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KJP - Behandlungstechnik für Fortgeschrittene

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie III                              F

Übertragung/Gegenübertragung

Gabriele Krampe-Piderit, Christine Reuter, Gisela Thöne

Ort. EB

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr. 13., 20., 27.11.; 04., 11., 18.12.2018; 08.01.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 30.10.2018 auf der Homepage

 

Die Beachtung und therapeutische Verwendung von Übertragungsprozessen sowie auch der eigenen Gegenübertragung ist der inhaltliche Kern der psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Therapiemethode. drei verschiedene DozentInnen schildern mit eigenen Beispielen das Erkennen und Identifizieren des Übertragungsanteils der therapeutischen Beziehung sowie das Erkennen und Verstehen der eigenen Gegenübertragung. Darauf bezogen  werden Möglichkeiten des therapeutischen Reagierens bzw. Intervenierens erarbeitet. Eigene Beispiele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind erwünscht.

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie IV                             F

Phasenspezifische modifizierte Interventionstechniken bezogen auf das Alter

Jaqueline Dennhardt, Stephan Jürgenliemk, Matthias Sonnenburg

Ort: EB

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

04., 11.12.2018; 15., 22.01.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 20.11.2018 auf der Homepage

 

Die Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -analyse muss sich dem Alter, dem Entwicklungsniveau und den Fähigkeiten und Möglichkeiten des Patienten anpassen. So verändert sich das Verhältnis von Spiel und Sprache, die intellektuellen Fähigkeiten, die Abwehrmechanismen im Verlauf der Entwicklung vom Kleinkind zu Jugendlichen. Die technischen Besonderheiten der drei Entwicklungsstufen Kindergarten-Kind, sogenannte Latenzzeit und Adoleszenz sollen in ihren Besonderheiten vorgestellt werden.

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie V                              F

Beendigung von psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten

Behandlungen

Katharina Faulstich

Ort: EB

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

29.01.; 12., 19.02.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 15.01.2019 auf der Homepage

 

Die Beendigung einer Behandlung ist eine Trennung, die unterschiedlich erlebt wird. In diesem Seminar befassen wir uns mit der Planung und Gestaltung der Endphase von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapien mit begleiteter Elternarbeit. Sowohl Kinder und Jugendliche als auch deren Bezugspersonen trennen sich von dem gewohnten Setting. Wir bilanzieren, greifen Gefühle des Abschiedes auf und gehen mit der entsprechenden Abwehr und möglichen Widerständen um. Manchmal sind auch Modifikationen des Behandlungsendes notwendig. Unser Seminar soll eine Grundlage dafür bieten, mit diesen Prozessen einen Umgang zu finden.

 

 

Grundlagenseminar Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie                            F

Sigrun Bünger, Birgit Riediger

Ort: Gruppenraum

Donnerstags 18:45 – 20:15 Uhr  

25.10.; 29.11.; 13.12.2018; 07.02.; 07.03.; 04.04.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 11.10.2018 auf der Homepage

 

Das Seminar gewährt Einblick in Diagnosestellung, Differentialdiagnosen und Behandlung kinder- und jugendpsychiatrischer Erkrankungen in unterschiedlichen Lebensaltern gemäß AWMF-LL. Behandelt werden hier speziell affektive Störungen sowie Suchterkrankungen. Insbesondere externalisierende Störungen, Traumafolgestörungen und Bindungsstörungen werden zusätzlich in Form von Samstagsveranstaltungen angeboten. 

 

 

Ergänzende Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie          A + F

Umgang mit schwierigen therapeutischen Situationen

Angelika Glorius-Josefowicz, Stephan Jürgenliemk

Ort: EB

Blockveranstaltung

Samstag, 23.02.2019,10:00 – 18:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 02.02.2019 auf der Homepage

 

Dieses Seminar richtet sich an alle WBT KJP.

Wir bieten eine Gruppensupervision mit Rollenspielen an, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass im Spiel ein tieferer innerer Kontakt mit dem Patienten oder den Eltern möglich ist. Inhaltlich wollen wir uns mit schwierigen therapeutischen Situationen mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern befassen, um im Vorfeld Reaktionsmuster zu erarbeiten und einzuüben, sozusagen einen „Notfallkoffer“ zu packen. Zum anderen wollen wir eine Supervision Ihrer Anamnesen oder Ihrer Behandlungen anbieten. Hilfreich für die Vorbereitung wäre es, wenn Sie Ihre Fragen, Wünsche und Supervisionsanliegen schon vorher schicken würden.

 

 

Psychodynamische Interventionsmethoden                                                      F

Bärbel Neumann

Ort: Institut, Gruppenraum

Mittwochs alle 4 Wochen, 20:15 – 22:00 Uhr

24.10.; 21.11.2018. 09.01.; 13.02.; 13.03.; 24.04.; 22.05.; 19.06.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 10.10.2018 auf der Homepage

 

Die psychoanalytische Technik bedient sich überwiegend verbaler Mittel. Neben der nonverbalen Beziehungsgestaltung entsteht bei der Behandlung von Kindern- und Jugendlichen noch eine weitere Ebene, die des Spiels. Nachdem die Therapeutin bzw. der Therapeut dem Patienten ausreichend zugehört, beobachtet, aber auch „mit-gespielt“ und ein gewisses psychodynamisches Verständnis des sich präsentierenden inneren Konfliktgeschehens erreicht hat, bedürfen die im Behandlungsverlauf mit dem Patienten entstehende spezifischen Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse einen entsprechenden technischen Umgang, eine Handlungsantwort in Form von entwicklungsfördernden Interventionen. Gemäß der Zielstellung muss überlegt werden: Was will ich sagen? Wie soll ich es sagen? Wann soll ich es sagen?

Nach einer Einführung in die Interventionstechniken sollen diese Fragen unter den verschiedensten Aspekten diskutiert werden.

Dieses Seminar findet mittwochs alle vier Wochen während des gesamten Studienjahres statt, um praxisbezogen Intervention und deren Reaktion seitens des Patienten über einen längeren Zeitraum diskutieren zu können.