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KRANKHEITSLEHRE

Persönlichkeitsstörungen                                              A + F

Katharina Röbbert, Erdem Anvari

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 03.12.2022, 9:00 – 16:30 Uhr

          Max. Teilnehmerzahl: 20

          Verbindliche Anmeldung bis 10.11.2022 auf der Homepage

 

Persönlichkeitsstörungen sind insbesondere als Störungen des Sozialen Miteinanders zu verstehen. Dies bedeutet in der Folge, sowohl für Interaktionspartner und früher oder später auch für die Betroffenen selbst, große Leiderfahrung. Es wird angenommen, dass bis zu 10% der Allgemeinbevölkerung von der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung betroffen sind. Viele Therapeuten erleben die Arbeit mit solchen Patienten als überaus belastend und schwierig. Wir wollen gemeinsam in diesem Seminar ausgewählte und spezielle Störungsbilder mit dem Ziel untersuchen, diagnostisch/differentialdiagnostische und therapeutische Kenntnisse und Fähigkeiten zu fördern. Ein weiteres Augenmerk wird auf behandlungstechnischen Schwierigkeiten liegen, die diese Patienten für die therapeutische Beziehung bedeuten.

 

 

 

 

*Über-Ich-Pathologie

Günter Reich

          Blockveranstaltung Samstag, 10.06.2023, 9:00 - 12:30 Uhr

          Ort: Unterrichtsraum Humboldtallee 38 bzw. Waldweg 35

          Verbindliche Anmeldung bis 30.05.2023 auf der Homepage

 

Über-Ich-Konflikte spielen bei fast allen psychischen Erkrankungen eine wesentliche Rolle, z. B. bei Depressiven Störungen, Zwangserkrankungen, Anorexie, Bulimie, Arbeitsstörungen und auch Formen des Substanzmissbrauchs. Sie zeigen sich u. a. in Schuld- und Schamaffekten sowie deren Abwehr und im sog. Scham-Schuld-Dilemma. Der sorgfältigen Analyse des Über-Ichs, seiner Ausprägungen und seiner Entwicklung kommt daher bei vielen Störungsbildern besondere Bedeutung zu. Hierzu sollen einige Hinweise gegeben werden.

 

 

Traumafolgestörungen                                                   A + F

Julia Hahn

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 11.03.2023, 9:30 – 17:00 Uhr   

          Verbindliche Anmeldung bis 26.02.2023 auf der Homepage

         

In diesem Seminar sollen zunächst die Geschichte psychoanalytischer Traumakonzepte und der Begriff „Trauma“ beleuchtet werden. Anschließend sollen die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf die intrapsychische Organisation sowie interpersonelle Beziehungen und betrachtet und diskutiert werden. In einem letzten Teil soll es um die Besonderheiten der Behandlungstechnik in der Arbeit mit traumatisierten Patientinnen und Patienten gehen.

 

 

Psychosen                                                                      A + F

Birgit Riediger

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Blockveranstaltung Samstag, 12.11.2022, 10:00 – 16:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis zum 03.11.2022 auf der Homepage

 

Im Seminar sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in die Diagnostik von psychotischen Störungen bekommen. Es soll die Differenzierung psychotischer Störungen und des psychotic functioning erarbeitet werden. Infolge wird die Entwicklung der Differentialdiagnostik anhand von Fallvignetten erarbeitet und geprüft. Ggf. werden psychodynamische Zusammenhänge erarbeitet. Das Seminar berücksichtigt auch den Zusammenhang zwischen Trauma und Psychose und ist besonders für den KJP- Bereich geeignet.

 

 

Soziale Phobie und Arbeit am ZBKT                              A + F

Cornelia von Wallmoden, Klaus Martin Fischer

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 18.03.2023, 10:00 – 16:00 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis18.02.2023 auf der Homepage

 

Vorgestellt wird die klinische Arbeit von Behandlungen der Sozialen Phobie bei Jugendlichen.

Das Behandlungssetting einer niederfrequenten psychoanalytischen Kurzzeittherapie ist angelehnt an das Konzept der Supportiv-expressiven Therapie (SET nach Luborsky 1995).

Grundlagen des Krankheitsbildes und der Fokaltherapie werden einleitend referiert, das Kennenlernen der Fokusformulierung und der Arbeit mit dem sog. Zentralen Beziehungskonflikt-Thema (ZBKT) stehen hierbei im Vordergrund. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sowohl eigene Behandlungserfahrungen mit dem Krankheitsbild soziale Phobie einbringen als auch Erfahrungen mit Fokal- und Kurzzeittherapie.

 

 

Grundlagenseminar Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie I                                                                                               F

internalisierende Störungen

Birgit Riediger

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 26.11.2022, 10:00 – 15:30 Uhr   

          Verbindliche Anmeldung bis 10.11.2022 auf der Homepage

 

Anhand von Fallvignetten soll kinder- und jugendpsychiatrisches Wissen von affektiven Störungen und deren Differentialdiagnostik vermittelt und diskutiert werden. Wir bitten darum, eigenes Fallmaterial mitzubringen.

