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Krankheitslehre

 

  • Enuresis und Enkopresis                                                                                              A + F

Matthias Sonnenburg

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 02.11.2019, 9.00 – 12.30 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 19.10.2019 auf der Homepage

 

Enuresis und Enkopresis sind zwei klassische Symptombilder im Kindesalter. Wir werden die Symptome, ihre Entstehungsweise und den Umgang damit sowie grundsätzliche Überlegungen zur Psychodynamik behandeln. Außerdem den entsprechenden Umgang mit den Familien. Als Literaturbasis dienen die beiden Leitlinien der VAKJP.

 

 

 

  • Psychosen                                                                                                                        A + F

Michael Dümpelmann

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 16.11.2019, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 02.11.2019 auf der Homepage

 

Psychodynamische Konzepte zu verschiedenen und unterschiedlich schweren psychotischen und psychosenahen Störungen werden vermittelt. Fallbeispiele der Teilnehmerinnnen und Teilnehmer sind willkommen.

 

 

 

  • Autismus aus kinderpsychiatrischer und psychodynamischer Sicht              A + F

Birgit Fricke, Birgit Riediger

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 07.12.2019, 10:00 – 16:00 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 23.11.2019 auf der Homepage

 

Das Seminar stellt den Bereich Autismusspektrumsstörungen zunächst aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht vor. Hierbei soll es darum gehen, zunächst die Symptomatik im Längsschnitt der kindlichen Entwicklung zu verstehen und zugleich die Besonderheiten der Reizwahrnehmung und -verarbeitung kennen und einordnen zu lernen. Weiterhin wird die Thematik auch aus psychodynamischer Sicht beleuchtet.

 

 

 

  • Das Trauma in der Psychoanalyse                                                                             A + F

Akram Abutalebi, Dagmar Bielstein

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag 22.02.2020, 9:00 – 15:00 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 08.02.2020 auf der Homepage

 

Wir sind häufig mit Patienten konfrontiert, die traumatischen Erfahrungen ausgesetzt waren und behandeln sie in ganz unterschiedlichen Settings - auf der Couch, im Gegenübersitzen oder in der Klinik.

Wir wollen uns mit psychoanalytischen Zugängen zu traumatischen Erfahrungen beschäftigen – anhand von theoretischen Überlegungen und Fallbeschreibungen aus der Literatur, und anhand von Fällen, die Sie und wir mitbringen.

Literatur:

Plassmann, Reinhard (2013): Transformationsprozesse in der Traumatherapie – Einführung in die Prozessorientierte Psychotherapie. Interdisziplinäre Eröffnungstagung 6.-7.9.2013 Bad Mergentheim

Pflichthofer, Diana (2007): Die verwundbare Analytikerin – Traumatische Erfahrungen in der psychoanalytischen Beziehung. Forum Psychoanal. 2007, 23:343-363

Volz-Boers, Ursula (2001): Theorie und Technik der psychoanalytischen Behandlung früher Traumatisierungen. In: Bohleber, Werner und Drews, Sibylle: Die Gegenwart der Psychoanalyse – die Psychoanalyse der Gegenwart. Klett-Cotta, Stuttgart

Die Literatur finden Sie auf der Homepage bei den Seminarmaterialien.

 

 

 

  • Suizidalität                                                                                                                         A + F

Erdem Anvari, Stefan Buse

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 29.02.2020, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 15.02.2020 auf der Homepage

 

In diesem Seminar werden wir gemeinsam mit den Teilnehmern verschiedenen Aspekten und Fragen von Suizidalität, wie z. B. klinische Phänomenologie, Gefährdungseinschätzung, therapeutischer Umgang mit suizidalen Patienten, nachgehen. Ein besonderes Augenmerk wird in der Seminararbeit auf der Reflexion und der Analyse von typischen Übertragung- und Gegenübertragungsprozessen und suizidaler Psychodynamik liegen.

Dabei ist neben der gängigen Auffassung, Selbsttötungstendenzen als Zeichen eines psychischen Zusammenbruchs zu verstehen, ein weiterführender psychodynamischer Deutungsansatz darin zu sehen, zwei wesentliche Funktionen von Suizidalität in der Objektsicherung und Objektänderung zu verorten. 

Kurze Fallbeispiele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen, um behandlungstechnische Fragen miteinander zu diskutieren.

