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Blockseminare - Krankheitslehre

KRANKHEITSLEHRE

Ort: Institut, Bibliothek

 

 

Sexualität und Perversion                                                                                             A + F

S. Buse, T. Grütering

Blockveranstaltung, Samstag, 28.10.2017, 9:00 – 16:30 Uhr          

Geschlossener Teilnehmerkreis, da im vergangenen Studienjahr aufgrund hoher Teilnehmerzahlen ein zusätzlicher Termin eingerichtet wurde.

 

Das Sexuelle ist nach wie vor von zentraler Bedeutung für jede therapeutische Beziehung und Behandlung, ob implizit oder explizit.

Ausgehend von und bezugnehmend auf Ihre und unsere Erfahrungen im Umgang mit   Sexualität und erotischen Gefühlen in Therapien, die ja schon in der Diagnostik beginnen und die Sie sehr gerne (in Absprache mit uns) als kurze Fallvignette einbringen können, möchten wir uns in einem kurzen Überblick mit Freuds grundlegenden „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ beschäftigen.

Ein Schwerpunkt soll dann auf aktuellen psychoanalytischen Theorien zur Sexualität und Perversion liegen, nicht nur unter dem Blickwinkel der Pathologie, sondern auch unter dem Aspekt des darin liegenden Lösungsversuches.

In der zweiten Hälfte werden wir uns damit auseinandersetzen, wie in analytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Behandlungen über Sexualität gesprochen werden kann, wie die Übertragungsliebe gehandhabt werden kann und wie sexuelle Störungen verstanden und behandelt werden können, die typischerweise in die weitere Beziehungsdynamik eingebettet sind.

 

 

Angststörungen                                                                                                               A + F

H. Staats

Blockveranstaltung, Samstag, 16.12.2017, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 1.12.2017 auf der Homepage

 

Angststörungen sind vielgestaltig, häufig, meist mit anderen Störungen und in der Regel mit charakteristischen Mustern interpersoneller und intrapsychischer Beziehungen verbunden. Wir gucken im Seminar kurz auf die Grundlagen der Angstentwicklung, lernen dann Konzepte der Behandlung von Angststörungen kennen und diskutieren deren Indikationen und Einschränkungen.

Literaturempfehlung: Benecke, C., Staats, H. (2016): Psychoanalyse der Angststörungen. Kohlhammer Stuttgart.

 

 

Traumafolgen                                                                                                                   A + F

A. Dally

Blockveranstaltung, Samstag, 20.1.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 6.1.2018 auf der Homepage

 

Die Psychoanalyse begann als Traumatherapie und hat sich in ihrer sehr wechselvollen Geschichte immer wieder mit den Folgen von Traumatisierungen auseinandergesetzt. Ich werde einen Überblick über die Diagnostik und die verschiedenen Behandlungsansätze geben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den psychoanalytischen Konzepten. Kritisch werden wir uns mit den Folgen der Ausweitung des Traumakonzepts und deren kulturellen Hintergründen befassen.

 

 

Psychiatrie, Psychopathologie, Psychopharmakologie                                      A + F

F. Boencke

Blockveranstaltung

Freitag, 2.2.2018, 18:00 – 21:00 Uhr

Samstag, 3.2.2018, 9:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

 

Achtung: Der Termin wurde geändert (vormals 9/10.2.2018). Alle, die sich bisher angemeldet haben, müssen sich wieder neu eintragen! Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Verbindliche Voranmeldung bis zum 20.1.2018 auf der Homepage

 

Das Seminar soll einen Einblick geben in die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder und Behandlungsstrategien. Es soll die Erhebung eines psychischen Befundes unter psychiatrischen Gesichtspunkten unter Einbeziehung von Patientenvorstellungen geübt werden sowie die Indikationen, Wirkweisen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka erläutert werden. Weiteres Augenmerk gilt der Unterscheidung von Patienten, die Sie vielleicht in Ihrer Praxis aufsuchen werden und die eventuell eher eine psychiatrische und weniger eine psychoanalytische Behandlung oder eine zusätzliche Medikation benötigen.

 

 

 

Persönlichkeitsstörungen                                                                                             A + F

E. Anvari, S. Buse

Blockveranstaltung, Samstag, 3.3.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 17.2.2018 auf der Homepage

 

Persönlichkeitsstörungen erkennen und behandeln!

 

Persönlichkeitsstörungen sind insbesondere als Störungen des Sozialen Miteinanders zu verstehen. Dies bedeutet in der Folge, sowohl für Interaktionspartner und früher oder später auch für die Betroffenen selbst, große Leiderfahrung. Es wird angenommen, dass bis zu 10% der Allgemeinbevölkerung von einer Persönlichkeitsstörung betroffen sind. Viele Therapeuten erleben die Arbeit mit solchen Patienten als überaus belastend und schwierig.

Wir wollen gemeinsam in diesem Seminar ausgewählte und spezielle Störungsbilder mit dem Ziel untersuchen, diagnostische/differentialdiagnostische und therapeutische Kenntnisse und Fähigkeiten zu fördern. Ein weiteres Augenmerk wird auf behandlungstechnischen Schwierigkeiten liegen, die diese Patienten für die therapeutische Beziehung bedeuten.

 

 

Zwangsstörungen                                                                                                           A + F

G. Reich

Blockveranstaltung, Samstag, 5.5.2018, 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Achtung anderer Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

Verbindliche Voranmeldung bis 21.4.2018 auf der Homepage

 

Psychoanalytische und familiendynamische Konzepte von Zwangsstörungen werden vorgestellt. Behandlungstechnische Besonderheiten in unterschiedlichen Behandlungssettings werden vor- und zur Diskussion gestellt.

 

 

Depression                                                                                                                        A + F

G. Reich

Blockveranstaltung, Samstag, 2.6.2018, 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Achtung anderer Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

Verbindliche Voranmeldung bis 19.5.2018 auf der Homepage

 

Psychoanalytische und familiendynamische Konzepte von Depressionen werden vorgestellt. Behandlungstechnische Besonderheiten in unterschiedlichen Behandlungssettings werden vor- und zur Diskussion gestellt.

 

 

Keine Angst vor Essstörungen: Einführung in die Krankheitsbilder Anorexia nervosa u. Bulimia nervosa sowie deren Behandlung   A + F

A. v. Boetticher

Blockveranstaltung, Samstag, 16.6.2018, 9:00 – 12:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 2.6.2017 im Sekretariat

 

Essstörungen sind schwere psychosomatische Erkrankungen, die i.d.R. einer störungsorientierten Behandlung bedürfen. Die Besonderheiten der Psychodynamik dieser Erkrankungen, die Probleme in der Entwicklung eines Arbeitsbündnisses und der Übertragungs-Gegenübertragungsdynamik sowie behandlungstechnische Besonderheiten werden dargestellt und diskutiert. Nachdem im letzten Jahr der Schwerpunkt auf der Bulimie lag, wird nun die Anorexie im Vordergrund stehen. Eigene Behandlungsfälle können eingebracht werden, nehmen Sie hierzu gerne Kontakt mit mir auf.

Literatur:

Reich G, von Boetticher A (2017). Hungern, um zu leben - die Paradoxie der Magersucht. Gießen: Psychosozial Verlag.

Reich G u. Cierpka M (Hrsg.) (2010). Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Stuttgart: Thieme.

Reich G (2003). Familientherapie der Essstörungen. Göttingen: Hogrefe.