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Abendveranstaltungen während der Woche

GRUNDLAGEN UND AUSGEWÄHLTE THEMEN

 

Die kasuistische Arbeit mit Gedächtnisprotokollen                                              F

S. Stein

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Montags, 20:00 – 21:30 Uhr

16.10.2017; 20.11.2017; 18.12.2017. Das Seminar findet einmal im Monat fortlaufend statt, weitere Termine und Ort nach Absprache.

 Voranmeldung bis zum 12.10.2017 auf der Homepage

 

Dieses Seminar richtet sich vor allem an WBT in der integrierten Ausbildung, die bereits behandeln oder kurz davor stehen. Nach einer Einführung in die Grundlagen und der Diskussion der Unterschiede zu Tonbandaufnahmen, soll anhand von Gedächtnis-protokollen der Teilnehmer die kasuistische Auswertung in der Gruppe erarbeitet werden.

Dabei wird das Protokoll im Hinblick auf die Übertragungs-Gegenübertragungs-Dynamik, die unbewusste Kommunikation, Widerstandsphänomene usw. untersucht.

Auf diese Weise werden elementare Fragen der psychoanalytischen Technik beleuchtet.

Auf Anfrage können auch fortgeschrittene WBT der TP-Ausbildung, die sich für die integrierte Ausbildung interessieren, teilnehmen.

 

„Ad fontes!“

Klassische Texte (wieder-)gelesen                                                                             A + F

M. Klemann 

Ort: Institut Gruppenraum

Jeden zweiten Mittwoch des Monats 18:30 bis 20:00 Uhr

Beginn: 18.10.2017

Schriftliche Anmeldung per Email bitte bis zum 1.10.2017 beim Dozenten

 

Klassische Texte Freuds sollen gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Wobei es neben der Erarbeitung des theoretischen Verständnisses auch um die jeweilige Einordnung in den vergangenen und gegenwärtigen psychoanalytischen Diskurs gehen soll. Insofern knüpft dieses Seminar auch an die Allgemeine Neurosenlehre an.

 

 

*Einführung in die Paar- und Familientherapie II                                                    A + F

G. Reich, A. v. Boetticher

            Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

            Mittwochs 18:00 – 19:30 Uhr

            Beginn: 18.10.2017

            Verbindliche Anmeldung bis 4.10.2017 auf der Homepage

 

In diesem Seminar werden spezielle Ansätze der Familien- und Paartherapie und ihre Techniken dargestellt. Diese werden anhand von Fallbeispielen exemplarisch erläutert: psychodynamische, systemische und strukturelle Ansätze, zudem das Erstgespräch in der Familientherapie, Indikationsfragen und Forschungen zur Wirksamkeit.

 

 

Traumseminar für Fortgeschrittene                                                                           F

J. Haustein

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Mittwochs 20:15 – 21:45 Uhr

18.10.; 15.11.; 20.12.2017; 17.1.; 21.2.; 18.4.; 16.5.; 20.6.2018 

 

Das Seminar findet nicht statt

 

In dem Traumseminar können fortgeschrittene Kandidaten, die an einem Traumseminar teilgenommen haben, ihre Erfahrungen anhand von praktischen Beispielen vertiefen. Theoriegrundlagen sind die Arbeiten von Morgenthaler, Freud und Bion.

 

 

Zu viel oder nicht genug Deutung/eine Brücke mit starkem Verkehr (Ferro)

Seminar zum Thema der gesättigten und ungesättigten Deutungen                      A + F

B. Schumann

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

14., 21., 28.11.2017

Verbindliche Voranmeldung bis 31.10.2017 auf der Homepage

 

 „Es ist viel darüber geschrieben worden, man solle saturierte Übertragungsdeutungen bevorzugen oder (weniger saturierte) Deutungen innerhalb der Übertragung –  oder enzymatische Deutungen, narrative, vielsagende, um nicht zu sagen tangentiale oder gar schweigsame. Ich glaube, die Lösung liegt in the bridge zwischen diesen verschiedenen Deutungstypen.“ (Ferro)          In dem Seminar wollen wir gemeinsam auf der Grundlage von Ferros Gedanken und anhand einer Arbeit von Herbert Will über „Ungesättigte und gesättigte Deutungen“, erarbeiten, wie es gelingen kann, die beiden Deutungstechniken konstruktiv miteinander zu verbinden. Herbert Will stellt dazu ein eigenes Konzept zur Verfügung, das die unterschiedlichen „Aufgaben“ jedes Typs im Therapieprozess hervorhebt und die Fruchtbarkeit des Zusammenspiels evident macht.