 

 

Grundlagenseminar Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie II:                                                                                            F
externalisierende Störungen

Birgit Riediger

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Blockveranstaltung Samstag, 25.02.2023, 10:00 - 15:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 09.02.2023 auf der Homepage

 

Anhand von Fallvignetten soll kinder- und jugendpsychiatrisches Wissen von externalisierenden Störungen und deren Differentialdiagnostik vermittelt und diskutiert werden. Wir bitten darum, eigenes Fallmaterial mitzubringen.

 

 

Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen            A + F

Christina Geißlreiter, Anke Wulf

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 21.01.2023, 9:00 – 12:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 05.01.2023 auf der Homepage

 

Wir wollen in einer theoretischen Einführung einen Überblick über die Entwicklung von Freuds zu neueren Angsttheorien geben und über verschiedene Angstarten und die zentralen Entwicklungsbereiche der Angst sprechen. So soll ein psychodynamisches Verständnis von Angststörungen entwickelt und eine Einordnung in die ICD-10 vorgenommen werden. Wie sich Angststörungen von Kindern- und Jugendlichen in der Praxis zeigen und diagnostiziert und behandelt werden können, wollen wir anhand von Falldarstellungen anschaulich machen.

 

 

 

 

ADHS: Psychodynamische Leitlinien und Modifikation der Technik                                                                           A + F

Stephan Jürgenliemk

          Ort: Erziehungsberatungsstelle (EB) Göttingen, Danziger Str. 40

          Blockveranstaltung Samstag, 22.04.2023, 09:00 – 16:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis zum 06.04.2023 auf der Homepage

 

In diesem Seminar sollen die psychodynamischen Leitlinien der VAKJP zum ADHS vorgestellt werden. Neben einem Abriss über die Geschichte der Symptomatik, die Geschichte der Diagnose und eine Darstellung der üblichen Behandlungsleitlinien, soll es schwerpunktmäßig um die psychodynamische Verstehensweise des ADHS gehen. Ergänzend werden wir uns mit einigen Fallvignetten befassen, Hypothesen zur Psychodynamik erarbeiten und eine Behandlung vorphantasieren. Abschließend werden einige Modifikationen der analytischen Technik vorgestellt.
 

 

Depression in Kindheit und Jugend                              A + F

Christina Geißlreiter, Anke Wulf

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 04.03.2023, 09:00 – 12:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 09.02.2023

 

In diesem Blockseminar werden wir gemeinsamen mit Ihnen die Besonderheiten von depressiven Erkrankungen bei Kindern und bei Jugendlichen herausarbeiten. Es wird um mögliche psychodynamische Ursachen und Betrachtungsweisen der Genese gehen. Die verschiedenen Theorien und die sich daraus ergebenden Perspektiven werden uns zum besseren Verständnis der Symptomatik verhelfen. Wir werden neben einem theoretischen Überblick eigene Fallberichte vorstellen und laden Sie ein, Fragen und eigene Behandlungserfahrungen einzubringen.

 

 

Psychoanalytisch orientierte                                                F
Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie - SKEPT

Anja Germeyer

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 01.07.2023, 09:00 – 16:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 15.06.2023 auf der Homepage

 

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Regulations- und Beziehungsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter sowie mit psychotherapeutischen Interventionsmöglichkeiten. Zunächst werden verschiedene Störungsbilder der ersten Lebensjahre vorgestellt, wie exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen bei Säuglingen sowie Störungen in der emotionalen Entwicklung von Kleinkindern, wie exzessives Trotzen, (auto)aggressives Verhalten, ausgeprägte Ängstlichkeit und exzessives Klammern. Wir werden uns im zweiten Teil mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Diagnostik beschäftigen sowie mit den Auswirkungen elterlicher Persönlichkeitsstrukturen auf die frühe Eltern-Kind-Beziehung. Es werden prä-, peri- und postpartale Faktoren sowie die Bedeutung von Elternschaft allgemein in den Blick genommen.

 

 

 

 

Die Bedeutung ödipaler Dreieckskonstellation vor dem Hintergrund                                                                     A + F

präödipaler Störungen

Gisela Thöne

          Erziehungsberatungsstelle (EB) Göttingen, Danziger Str. 40

          Dienstag, 09.05., 16.05. und 23.05.2023, 20:15 – 21:45 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 25.04.2023 auf der Homepage

 

Die ödipale Phase der Triebentwicklung ist universell durch Konflikthaftigkeit gekennzeichnet. Das Kleinkind muss psychische Lösungen für den Verzicht auf die inzestuösen Wünsche finden, Ich-Fähigkeiten entwickeln, um Dreieckssituationen und Ambivalenz gegenüber geliebten Objekten zu integrieren und eine erste Geschlechtsidentität zu entwickeln. Wie werden diese Entwicklungsaufgaben bewältigt, wenn präödipale Abwehr- und Ich-Strukturen nicht aufgegeben werden können? Die biografischen Voraussetzungen für Unterschiede zwischen einer „reifen“ und einer „strategischen“ ödipalen Konfliktlösung (Christa Rohde-Dachser) sollen theoretisch verstanden und anhand von Fallbespielen aus Kindertherapien verdeutlicht werden.