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WEITERE VERANSTALTUNGEN

Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker berichten aus
ihren Behandlungen

Moderation Sabine Stein

          Ort: Forum des SPD-Hauses

          Dienstags 20:15 – 21.45 Uhr

 

Diesmal wird zu den jeweiligen Terminen für die Vorträge erst ca. drei Wochen vorher eingeladen, da die pandemische Lage im kommenden Studienjahr schwer einzuschätzen ist. Alle Referentinnen und Referenten sind sich einig, dass diese Reihe nicht online stattfinden soll, weil hier der persönliche Austausch besonders wichtig ist.

 

In dieser Vortragsreihe stellen erfahrene Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker eine ihrer Behandlungen vor und geben so einen Einblick in ihre persönliche Arbeitsweise. Dabei können unterschiedliche Therapieverfahren und Settings wie KZT, LZT, analytische und tiefenpsychologisch-fundierte Einzelpsychotherapien, Kinder- und Jugendlichen-Behandlungen oder Gruppenpsychotherapien vorgestellt werden. Wir hoffen, mit allen Interessierten darüber in einen Austausch zu kommen.

Eingeladen sind alle Mitglieder und A&WBT unseres Instituts.

 

 

Fallsupervision in der Gruppe der Berufseinsteigerinnen und -einsteiger                                                                A + F

Andreas Dally, Sabine Stein

          Ort: zur Zeit: Praxis Sabine Stein, Calsowstr. 12

          nächstes Treffen am Donnerstag, 10.11.2022, zunächst monatlich, 19:30 – 21:00 Uhr

          Verbindliche Anmeldung auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an A&WBT, die am Anfang ihrer Ausbildung und Berufstätigkeit stehen, sich also vor dem Vorkolloquium befinden.

In den Kliniken und Institutionen, in denen Sie tätig sind, geraten Sie manchmal in schwierige therapeutische Situationen, in denen ein psychoanalytischer Blick sehr hilfreich und therapeutisch förderlich sein kann. Im Seminar wollen wir anhand Ihrer Fallvignetten gemeinsam eine psychodynamische Perspektive erarbeiten und Interventionsmöglichkeiten entwickeln.

 

 

Prä- und Postgraduiertengruppe und Schreibwerkstatt

Dagmar Bielstein

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Montags, um 20:15 Uhr

          Weitere Termine: 17.04. und (neu) 12.06.2023

        

Das Thema in der Postgraduiertengruppe ist die Zeit vor und nach dem Abschluss. Auch wenn der Abschluss noch ein oder zwei Jahre dauert, gehen Ihnen vielleicht schon Fragen dazu durch den Kopf, z.B. in Bezug auf die Approbation, die Niederlassung, die Institutsmitgliedschaft oder die Mitgliedschaft in einer Fachgesellschaft.

Wenn Sie approbiert sind und überlegen, das Institutsexamen noch zu machen, können Sie Ihre Fragen dazu in der Gruppe besprechen. Sie können auch Entwürfe für Ihre Examensarbeit einbringen, die wir dann diskutieren.

Fragen nach einer Mitarbeit im Institut als Dozent oder als Dozentin waren und sind ebenfalls Thema. Die Themen richten sich nach den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Anmeldung über Sekretariat_

 

 

Ethik-Richtlinien lesen und praktisch verstehen lernen   A + F

Karla Hoven-Buchholz

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Mittwoch, 09.11.2022, 20:15 – 21:45 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 26.10.2022 auf der Homepage

         

Teil 1 (DPG, DGPT)

Ethik-Richt- oder Leitlinien

Aktueller Anlass für unsere Beschäftigung mit psychoanalytisch/psychotherapeutischen Ethik-Regeln war der Skandal des jahrelangen sexuellen Missbrauchs in zwei Heidelberger Instituten an den dort Hilfesuchenden und Auszubildenden. Kenntnis der Ethik-Richtlinien und Verpflichtung auf sie sollen ethisches Fehlverhalten, psychoanalytische Inkompetenz und mangelnde humanitäre Verpflichtungen verhindern und der Prävention solch massenhafter Entgleisungen dienen. Mit Beginn der Ausbildung verpflichten sich Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrer Unterschrift im Ausbildungsvertrag zu ihrer Einhaltung. Aber Ethik ist nicht nur etwas, das man liest und unterschreibt, sondern etwas ganz Praktisches, das täglich entschieden werden kann und muss.

