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Abendveranstaltungen während der Woche

Die kasuistische Arbeit mit Gedächtnisprotokollen                                         F

Sabine Stein

Ort: Institut, Gruppenraum

Montags, 20:15 – 21:45 Uhr. Das Seminar findet einmal im Monat fortlaufend statt.

22.10.; 19.11.; 17.12.2018; 21.01.; 18.02.; 18.03.2019

Voranmeldung bis zum 08.10.2018 auf der Homepage

 

Dieses Seminar richtet sich vor allem an WBT in der integrierten Ausbildung, die bereits behandeln oder kurz davor stehen. Nach einer Einführung in die Grundlagen und der Diskussion der Unterschiede zu Tonbandaufnahmen, soll anhand von Gedächtnisprotokollen der Teilnehmer die kasuistische Auswertung in der Gruppe erarbeitet werden.

Dabei wird das Protokoll im Hinblick auf die Übertragungs-Gegenübertragungs-Dynamik, die unbewusste Kommunikation, Widerstandsphänomene usw. untersucht.

Auf diese Weise werden elementare Fragen der psychoanalytischen Technik beleuchtet.

Auf Anfrage können auch fortgeschrittene WBT der TP-Ausbildung, die sich für die integrierte Ausbildung interessieren, teilnehmen.

 

 

Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker berichten aus ihren Behandlungen

Moderation Susanne Staats

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:30 – 22:00 Uhr

30.10., 4.12.2018, 22.1., 12.3., 14.5., 25.6.2019

Ohne Voranmeldung

 

An diesen Abenden wird aus unterschiedlichen Behandlungen in verschiedenen Settings (Einzel oder Gruppe, analytische Therapien oder tiefenpsychologisch fundierte Therapien, KZT oder LZT) erzählt und wir hoffen, mit allen Interessierten darüber in einen Austausch zu kommen. Eingeladen sind die Mitglieder des Institutes und alle Weiterbildungsteilnehmerinnen und Weiterbildungsteilnehmer.

 

 

Daniel Stern und die Boston Change Prozess Study Group - eine Revolution in der Psychoanalyse?                                                                                                         A + F

Matthias Sonnenburg

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

08. und 29.01.; 12. und 26.02.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 21.12.2018 auf der Homepage

 

Daniel Stern (1934-2012) ist uns zumeist vor allem als Säuglingsforscher bekannt. Diese Sichtweise unterschätzt die enorme Bedeutung seines Lebenswerkes, in dem er nicht nur die Ergebnisse minutiöser Beobachtungen des Dialogs von Mutter und Säugling, sondern ebenso die minutiöse Untersuchung des immer auf die Gegenwart bezogenen menschlichen Erlebens mit psychoanalytischer Theoriebildung zu integrieren suchte. Er schuf damit eine neue metapsychologische Kategorie sowie – zusammen mit seiner Boston Change Process Study Group (BCPSG) – eine neue Sicht auf den psychoanalytischen Prozess und das, was daran wirklich Veränderung bringt.

Ich gebe einen Überblick über die vier aus meiner Sicht wichtigsten Werke: - Die Lebenserfahrung des Säuglings, - Der Gegenwartsmoment, -  Ausdrucksformen der Vitalität, - Veränderungsprozesse (BCPSG).  Ausgewählte Kapitel wollen wir mit Hilfe kleiner Referate vertiefen. Die Teilnehmer sind dazu eingeladen, solche kleine Referate zu übernehmen, die im ersten Termin je nach Interesse verteilt werden.

Es sollen auch die Schlussfolgerungen für die psychoanalytische und tiefenpsychologische Technik anschaulich gemacht werden, die sich auf die Betonung des impliziten Prozesses konzentrieren. Dabei beziehe ich Jürgen Kinds (>Das Tabu<) Dekonstruktion der traditionellen psychoanalytischen Normativität mit ein.

 

 

Das Trauma in der Psychoanalyse

Akram Abutalebi, Dagmar Bielstein

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

05., 19.02.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 22.01.2019 auf der Homepage

 

Welche Konzepte sind für unsere Arbeit mit traumatisierten Menschen hilfreich?

Wir wollen uns mit psychoanalytischen Zugängen zu traumatischen Erfahrungen beschäftigen – mit theoretischen Ansätzen, klinischen Auswirkungen und Behandlungkonzeptionen. Wir möchten uns auch Zeit nehmen für Fallvignetten aus dem Teilnehmerkreis.

Die Literatur finden Sie auf der Homepage bei den Seminarmaterialien.

Literatur:

Bohleber, W. (2018) Zur Geschichte und Konzeptualisierung des Traumabegriffs in der Psychoanalyse. In: E. Horn/A. Weiß (Hrsg.): Trauma und unbewusste Phantasie. Frankfurt a. M.: Brandes und Apsel (1. Aufl.): 35-54.

Varvin, S. (2003) Auswirkungen extremer Traumatisierung auf Körper, Seele und soziales Umfeld. In: M Leuzinger-Bohleber u. R. Zwiebel (Hrsg.): Trauma, Beziehung und soziale Realität. Tübingen: edition discord: 137-170

 

 

Und nach dem Examen? – Informationen zur Praxisgründung                    F

Stephan Jürgenliemk

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

Termine: 05.03.; 07.05.; 04.06.2019

Verbindliche Voranmeldung bis 19.02.2019 auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an die WBT aller Fachrichtungen im Behandlerstatus in der Endphase der Ausbildung. Sie werden in die betriebswirtschaftlichen, abrechnungstechnischen und berufsrechtlichen Rahmenbedingungen eingeführt, die für Sie nach dem Examen gelten, und über die Planung und innere Organisation einer Praxis informiert. Im Einzelnen geht es um: betriebswirtschaftliche Perspektive ihrer Praxis- Planung, die Grundstruktur und Details des EBM für die gesetzlich Versicherten und der GOP für die privat Versicherten, die Mitgliedschaft in der Kammer und in den Fach- und Berufsverbänden, den Erwerb einer Zulassung, die Planung einer Praxis und ihre innere Organisation. Ich werde vier Wochen vor Seminarbeginn die aktuellen Dokumente auf die Homepage des Instituts stellen und möchte Sie bitten, sich die Dokumente für das Seminar auszudrucken.

 

 

Zentrale Konzepte der Behandlungstechnik                                                      F

Sabine Stein

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:30 Uhr

02., 30.04.; 18.06.; 02.07.2019

Verbindliche Voranmeldung bis Mitte März auf der Homepage

 

Aus der Perspektive der praktischen Anwendung sollen behandlungstechnische Konzepte wie die Etablierung des Rahmens im Paktgespräch, die Gegenfrageregel, die freie Assoziation und die gleichschwebende Aufmerksamkeit sowie das Arbeitsbündnis vertiefend beleuchtet und diskutiert werden.