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KJP - Behandlungstechnik für Fortgeschrittene

Eltern- und Familienarbeit I                                                                                          A + F

K. Faulstich, S. Jürgenliemk                                            Ort: EB

            Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

            24.10.; 7., 21.11.; 5., 19.12.2017; 9., 23.1.2018

Verbindliche Voranmeldung auf der Homepage

 

Die analytische und tiefenpsychologisch-fundierte Kinderpsychotherapie findet immer in der Triade Kind – Eltern – TherapeutIn statt. Aufgrund seiner existenziellen Abhängigkeit ist die innere Situation des Kindes eng mit der inneren Situation der Eltern verknüpft, wird durch diese bedingt und auch begrenzt. In diesem Seminar wollen wir uns mit Literatur zum „Kind in seinem Entwicklungsraum“ (Ornstein, Hardin), zur Geschichte der Elternarbeit (Anna Freud, Melanie Klein) und zur Konzeptionalisierung der Elternarbeit (Ahlheim, Horn, Karl-Popp, Windaus, Petersen) beschäftigen. Es soll jeweils ein Referat erstellt werden. Im Hinblick auf die Gesprächsführung soll die Technik der psychoanalytisch-systemischen Kurztherapie nach Fürstenau vorgestellt und in Rollenspielen geübt werden.

 

 

Eltern- und Familienarbeit II                                                                                         A + F

K. Faulstich, S. Jürgenliemk

            Ort: EB

            Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

            13., 27.2.; 13.3.; 10., 24.4.; 15., 29.5.2018

Verbindliche Voranmeldung auf der Homepage bis 14 Tage vorher

 

Zu Beginn sollen die wesentlichen Aspekte des einleitenden Seminars wiederholt werden. Schwerpunkt dieses Seminars ist die Erarbeitung von paar- und familientherapeutischen Konzepten (Richter, Massing, Reich, Willi, Jellouschek, Moeller), durch die sich ein vertieftes Verständnis des Systems Familie in der kindertherapeutischen Arbeit eröffnet. Dabei sollen praktische (anamnestische oder eigene Behandlungs-) Beispiele der WBT bearbeitet und das therapeutische Handeln in Rollenspielen erprobt werden. (Das Seminar "Einführung in die Familie- und Paartherapie" von Prof. Reich ist Ihnen auch sehr zu empfehlen.)

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie I:                                               A + F

Einführung in die Behandlung

- Vor einer Behandlung und der Behandlungsbeginn -

K.-M. Fischer, C. Geißlreiter, S. Jürgenliemk

            Ort: EB

            Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

24.10., 7., 21.11.; 5., 19.12.2017; 9., 23.1.2018

Verbindliche Voranmeldung auf der Homepage

 

Dieses Seminar dient der Vorbereitung der WBT auf die Probefälle und behandelt im Sinne eines Überblicks die folgenden Fragen: Wie finde ich Patienten? Wer ist für eine Probefallbehandlung geeignet? Wie finde ich einen Behandlungsraum? Welche Statusänderungen ergeben sich für mich (Kammer, Berufsverband, Fachaufsicht durch Supervision)? Wann soll ich einen Supervisor/in einbeziehen? Wie kann ich abrechnen? Was muss in Abschlussgespräch besprochen werden? Was ist bei der Antragstellung zu berücksichtigen? Wichtigkeit des Paktes sowohl mit dem Kind/Jugendlichen als auch mit den Eltern für den Verlauf der Behandlung. Inhaltliche Bestandteile sowie (scheinbar) formale Bestandteile des Paktes.

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie II:                                   F

Entwicklung des Therapieprozesses unter besonderer Berücksichtigung von Widerstand und Deutung

Y. Dennhardt, G. Krampe-Piderit, C. Reuter, M. Sonnenburg

            Ort: EB

            Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

            6., 13., 20., 27.2.; 6., 13., 20.3.; 10.4.2018

Verbindliche Voranmeldung auf der Homepage bis 14 Tage vorher

 

In der psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stößt man immer wieder auf Widerstände, die in manchen Therapien einen zentralen Aspekt der Arbeit darstellen. Die Arbeit an und mit diesen stellt den Therapeuten oft vor eine besondere Herausforderung. Zusätzlich zu diesem Thema wird es in dem Seminar um Deutungen als einer der wichtigsten Formen der Interventionen in psychodynamischen Therapien gehen. Anhand von Theorie und Fallbeispielen, gerne auch aus eigenen Behandlungen, möchten wir in diesem Seminar in diese Themen einführen.

