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Blockseminare und ausgewählte Themen

Übertragungsliebe                                                                                                          A + F

H. Krutzenbichler, H. Essers

Blockveranstaltung

Samstag, 4.11.2017, 10:00 – 14:00 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion

Samstag, 11.11.2017, 14:00 – 17:00 Uhr

Kasuistik mit anschließender Diskussion, kasuistische Beiträge der Teilnehmer

Verbindliche Voranmeldung bis 21.10.2017 auf der Homepage

 

Die Übertragungsliebe wird in den Salons der triebgereinigten Psychoanalyse als bedrohliches und gefährliches Phänomen mit Widerstandscharakter desavouiert, begrifflich verzerrt, der Liebe entkleidet, auf Erotik und Sexualität reduziert, so, als ob sie den psychoanalytischen Prozess kontaminieren würde, und damit dazu verurteilt, sich im Behandlungszimmer wie ein Exilant im eigenen Land der Psychoanalyse zu bewegen. Mit dieser inneren Haltung muss der Analytiker an der zentralen Aufgabe jeder psychoanalytischen Behandlung, verdrängte Liebe zu befreien, scheitern. Es ist hoch an der Zeit der Übertragungsliebe wieder ihren angestammten Platz als zentrales Agens jedes psychoanalytischen Prozesses einzuräumen.

 

 

Berufsrecht und Berufsethik in der Psychotherapie                                             A + F

P. Döring, A. von Boetticher

Blockveranstaltung, Samstag 18.11.2017 9:00 – 14:00

Verbindliche Voranmeldung bis 04.11.2017 auf der Homepage

 

Im Seminar wird über ethische Grundprinzipien und die relevanten rechtlichen Grundlagen für die Berufsausübung als Psychotherapeutin und Psychotherapeut informiert. Ethische und rechtliche Fragen werden anhand von Beispielen erörtert. Eigene Situationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eingebracht werden. Zusätzlich – optional – möchten wir drei Abende anbieten, an denen psychoanalytische Publikationen über ethische Fragestellungen diskutiert werden. Vorbesprechung dafür am Seminartag.

 

Entwicklungstheorien IV                                                                                                           A + F

B. Riediger, S. Siebert

Blockveranstaltung, Samstag, 25.11.2017 9:30 -16:30

Verbindliche Voranmeldung bis 11.11.2017 auf der Homepage

 

Wesentliche Themen des Seminars werden sein: Adoleszente Identitätsentwicklung, die Zeitspanne des mittleren und späteren Lebensalters sowie Identität als politisches, soziales und kulturelles Konstrukt in unterschiedlichen Lebensaltern.

 

Freuds Behandlungsfälle                                                                                              A + F

M. Klemann

Blockveranstaltung, Samstag, 2.12.2017, 9:30 – 18:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 31.10.2017 auf der Homepage

 

Exemplarisch werden einige der sog. großen Krankengeschichten Freuds im Hinblick auf deren Bedeutung in der Theoriegeschichte und für die "psychoanalytische Bewegung" vorgestellt und diskutiert. Zudem wird es um die immer wieder gestellte Frage gehen, was die Spezifika der Freudschen Behandlungstechnik gewesen sind. Ergänzend wird die Rezeption einiger dieser Krankengeschichten durch die strukturale Analyse (Lacan) referiert.

 

Relationale/Intersubjektive Theorien                                                                         F

T. Grütering, K. Lampe      

Blockveranstaltung, Samstag, 14.4.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Achtung: Der Termin wurde geändert (vormals 17.2.2018) auf Samstag, den 14.4.2018. Alle, die sich bisher angemeldet hatten, müssen sich nicht erneut anmelden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

"Das Intersubjektivitätsparadigma ist dabei, das Triebparadigma abzulösen (...). Unter dem neuen Paradigma werden nicht länger ein isolierter seelischer Apparat sowie die konflikthafte Dynamik seiner inneren Strukturen und Kräfte betrachtet, sondern ein Feld, auf dem das Selbst mit seiner Umwelt interagiert und intrapsychische Prozesse mit intersubjektiven verkoppelt sind." (Altmeyer, M. (2000): Narzissmus, Intersubjektivität und Anerkennung. Psyche 54, S.153). Über Texte von Stephan A. Mitchell, Martin Altmeyer u.a. wollen wir uns die Grundlagen der relationalen/intersubjektiven Theorien und deren Auswirkungen auf die Betrachtung der psychoanalytischen Beziehung und der Behandlungstechnik erarbeiten und diskutieren.

Einen Einführungstext finden Sie unter "Lehrveranstaltungen/Seminarmaterialien" auf der Homepage.

 

Psychologische Gutachten für das Familiengericht                                              A + F

Familienrechtspsychologische Begutachtung unter psychodynamischen Gesichtspunkten. Samstags-Seminar mit Falldarstellungen zum Seminar am Mittwoch, 21.2., 7. und 14.3.2018

K. Ritter

Ort: Institut, Bibliothek

Samstag, 10.3.2018 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Mittagspause von 12:00 Uhr bis

13:00 Uhr

Anmeldungen bis zum 15.2.2018 auf der Homepage

 

Literatur Karl Heinz Brisch: Bindungsstörungen. Klett-Cotta: Stuttgart, 2001

Matthias Hirsch: Mutter und Söhne - blasse Väter. Sexualisierte und andere Dreiecksverhältnisse. Psychosozial Verlag: Gießen, 2016

Harry Dettenborn und Eginhard Walter: Familienrechtspsychologie. Reinhard: München Basel 2015, 2. Aufl.

 

 

Geschichte der Psychoanalyse                                                                                              A + F

K. Lampe

Blockveranstaltung, Samstag, 17.2.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Achtung: Der Termin wurde geändert (vormals 14.4.2018) auf Samstag, den 17.2.2018. Alle, die sich bisher angemeldet hatten, müssen sich nicht erneut anmelden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Über die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Geschichte der Psychoanalyse lässt sich ein besonderes Verständnis für psychoanalytisches Denken und Handeln gewinnen - des eigenen, des vermittelten und des beim Anderen wahrgenommenen.

In diesem ersten Seminar zur Geschichte der Psychoanalyse sollen unter dem Titel "Vom topischen Modell zu Intersubjektivität" die Entwicklungslinien psychoanalytischer Theorie betrachtet werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Anstöße, die zu Modifikatio-nen und Weiterentwicklungen führten sowie auf Diskussionen und Kontroversen, die sich aus diesen ergaben, gerichtet werden, um dieses auch für eigene Reflexion und Diskussion zu nutzen.