In den beiden Ethik-Seminaren werden wir die Ethik-Richtlinien der verschiedenen Institutionen verstehen und an praktischen Beispielen vertiefen lernen.

 

Literatur: Ethik-Leitlinien der DPG. Zweiggesellschaft der IPA. Ethik-Leitlinien der DGPT.

 

 

Ethik-Richtlinien kennen, verstehen und praktisch vertiefen lernen                                                               A + F

Karla Hoven-Buchholz

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Mittwoch, 15.02.2023, 20:15 – 21:45 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 02.02.2023 auf der Homepage

         

Teil 2 (DPV, IPV)

Fortsetzung der Lektüre, Diskussion und praktischen Vertiefung der Ethikrichtlinien am Beispiel der DPV, die die Richtlinien einer psychoanalytischen Berufsethik entwickelt und beschlossen hat, sowie des IPA Ethics Code, dessen ethische Prinzipien als Minimalanforderungen von jeder IPA-Gesellschaft durch ihre eigenen Regeln erweitert werden können.

Auch hier werden einzelne Regeln diskutiert und anhand konkreter praktischer Beispiele vertieft.

 

Literatur: Psychoanalytische Berufsethik der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung.

Zweig der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung.

IPA Ethics Code: Ethic Principles, Ethics Code and Implementing Procedures

 

 

Katathym-Imaginative Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen,                                                  A + F

Einführung mit begleitenden Übungen

Dr. Andrea Friedrichs-Dachale

          Ort: wird noch bekanntgegeben

          Samstag, 08.07.2023, 09:00 - 18:30 Uhr

          Anmeldung über die Homepage

         

Die Anwendung der KIP ist bei der Behandlung von Patienten mit somatoformen Störungen besonders sinnvoll. Diese Patienten können schwerlich eine Verbindung zwischen dem Organ, das sie als krank erleben und ihren Gefühlswelten herstellen. Sah man früher diese Symptombildungen als Widerstandphänomene an, ist doch eher davon auszugehen, dass körperliche Symptombildungen sinnvoll sein können, um eine narzisstische psychische Balance aufrecht zu erhalten. Es handelt sich bei der Somatisierung um eine unreife Abwehr oder ein strukturelles Defizit, so dass sich die Behandlungsplanung entsprechend zunächst auf die Nachentwicklung und Stärkung des Selbst richtet, um im 2. Schritt ein Konfliktverständnis zu ermöglichen. Die Wirkfaktoren des Verfahrens wie psychovegetative Entspannung, die Aktivierung positiver Selbst- und Objektrepräsentanzen und die Stärkung des Selbstwertgefühls sind gerade für diese Patientengruppe hilfreich; auch können eine Verbesserung des Körpergefühls und der emotionalen Differenzierung erreicht werden. Besondere Berücksichtigung finden Emotionswahrnehmung und –differenzierung sowie die Wahrnehmung des Körperselbst. Im ersten Teil des Seminars werden Wirkungsweise und Behandlungstechnik der KIP im Bereich Psychosomatik theoretisch vorgestellt und anhand klinischer Beispiele veranschaulicht. Im zweiten Teil können in der gesamtgruppe u. in Kleingruppen anhand eigener körperbezogener Imaginationen (z. B.  Baden in einer warmen Quelle, Inspektion des Körperinneren, Zuwendung zum kranken Körperteil,) geeignete Motive für die Arbeit mit psychosomatische Kranken kennengelernt werden. Behandlungstechnisch stehen stabilisierende Interventionen, Beachtung der Sinnesqualitäten, Holding und die Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte im Vordergrund. Bitte Malmaterial mitbringen.

 

 

 

Arbeitskreis Interkulturelle Psychotherapie

Akram Abutalebi, Dagmar Bielstein

          Der Arbeitskreis findet statt in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung,

          Elbinger Straße 2.

          Der nächste Termin kann erfragt werden bei Frau Abutalebi (abutalebi@gmx.de)

          oder bei Frau Bielstein (mail@dagmarbielstein.de).

 

In unserem Arbeitskreis befassen wir uns mit Fragen, die uns in der Behandlung von Patientinnen und Patienten aus anderen Kulturen begegnen – überwiegend durch Intervision und gelegentlich auch theoretisch.

Wir arbeiten in unterschiedlichen Kontexten ambulant und stationär und freuen uns auch über Kollegen in Ausbildung, die Interesse an der Gruppe haben.