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Blockseminare - Behandlungstechnik

Der Behandlungsbeginn und das Behandlungsende                                      A + F

Hermann Staats

Blockveranstaltung, Samstag, 15.12.2018, 09:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 01.12.2018 auf der Homepage

 

Anfang und Ende können als zentrale Bewährungsproben, als "A und O" einer Psychotherapie betrachtet werden. In den ersten Sitzungen vermitteln sich die Art des Arbeitens, zentrale Konflikte (oder ihre Abkömmlinge) eines Patienten und die individuelle Haltung des Therapeuten. Begrenztheit der Zeit wird erlebbar – und damit verbunden das Umgehen mit Trennungen und der Beendigung dieser Psychotherapie. Der Abschied kann als Phase einer Therapie betrachtet werden, die auch nach der Behandlung ohne den Therapeuten weiter geht. Das Gelingen des Abschieds entscheidet wesentlich darüber mit, was Patienten aus einer Therapie langfristig bleibt.
Wir besprechen im Seminar an Auszügen aus Texten und an Beispielen der Teilnehmenden die Herausforderungen des Arbeitens in den ersten und letzten Sitzungen oder Liegungen. Wie lassen sich Übertragungen „entwickeln“ und dann „auflösen“? Was ist zu beachten in der Trennungsphase, nach Ende einer Therapie und bei Wiederaufnahmen von Therapien?

Literatur: Rieber-Hunscha, I. 2005. Das Beenden der Psychotherapie. Stuttgart, Schattauer.

 

 

Übertragung und Gegenübertragung                                                                   A + F

Dagmar Bielstein, Katharina Röbbert

Blockveranstaltung, Samstag, 26.01.2019 , 09:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 11.01.2019 auf der Homepage

 

Wir befassen uns in diesem Seminar mit der Wahrnehmung und dem Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung. In der therapeutischen Beziehung aktualisiert und inszeniert sich über die Übertragung und Gegenübertragung eine Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wir arbeiten mit klassischen und neueren Konzepten und mit eigenen Fallbeispielen.

 

 

Theorie und Technik der Traumdeutung                                                             A + F

Dagmar Bielstein, Sabine Stein

Blockveranstaltung, Samstag, 22.06.2019, 09:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 08.06.2019 auf der Homepage

 

Das Seminar zur Traumdeutung ist eine Einführung in die Arbeit mit Träumen als „Via regia“ zum Unbewussten.

Dabei beleuchten wir zunächst Freuds Entdeckung der psychologischen Bedeutung von Träumen und seine Konzeptualisierungen der Traumentstehung und die Mechanismen der inneren Traumarbeit, die aus den latenten Traumgedanken den manifesten Traum bilden. Außerdem wird die Technik der Traumdeutung im analytischen/therapeutischen Prozess vorgestellt.

In einem zweiten Teil beschäftigen wir uns mit einigen Aspekten der empirischen Traumforschung und mit Weiterentwicklungen der psychoanalytischen Konzepte über Träume.

Bion sieht den Traumprozess als eine spezifische Form unbewussten Denkens, in dem emotionale Erfahrungen verarbeitet werden. Träumen dient der Verarbeitung von Konflikten, der Schaffung neuer Ideen und dem seelischen Wachstum.

Sigmund Freud (1900): Die Traumdeutung, GW Bd. 2/3, Kap.2. Die Methode der Traumdeutung, S. 100 - 126 und Kap.6. Die Traumarbeit, S. 283 - 315; S. Fischer Verlag

Meltzer, Donald (1984): Traumleben,Verlag Intern. Psa, Stuttgart, 1995.

Ogden, Thomas H (2004).: Gespräche im Zwischenreich des Träumens. Psychosozial Verlag, Gießen