 

Literatur:

Will, H. (2016): Ungesättigte und gesättigte Deutungen. Psyche – Z Psychoanal 70, 2-22.

 

 

Das Modell des „inneren Rassismus“

A. Abutalebi, D. Bielstein

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

            23., 30.1.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 10.1.2018 auf der Homepage

 

Wenn wir mit Patienten arbeiten, die aus anderen kulturellen Zusammenhängen und ethnischen Gruppen kommen, sind wir damit konfrontiert, wie es uns als Analytiker und Therapeuten gelingt, mit Andersartigkeit und Angst umzugehen.

Fakhry Davids (Psyche 70, 9/10 2016) beschreibt in seinem Modell des inneren Rassismus ein System von Abwehrmechanismen, dessen Aufgabe darin besteht, über ein willkürliches Merkmal einer Person, zum Beispiel die Hautfarbe, eine massive Projektion auf diese Person zu rechtfertigen und auf diese Weise archaische Ängste zu bewältigen. Dies Konzept orientiert sich an dem Begriff der pathologischen Organisation von Steiner.

Wir wollen dies Konzept anhand des Artikels von Davids und anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer diskutieren.

 

Den Artikel finden Sie auf der Homepage.

 

 

Psychologische Gutachten für das Familiengericht                                             A + F

Familienrechtspsychologische Begutachtung unter psychodynamischen Gesichtspunkten

K. Ritter

            Ort: Institut, Bibliothek

Mittwochs 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

21.2.; 7. und 14.3.2018

Anmeldungen zum Seminar bis zum 7.2.2018 auf der Homepage

 

In diesem Seminar wird die familienrechtspsychologische Begutachtung für das Familiengericht anhand aktueller Familiensachen dargestellt.

1. Fragestellungen der Begutachtung: Kindeswohl, Sorgerecht, Umgangsregelung

2. Theoretische Grundlagen: psychologische Beurteilung familienrechtlicher Probleme

3. Das diagnostische Vorgehen und die Gestaltungsmöglichkeiten des Sachverständigen

4. Familiäre Dreiecke nach der Scheidung: die elterliche Sorge

5. Der Umgangsstreit

6. Kindeswohlgefährdung und Eingriff in das Recht der elterlichen Sorge

7. Spezielle Themen: emotionaler Missbrauch des Kindes, sexueller Missbrauch, Parentifizierung, der abwesende Vater, Münchhausen-by-proxy-Syndrom, Mediation

 

Fokaltherapie für Fortgeschrittene                                                                             F

K. Hoven-Buchholz

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

13.3., 10., 17., 24.4., 8.5.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 27.2.2018 auf der Homepage

 

Fokaltherapie ist eine niederfrequente psa. KZT. Auf der Grundlage von szenischem Verstehen (Argelander) und Analyse des Handlungsdialoges (Klüwer) zwischen Therapeut und Patient wird ein Fokus gebildet, der den aktuellen unbewussten Konflikt des Patienten beinhaltet und in einer KZT behandelt werden kann. Theoretische Grundlagen der Fokaltherapie werden referiert. An einem eigenen Erstinterview wird die Fokusbildung aus den drei Informationsquellen: Szene, Genese und aktuelle Problematik demonstriert und erklärt. Vorbereitende Literatur erhalten Sie gerne auf Anfrage bei mir.

Teilnehmen können Kandidaten nach dem Vorkolloquium, die schon eine Fokaltherapie-Veranstaltung besucht haben und bereit sind, ein Erstgespräch für eine mögliche Fokaltherapie vorzustellen. Im Anschluss an die Seminarteilnahme ist die Teilnahme an einer Fokal-Supervisionsgruppe möglich.