 

 

Kinder- und Jugendpsychiatrie: Affektive Störungen                                                      A + F

S. Bünger, B. Riediger

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Donnerstags, 18:45 – 20:15 Uhr

            16., 30.11.; 14.12.2017, 8., 22.2.; 1., 15.3.; 19., 26.4.2018

            Verbindliche Anmeldung bis 2.11.2017 auf der Homepage

 

In dem Seminar werden Symptome, Differentialdiagnosen und Behandlung von überwiegend affektiven Störungen des Kindes- und Jugendalters sowie deren Behandlung gemäß AWMF-LEITLINIEN vorgestellt. Das Seminar vermittelt einerseits Prüfungswissen und dient andererseits dazu, die für das Gutachterverfahren nötige ICD-Diagnose richtig zu stellen.

 

 

Kinder- und Jugendpsychiatrie: Persönlichkeitsstörungen                               A + F

S. Bünger, B. Riediger

            Blockveranstaltung

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Samstag, 20.1.2018, 9:30 – 14:00 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis 6.1.2018 auf der Homepage

 

In dem Seminar werden Kriterien, Differentialdiagnosen und Behandlungstechniken bei Persönlichkeitsentwicklungsstörungen des Kindes- und Jugendalters sowie deren Behandlung gemäß AWMF-LEITLINIEN vorgestellt. Das Seminar vermittelt einerseits Prüfungswissen und dient andererseits dazu, die für das Gutachterverfahren nötige ICD-Diagnose richtig zu stellen.

 

 

Ergänzende Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie               A + F

Umgang mit schwierigen therapeutischen Situationen

A. Glorius-Josefowicz, S. Jürgenliemk

            Ort: EB

            Blockveranstaltung

            Samstag, 27.1.2018, 10:00 – 18:00 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis 13.1.2018 auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an alle Ausbildungskandidaten KJP ab Zulassung. Es ist einerseits gedacht im Sinne einer „Notfallübung“ schwierige Situationen mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern in Rollenspielen anzuspielen und Interventionsmöglichkeiten zu erarbeiten und einzuüben. Andererseits ist es für die WBT im Behandlungsstatus das Angebot einer Gruppensupervision, in der eigene Fragen angespielt und im Rahmen eines Gruppenprozesses intensiv und kreativ bearbeitet werden können. Schicken Sie bitte im Vorfeld per e-mail Ihre Fragen und Probleme an einen der Referenten.

 

 

Autismusspektrumsstörungen und Psychosen                                                     A + F

S. Bünger, B. Riediger

            Blockveranstaltung

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 7.4.2018, 9:30 – 14:00 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis 24.3.2018 auf der Homepage

 

In diesem Seminar werden typische Symptome und Behandlungsmöglichkeiten frühkindlicher Autismusspektrumsstörungen vorgestellt und gegen psychotische Krankheitsbilder in der Adoleszenz abgegrenzt. Hierzu wird bezogen auf die Identitätsneukonstruktion im Adoleszentenalter zudem das Konzept des psychotic functioning aus psychodynamischer Sicht eingeführt und vorgestellt.

 

 

Psychoanalytisch orientierte Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie – SKEPT

B. Fricke, A. Germeyer

            Ort: Bibliothek                                                                                                        F

            Blockveranstaltung

            Samstag, 28.4. und 19.5.2018 jeweils 10:00 – 16:00 Uhr

            Offen für alle interessierten WBT

            Verbindliche Anmeldung bis 14.4.2018 auf der Homepage

 

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Regulations- und Beziehungsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter sowie mit psychotherapeutischen Interventionsmöglichkeiten. Zunächst werden verschiedene Störungsbilder der ersten Lebensjahre vorgestellt, wie exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen bei Säuglingen sowie Störungen in der emotionalen Entwicklung bei Kleinkindern, wie exzessives Trotzen, (auto)aggressives Verhalten, ausgeprägte Ängstlichkeit bzw. exzessives Klammern. Wir werden uns im zweiten Teil mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Diagnostik beschäftigen sowie mit den Auswirkungen elterlicher Persönlichkeitsstrukturen auf die frühe Eltern-Kind-Beziehung. Es werden prä-, peri- und postpartale Faktoren sowie die Bedeutung von Elternschaft allgemein in den Blick genommen.

