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Erstinterview, Anamnese, Diagnostik und Säuglingsbeobachtung

 

  • Erstinterview-Seminar                                                                                                    A

Gisela Rothbächer

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

1. Halbjahr 2019: Theoretische Einführung: 29.10.2019.

05., 12., 19., 26.11.; 03., 10., 17.12.2019

2. Halbjahr 2019: Theoretische Einführung: 28.01.2020.

11., 18., 25.02.; 03., 10., 17., 24.03.2020.

 

Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der praktischen Einübung von Haltung und Technik des Erstinterviews, wie es von Argelander entwickelt wurde. Zu Beginn eines Halbjahres wird jeweils eine kurze theoretische Einführung zu Grundannahmen, Funktion und Besonderheiten des psychodynamischen Erstinterviews auch in Abgrenzung von stärker strukturierten Diagnosezugängen gegeben. An den folgenden Terminen wird aus dem Kreis der Teilnehmer jeweils ein schriftliches Gedächtnisprotokoll einer solchen Erstbegegnung mit einem Patienten vorgestellt und in der Gruppe diskutiert. Es ist günstig, wenn die Teilnehmer die Möglichkeit zu Erstgesprächen in ihrem Arbeitsfeld haben, dies ist aber keine Bedingung. Auch auf die von den Kassen als obligatorisch eingeführte sog. Psychotherapeutische Sprechstunde wird eingegangen, Unterschiede und mögliche Verbindungslinien zum Erstinterview werden herausgearbeitet.

Empfohlene Literatur: Hermann Argelander „Das Erstinterview in der Psychotherapie“, Annemarie Laimböck „Das psychoanalytische Erstgespräch“.

 

 

 

  • Anamnesenseminar                                                                                                        A + F

Susanne Staats

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 18:00 – 19:30 Uhr

21., 28.04.; 05.; 12., 19., 26.05.; 02., 09., 16., 23., 30.06.; 07.07.2020

Verbindliche Anmeldung bis 07.04.2020 auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an A&WBT, die mehr Sicherheit und Klarheit im Verfassen von Anamnesen gewinnen möchten. In den ersten beiden Seminarstunden werden wir gemeinsam die „Hinweise zum Verfassen einer Anamnese“ besprechen. In den nachfolgenden Stunden wird der Schwerpunkt des Seminars auf den Überlegungen und der Konzeptualisierung zur Psychodynamik einer Anamnese liegen.

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits geschriebene Anamnesen, die sie im Rahmen der Ausbildung oder an anderer Stelle angefertigt haben, können gemeinsam im Seminar besprochen werden.

 

 

 

  • Bericht an den Gutachter                                                                                              F

Christa Kriege-Obuch

Ort: Institut, Gruppenraum

Donnerstags 18:30 – 20:00 Uhr

14., 21.11.2019

Verbindliche Anmeldung bis 31.10.2019 auf der Homepage

 

 

 

  • Einführung in die Anamneseerhebung und Antragstellung für aKJP              A

York Dennhardt      

Ort: Ersttermin EB

Donnerstags 19:00 – 20:30 Uhr

Erster Termin 07.11.2019, weitere Termine nach Absprache

Verbindliche Anmeldung bis 24.10.2019 auf der Homepage

 

In dem Seminar werden die von den TeilnehmerInnen erstellten Anamnesen, Gespräche mit Kind/Jugendlichem und Eltern gemeinsam erörtert. Diagnosestellung, psychodynamische Schlussbildung, Herausarbeiten unterschiedlicher Krankheitsbilder auf dem Hintergrund der lebensgeschichtlichen, ätiologischen und psychischen Entwicklung. Ebenso geht es um die Bedeutung von Übertragung und Gegenübertragung als diagnostisches Moment. Es werden von den TeilnehmerInnen 3 besprochene und bearbeitete Anamnesen schriftlich abgegeben, die letzte in Antragsform.

 

Literatur: Hermann Argelander "Das Erstinterview in der Psychotherapie“, 10. Auflage 2014. Arbeitskreis OPD-KJ: Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter: Grundlagen und Manual. 2. Auflage 2016

Dieter Adler: Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie: Ein Leitfaden zur Berichterstellung (inkl. Kinder- und Jugendlichen- und Gruppenpsychotherapie) (Therapie & Beratung). 1. Auflage 2012

 

 

 

  • Übungen zur psychoanalytischen Diagnostik I (aKJP)                                        A

Cornelia v. Wallmoden,

            Ort: Praxis Wallmoden, Dahlmannstr. 5

            Dienstags 20:30 – 22:00 Uhr

            Erster Termin am 29.10.2019, weitere Termine nach Absprache

Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Einführung in die Theorie und Praxis der psychodynamischen Diagnostik und Indikationsstellung unter Berücksichtigung des szenischen Verstehens, psychoanalytischer Wahrnehmung anhand des Erstinterviews sowie projektiver Testverfahren (Zeichentests, Erzähltests, Beziehungsdiagnostik und Spieltests).Es geht um die Besonderheiten des kindlichen Spiels, der Symbolisierung und szenischen Gestaltung, der therapeutischen Beziehungsgestaltung, um Abwehr und Widerstand und die Auswertungsmöglichkeiten von unbewusstem Material.

