregulation im Säuglingsalter sowie der Mentalisierungsfähigkeit. 

Hierzu zählen Gergeley und Whatson, Schore und Fonagy.

 

 

 

Entwicklungspsychologie IV                                                                                        A + F

Anja Germeyer

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 05.06.2021, 09:30 – 16:30 Uhr

Wir bearbeiten unterschiedliche psychodynamische Theoriebildungen zur Adoleszenz.

Hierzu zählen Bohleber, Streeck und King.

Grundlagen

 

 

Das Zentrale Beziehungskonflikt-Thema (ZBKT) und die supportiv-expressive Therapie                                                                                                                                              A + F

Günter Reich

            Ort: Humboldtallee 38 oder Waldweg 35, je nach Anmeldungen

            Blockveranstaltung, Samstag, 03.07.2021 9:00 bis 12:30 Uhr

 

Die supportive-expressive Therapie (SET) nach Luborsky et al. ist eines der empirisch am besten validierten psychodynamischen Verfahren. Sie wurde aus den Ergebnissen der sog. Menninger-Studie zur Psychoanalyse und analytischen Psychotherapie entwickelt. Wesentlicher Bestandteil ist die Erarbeitung eines Zentralen Beziehungskonflikt-Themas (ZBKT) mit der Patientin/ dem Patienten und die Formulierung eines entsprechenden Behandlungsfokus. Die darauf aufbauende Therapie enthält supportive (stützende) und deutende (expressive) Anteile. Diese Therapieform kann als eine Art „Basisverfahren“ für psychodynamische Psychotherapien gelten. Sie ist vielfältig anwendbar und effektiv. An unserem Institut wurde und wird sie in mehreren Studien zu Angststörungen bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen sowie zu Zwangsstörungen angewendet. Die Grundlagen des Verfahrens werden vorstellt, auch an Beispielen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Literatur:

Luborsky L (1995) Einführung in die analytische Psychotherapie. Ein Lehrbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

Leichsenring F., Salzer S. (2014): Generalisierte Angststörung. Psychodynamische Psychotherapie. Reihe: Praxis der psychodynamischen Psychotherapie – analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Hogrefe, Göttingen

Leichsenring F. Beutel M. E., Salzer S., Haslebacher A., Wiltink J. (2015): Soziale Phobie. Hogrefe, Göttingen

 

 

 

Wahrnehmung und Haltung in der Psychoanalyse und TfP                               F

Erdem Anvari, Stefan Buse

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 10.07.2021, 9:00 – 16:30 Uhr

 

 

In diesem Seminar wollen wir den Fragen nachgehen, welche spezifischen Wahrneh-mungseinstellungen bzw. innere Haltungen den therapeutischen Prozess fördern. Sind dabei abgrenzbare Kriterien und Aspekte definierbar, die jeweils spezifisch einen psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Ansatz beschreiben können, gibt es Überschneidungen, wechselseitige Beeinflussungen, gemeinsame Schnittmengen? Reflektierende Suchbewegungen umkreisen dabei  u. a. Bereiche und Begriffe  wie Aktivität und Passivität, Warten und Konfrontieren können. Wahrnehmungen und Haltungen sind in diesem Zusammenhang jedoch als idealtypische Positionen zu verstehen, die im therapeutischen Prozess häufig bedroht sind, verloren zu gehen. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, eigene Erfahrungen und kurze Fallbeispiele zur Diskussion beizusteuern.

Empfohlene Literatur: „Die psychoanalytische Haltung“,

Hrsg.: Kutter, Paramo-Ortega, Zagermann, Verlag internationale Psychoanalyse

 

 

Traumseminar                                                                                                                  F

Dagmar Bielstein, Sabine Stein

Ort: Institut, Bibliothek

Mittwochs 20:15 – 21:45 Uhr

04.11.; 02.12.2020; 13.01.; 10.02.2021 S. Stein

            17., 24.02.; 03., 10.03.2021 D. Bielstein

 

Wir wollen in diesem Seminar unser Verständnis von Träumen erweitern - die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bringen Träume von Patienten mit. Durch die Zusammenarbeit in der Gruppe wird es möglich, einen Zugang zu der Fülle an Lesarten von Träumen zu gewinnen, sowie zu den Aussagen und Bezügen in Hinsicht auf den analytischen/therapeutischen Prozess.

Ergänzend wollen wir einzelne Aspekte aus der Literatur diskutieren.

Teilnehmen können Ausbildungskandidaten aus allen Weiterbildungszweigen, die ambulant behandeln, bzw. mit Behandlungen beginnen.