 

 

Zum Verstehen ödipaler Konflikte aus Spielinszenierungen und Gegenübertragung in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie                                                               A + F

G. Thöne

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Montags 20:15 – 21:45 Uhr

            15., 22., 29.1.; 5., 12., 19.2.2018

            Verbindliche Anmeldung bis 31.12.2017 auf der Homepage

 

Eltern bilden für das ödipale Kleinkind eine erste Matrix für die konflikthafte Gefühlserfahrung mit einem begehrten Liebesobjekt, mit geschlechtsspezifisch motivierten Ambivalenzen und Konkurrenzen gegenüber einem Elternteil und mit Identifikationsprozessen mit dem "Rivalen". Zugleich finden auch Introjektionen von elterlichen Beziehungsmustern in ihrer Eigenschaft als Sexualpartner statt.

Im ersten Halbjahr soll den unterschiedlichen intrapsychischen Verarbeitungen der konflikthaften Dreieckskonstellation  bei Jungen und Mädchen nachgespürt werden.

Im zweiten Halbjahr sollte der Focus auf der ödipalen Verarbeitung spezieller Familienschicksale liegen, zum Beispiel ungesicherter Generationsgrenzen und Verlust eines Elternteils durch Trennung, Tod, oder traumatisierende Erfahrung.

 

 

 

Psychodynamische Interventionsmethoden                                                           A + F

B. Neumann, S. Siebert

            Ort: EB

            Mittwochs alle 6 Wochen, 20:15 – 21:45 Uhr

            18.10.; 29.11.2017; 10.1.; 21.2.; 4.4.; 16.5.; 20.6.2018

Verbindliche Voranmeldung auf der Homepage

 

Die psychoanalytische Technik bedient sich überwiegend verbaler Mittel. Neben der nonverbalen Beziehungsgestaltung entsteht bei der Behandlung von Kindern- und Jugendlichen noch eine weitere Ebene, die des Spiels. Nachdem die Therapeutin bzw. der Therapeut dem Patienten ausreichend zugehört, beobachtet, aber auch „mit-gespielt“ und ein gewisses psychodynamisches Verständnis des sich präsentierenden inneren Konfliktgeschehens erreicht hat, bedürfen die im Behandlungsverlauf mit dem Patienten entstehende spezifischen Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse einen entsprechenden technischen Umgang, eine Handlungsantwort in Form von entwicklungsfördernden Interventionen. Gemäß der Zielstellung muss überlegt werden: Was will ich sagen? Wie soll ich es sagen? Wann soll ich es sagen?

Nach einer Einführung in die Interventionstechniken sollen diese Fragen unter den verschiedensten Aspekten diskutiert werden.

Dieses Seminar findet mittwochs alle 6 Wochen während des gesamten Studienjahres statt, um praxisbezogen Intervention und deren Reaktion seitens des Patienten über einen längeren Zeitraum diskutieren zu können.

 

KZT                                                                                                                                      A + F

B. Neumann

            Ort: EB

            Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

            31.10.; 14.11.2017

Verbindliche Voranmeldung auf der Homepage

 

Auf der Grundlage der psychoanalytischen Konzepte scheint die Kurzzeittherapie als ein Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie eine besondere Position einzunehmen. Wir wollen im Seminar diskutieren, ob und wie dieses Verfahren als ein bereicherndes in die Arbeit eines Analytikers sinnvoll integriert werden kann.

Eine aktive Mitarbeit in Form von Falldarstellung wird gewünscht, um ein lebendiges Seminar gestalten zu können.

Das Seminar ist offen für Fortgeschrittene und Anfänger, orientiert sich allerdings an Kinder- und Jugendlichenbehandlungen.