 

 

 

  • Psychoanalytische Diagnostik II (aKJP)                                                                   A

Cornelia v. Wallmoden

            Ort: Praxis Wallmoden, Dahlmannstraße 5

            Fortsetzung der psychodynamischen Diagnostik I

            Dienstags 20:30 – 22:00 Uhr

Erster Termin 18.02.2020, weitere Termine nach Absprache

Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Literatur: D. Lehmhaus/B.Reiffen-Züger: Psychodynamische Diagnostik in der Kinder-und Jugendlichen-Psychotherapie (Brandes&Apsel, 2017); F. Wienand: Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien, Grundlagen und Praxis (Kohlhammer, 2016)

 

 

 

 

  • Säuglingsbeobachtung für alle WBT                                                                         A + F

Anja Germeyer

Ort: Institut, Gruppenraum

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr, 14-tägig

Erster Termin 22.10.2019 im Institut, weitere Termine finden in der Praxis von

Frau Germeyer, Weender Straße 70, statt.

Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

Für alle neuen Weiterbildungsteilnehmer empfohlen. Für Weiterbildungsteilnehmer KJP obligat!

 

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird ein Jahr lang wöchentlich für eine Stunde einen Säugling beobachten. Die Beobachtungsprotokolle werden im Seminar reflektiert. Ziel ist es u.a.:

-       Einüben der therapeutischen Abstinenz

-       Einüben von gleichschwebender Aufmerksamkeit

-       Bewusste Differenzierung zwischen Außenbeobachtung und Selbstwahrnehmung

-       Eine gesunde Entwicklung bewusst wahrnehmen

-       Die unmittelbare Erfahrung der Bedeutung des ersten Lebensjahres

-       Beobachten der Feinabstimmung von Mutter/Bezugsperson und Kind

-       Beobachten von symbiotischer Qualität, Entwicklung von Bindung, Kompetenzen des Säuglings

In diesem Seminar steht die unmittelbare Erfahrung im Vordergrund und soll eine Basis für die analytische Arbeit sein.

 

 

 

  • Psychotherapeutische Poliklinik

Diagnostik, Indikation und Prognose / Anamnesenseminar                               A + F

Alexandra Bernholt, Reinhard Kreische

Ort: Institut, Gruppenraum

Donnerstags 20:15 – 21:45 Uhr

31.10.; 28.11.; 19.12.2019; 30.01.; 27.02.; 26.03.; 30.04.; 28.05.; 25.06.2020

 

Eine Poliklinik ist eine Einrichtung, die der ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patientinnen und Patienten dient. In den Polikliniken einer Universität lernen die Studierenden die verschiedenen Krankheitsbilder eines Faches kennen. – Die Diagnostische Ambulanz unseres Instituts dient ebenfalls diesen Zwecken. Sie sollen in Ihrer Aus- und Weiterbildung möglichst viele Krankheitsbilder kennenlernen, mit denen Psychotherapeuten, Psychoanalytiker und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in ihrer Berufstätigkeit in eigenen Praxen oder in stationären und teilstationären klinischen Einrichtungen zu tun haben. – Im Seminar „Psychotherapeutische Poliklinik“ stellen Sie Anamnesen von Patienten vor, die Sie in der Diagnostischen Ambulanz unseres Instituts (oder in Ausnahmefällen in der therapeutischen Einrichtung, in der Sie arbeiten) untersucht haben. Wenn die Patienten damit einverstanden sind, werden sie im Seminar persönlich vorgestellt. Anschließend erarbeiten wir in der Seminargruppe Hypothesen zur Diagnose und zur Psychodynamik der vorgestellten Krankheitsbilder, zur Übertragung, Gegenübertragung und zum Widerstand, zur Prognose und zur Indikation. Den vorgestellten Patienten wird im Rahmen unserer Möglichkeiten ein Behandlungsplatz vermittelt. – Das Seminar kann vom 1. Ausbildungssemester an besucht werden und ist auch geeignet für fortgeschrittene Aus- und Weiterbildungsteilnehmer. – Die vorgestellten Anamnesen werden als Aus- und Weiterbildungsanamnesen anerkannt.