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Blockseminare und ausgewählte Themen

Objektbeziehungstheorie                                                                                         A + F

Kirsten Lampe

Blockveranstaltung, Samstag, 12.01.2019, 09:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 22.12.2018 auf der Homepage

 

Die Entwicklung der Objektbeziehungstheorie bedeutete einen Paradigmenwechsel in der Psychoanalyse. In den Fokus der Betrachtung rückten nun die verinnerlichten Beziehungserfahrungen, d.h. die bewussten und unbewussten Vorstellungen, die ein Mensch von sich, seinen Bezugspersonen und den Beziehungen hat. Das Seminar versucht einen Überblick über und Einblick in die zentralen Positionen und verschiedenen Konzeptionen dieser Betrachtungsweise zu geben. Angaben zu den zu lesenden Texten erhalten die Teilnehmer nach Anmeldung.

 

 

Aus der strukturalen Analyse Lacans: Die vier Diskurse                               F

Manfred Klemann

Blockveranstaltungen

Samstag, 19.01.2019, 09:30 – 18:00 Uhr

Samstag, 09.02.2019, 09:30 – 18:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung für beide Blockseminare bis 14.12.2018 auf der Homepage

 

Dieses Seminar ist als Vertiefung der früheren Blockseminare zur strukturalen Psychoanalyse gedacht. Die Lacansche Algebra wird vorgestellt und der Versuch, die psychoanalytische Situation als einen speziellen Diskurs zu operationalisieren. Im Unterschied zur Diskussion geht es im Diskurs um einen gemeinsamen Prozess des Nachdenkens.

Literatur wird noch bekannt gegeben.

 

 

Überlegungen zu einer analytisch orientierten TP                                            A + F

Andra Habermann, Manfred Klemann

Ort: Institut, Bibliothek

Samstag, 02.02.2019, 09:30 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 19.01.2019 auf der Homepage

 

Thematisch soll geklärt werden, was die Spezifika einer TP-Ausbildung an einem analytischen Institut sein könnten. Als Diskussionsgrundlage dient das Buch von Peter Fürstenau (2001): Psychoanalytisch verstehen, systemisch denken, suggestiv intervenieren. Als vertiefende Lektüre empfehlen wir noch vom selben Autor (2017): Entwicklungsförderung durch Therapie: Grundlagen psychoanalytisch-systemischer Psychotherapie (Therapie & Beratung).

 

Grundlagen der familienpsychologischen Begutachtung                              A + F

Klaus Ritter

Blockveranstaltung

Samstag, 02.03.2019, 09:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 16.02.2019 auf der Homepage

 

Das Seminar gibt einen Einblick in die Tätigkeit des psychologischen Sachverständigen für das Familiengericht. Es werden zwei Kindschaftssachen aus der rechtspsychologischen Praxis mit den Fragestellungen Regelung der elterlichen Sorge und Kindeswohlgefährdung dargestellt und diskutiert.

 

 

Die Psychoanalyse der 68er Studentenbewegung                                           A + F

Klaus Ritter

Blockveranstaltung

Samstag, 09.03.2019, 10:00 – 14:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 23.02.2019 auf der Homepage

 

Das Seminar beleuchtet die psychischen Strukturen der damaligen Studenten und die subjektiven Voraussetzungen ihrer Rebellion.

Die Bedeutung der Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer und Marcuse) als theoretische Fundierung und deren kulturkritische Interpretation der Psychoanalyse wird betrachtet.

Ein aktueller Bezug zur heutigen Studentengeneration wird hergestellt: Welche unbewussten Konflikte gibt es in ihr und wie manifestieren sich diese? Wie rebelliert man heute gegen die Elterngeneration?

 

 

Selbstpsychologie                                                                                                      A + F

Ulrike Mälzig

Blockveranstaltung, Samstag, 25.05.2019, 09:00 – 12:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 11.05.2019 auf der Homepage

 

Die Selbstpsychologie wurde als Weiterführung der Psychoanalyse Freuds in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Heinz Kohut begründet.

Grundlegend neu war darin der Ausgangspunkt von einem Bedürfnis des Menschen nach Beziehung von Geburt an. Das "Selbst" des Menschen, wie es sich von seinen Ursprüngen her im Austausch mit den frühen Bezugspersonen entwickelt, steht im Mittelpunkt des selbstpsychologischen Interesses und der selbstpsychologisch-psychoanalytischen Arbeit.

Im Seminar wollen wir uns anhand einzelner Theorien von den Anfängen bei Kohut und den Wurzeln bei Winnicott über die relationale Wende bis zur Intersubjektivitätstheorie, die wesentlich von selbstpsychologisch orientierten Analytikern entwickelt worden ist, sowohl auf theoretischer als auch praktischer, das heißt patienten- und therapiebezogener Ebene gemeinsam einen Überblick erarbeiten.

(Literaturangaben ab Anfang 2019)

 

 

 

Ausgewählte Themen von Christopher Bollas:  A* (Erfahrung mit der Lektüre von Bollas)   und F

 

-          „Das Freudsche Paar“ von freier Assoziation und gleichschwebender Aufmerksamkeit

-          Bollas' Ansätze zur Psychosentherapie

Karla Hoven-Buchholz

Blockveranstaltung, Samstag, 29.06.2019, 9:00 – 17:15 Uhr,

Termine: 9:00-10:30 Uhr, 10:45-12:15 Uhr, Mittagspause 12:15-14:00 Uhr,

14:00-15:30 Uhr, 15:45-17:15 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 06.06.2019 auf der Homepage

 

Der britisch-amerikanische Psychoanalytiker, Historiker und Literaturwissenschaftler Christopher Bollas ist hierzulande vor allem durch sein Buch, „Der Schatten des Objekts“ bekannt, in dem er eine Objektbeziehungstheorie entwickelt, die an Freud orientiert ist. Die Konzepte von der Mutter als „Verwandlungsobjekt“ (in Ergänzung und Erweiterung der „holding“-Funktion) und dem „ungedachten Bekannten“ (als dem vorsprachlich erfahrenen) haben sich seitdem eingebürgert.

Aus der Fülle der darüber hinausgehenden englischen Veröffentlichungen sollen im Seminar in Übersetzungen schwerpunktmäßig „Das Freudsche Paar“ und Bollas' Ansätze zum Verständnis und der Behandlung von Psychotikern gelesen und diskutiert werden.

Vorbereitende Literatur erhalten Sie gerne auf Anfrage bei mir.

Durchaus geeignet auch für Anfänger in der Ausbildung, die aber Bollas schon kennen.