Folgende Literaturempfehlungen können die Vorbereitung auf das Thema unterstützen: 

- Suizidal, die Psychoökonomie einer Suche - von Jürgen Kind; 

- Selbstmordgefährdung - von Heinz Henseler/Christian Reimer.

- Suizidalität (Analyse der Psyche und Psychotherapie) von Benigna Gerisch, Psychosozial

 

 

 

  • Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen                                                 A + F

Katharina Faulstich, Anke Wulf

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 07.03.2020, 9:00 – 12:30 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 22.02.2020 auf der Homepage

 

Wir beschäftigen uns zunächst mit der Deskription von Zwangsgedanken, Zwangsimpulsen und Zwangshandlungen von Kindern- und Jugendlichen und deren Einordnung im ICD-10.

Im Weiteren möchten wir den Blick auf psychodynamische Zusammenhänge wenden: dabei sollen trieb-, selbst- objektbeziehungstheoretische Sichtweisen einfließen. Diese sollen schließlich anhand von Fallbeispielen angewendet und diskutiert werde.

 

 

 

  • Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen                                                    A + F

Christina Geißlreiter, Anke Wulf

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag, 04.04.2020, 9:00 – 12:30 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 21.03.2020 auf der Homepage

 

Wir wollen in einer theoretischen Einführung einen Überblick über die Entwicklung von Freuds zu neueren Angsttheorien geben und über verschiedene Angstarten und die zentralen Entwicklungsbereiche der Angst sprechen. So soll ein psychodynamisches Verständnis von Angststörungen entwickelt und eine Einordnung in die ICD-10 vorgenommen werden. Wie sich Angststörungen von Kindern- und Jugendlichen in der Praxis zeigen und diagnostiziert und behandelt werden können, wollen wir anhand von Falldarstellungen anschaulich machen.

 

 

 

  • Bindungsstörungen und Bindungstraumatisierung                                             A + F

Birgit Riediger

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung, Samstag 20.06.2020, 10:00 -16:00 Uhr

Verbindliche Anmeldung bis 06.06.2020 auf der Homepage

 

Das Seminar nimmt einen entwicklungspsychologischen und psychodynamischen Blick auf die psychosoziale Entwicklung bindungstraumatisierter Kinder und vergleicht diese mit Kindern, die zu einem späteren Zeitpunkt Traumatisierungen erlitten haben. Kinderpsychiatrische Gesichtspunkte werden ebenso einbezogen wie Aspekte der Fragmentierung von Körpererinnerungen. Hieraus werden wesentliche Behandlungsschwerpunkte abgeleitet.

 

 

 

  • Über-Ich-Pathologie                                                                                                        A + F

Günter Reich

Ort: Unterrichtsraum Humboldtallee 38 bzw. Waldweg 35 (je nach Anmeldungsstand, wird vor der Veranstaltung bekannt gegeben)

Blockveranstaltung, Samstag 27.06.2020, 9:00 bis 12:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 13.06.2020 auf der Homepage

 

Über-Ich-Konflikte spielen bei fast allen psychischen Erkrankungen eine wesentliche Rolle, z. B. bei Depressiven Störungen, Zwangserkrankungen, Anorexie, Bulimie, Arbeitsstörungen und auch Formen des Substanzmissbrauchs. Sie zeigen sich u. a. in Schuld- und Schamaffekten, deren Abwehr sowie im sog. Scham-Schuld-Dilemma. Der sorgfältigen Analyse des Über-Ichs, seiner Ausprägungen und seiner Entwicklung kommt daher bei vielen Störungsbildern besondere Bedeutung zu. Hierzu sollen einige Hinweise gegeben werden.

 

 

 

  • Psychodynamik und psychodynamische Therapie der Bulimie                        A + F

Günter Reich

Ort: Unterrichtsraum Humboldtallee 38 bzw. Waldweg 35 (je nach Anmeldungsstand, wird vor der Veranstaltung bekannt gegeben)

Blockveranstaltung, Samstag,11.07.2020, 9:00 – 12:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 04.07.2020 auf der Homepage

 

Bulimie ist eine schwere, sich chronifizierende psychosomatische Erkrankung, die häufig in der Adoleszenz beginnt. Sie ist in der Regel mit einem gestörten Körperbezug verbunden.

Die Psychodynamik und Familiendynamik dieser Erkrankung werden ebenso erläutert wie Schritte der störungsorientierten psychodynamischen Therapie. Dies geschieht mit Fallbeispielen, gern auch von Teilnehmerinnen und Teilnehmern.