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AUSGEWÄHLTE THEMEN

Ödipus – „klassische“ und andere Sichtweisen           A + F

Astrid Biskup, Andra Habermann

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 24.06.2023, 09:00 – 16:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 08.06.2023 auf der Homepage

 

Wie hat S. Freud den Ödipuskomplex definiert? Welche sich damit kritisch befassenden
Ansätze sind aus unserer Sicht spannend? Welche Bedeutung hat die kindliche Entwicklung für die spätere sexuelle Identität? Wie greifen triebtheoretische und objektbeziehungstheoretische Aspekte bei diesem Thema ineinander? Mit diesen Fragen möchten wir uns im Seminar beschäftigen!         

 

 

Melanie Klein in Theorie und Praxis                              A + F

Sabine Morbitzer

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 05.11.2022, 10:00 – 16:00 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 20.10.2022 auf der Homepage

 

In diesem Seminar wird ein Überblick über die zentralen Theorien von M. Klein und ihren Nachfolgern gegeben und diskutiert. Zentrale Themen werden sein: die frühen Objektbeziehungen und ihre Repräsentanzen, die paranoid-schizoide und die depressive Position, der Neid und die projektive Identifikation. Wir wollen erarbeiten, welche Einflüsse diese Theorien auf die Behandlungstechnik, besonders auf die Handhabung von Übertragung und Gegenübertragung haben.

Anhand von Fallbeispielen kann die Theorie anschaulich und verständlich werden.

 

Die Literatur können Sie auf der Homepage abrufen. Für das Seminar wäre es hilfreich, wenn Sie sie gelesen haben.

 

Literatur: Jungclaussen, I. 2018: Die Objektbeziehungstheorie, in: Handbuch Psychotherapie-Antrag, S. 98-107, 2. Auflage, Schattauer, Stuttgart.

Klein, M. 1962: Neid und Dankbarkeit, in: Das Seelenleben des Kleinkindes, S. 225-242, 7. Auflage Klett-Cotta, 2001, Stuttgart
Segal, H. 1974: Nachwort zur Technik, in: Melanie Klein, S. 151-159, edition diskord, 2004, Tübingen

 

 

Und nach dem Examen? – Informationen zur Praxisgründung (KJP + Erw.)                                               F

Stephan Jürgenliemk

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

          Termine: 18.04., 25.04., 23.05.2023

          Verbindliche Anmeldung bis 28.03.2023 auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an alle A&WBT in der Endphase der Ausbildung. Sie werden in die betriebswirtschaftlichen, abrechnungstechnischen und berufsrechtlichen Rahmenbedingungen eingeführt, die für Sie nach dem Examen gelten, und über die Planung und innere Organisation einer Praxis informiert. Im Einzelnen geht es um: betriebswirtschaftliche Perspektive ihrer Praxisplanung, die Grundstruktur und Details des EBM für die gesetzlich Versicherten und der GOP für die Privatversicherten, die Mitgliedschaft in Kammern, Fach- und Berufsverbänden, den Erwerb einer Zulassung, die Planung einer Praxis und ihre innere Organisation.

Ich werde zwei Wochen vor Seminarbeginn die aktuellen Dokumente auf die Homepage des Instituts stellen und möchte Sie bitten, sich die Dokumente für das Seminar auszudrucken.

 

 

Relationalität in der Psychoanalyse                               A + F

Thomas Ferrari

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockveranstaltung Samstag, 06.05.2023, 09:00 – 16:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 20.04.2023 auf der Homepage

 

Auch wenn verschiedene psychoanalytische Richtungen versuchten, durch behandlungstechnische Vorgaben einen an die Person des Psychoanalytikers gebundenen Einfluss auf den Analysanden zu eliminieren, wird heute der Reflexion des Beziehungsgeschehens schulenübergreifend die entscheidende Bedeutung für den analytischen Prozess zugeordnet. „Die Aufmerksamkeit, die der Interaktion in der analytischen Beziehung geschenkt wird, geht nicht zu Lasten der Erforschung des Unbewussten des Patienten und ersetzt diese auch nicht, sondern macht sie effektiver und mobilisiert zusätzliche Energie für sie“ (Stephen A. Mitchell).

 

In diesem Seminar wollen wir die Konzeptionen der verschiedenen psychoanalytischen Schulen betrachten, die diese zum Verständnis des analytischen Beziehungsgeschehens entwickelt haben, und wie diese sich mit behandlungstechnischen Vorstellungen verbinden.

 

 

 

 

Praktische Übungen zur OPD-KJ                                         F
Rating der Skalen anhand von Videomaterial

Birgit Riediger, Cornelia von Wallmoden

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Blockveranstaltung Samstag, 19.11.2022, 10:00 – 16:00 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 03.11.2022 auf der Homepage

 

Fortsetzung der Seminare zum OPD-KJ I und II. Anhand von Videobeispielen wird das Raten der Skalen demonstriert und geübt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die beiden Einführungsseminare.

 

 

Psychodynamik unter dem Aspekt der verschiedenen Theorienbildungen                                                         A + F

Birgit Riediger

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Blockveranstaltung Samstag, 29.04.2023, 10:00 – 16:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis 13.04.2023 auf der Homepage

 

Das Seminar soll die Grundlagen einer guten Psychodynamik erarbeiten und ein Gefühl dafür vermitteln, mit welcher psychodynamischen Theorie man welche Störung am besten begründen kann. Es setzt sich aus einem Theorieteil und einem Praxisteil zusammen. Es wird um das Mitbringen von Anamnesematerial gebeten.

 

 

(K)ein Geschlecht oder viele? – Fragen zu Geschlecht und Identität                                                                           A + F

Fortsetzung aus dem letzten Semester

Anja Germeyer

          Ort: Institut, Bibliothek

          Blockseminar Samstag, 08.07.2023, 9:30 – 15:30 Uhr

          Verbindliche Anmeldung bis zum 22.06.2023 auf der Homepage

 

Spätestens seit Judith Butlers kulturwissenschaftlichen Überlegungen zur Subjekttheorie am Beispiel der Geschlechterordnung der westlichen Moderne, die sie mit Aspekten der Psychoanalyse erweiterte, ist ihre Kritik an der als allgemeingültig vorausgesetzten Dichotomie der Geschlechter in den psychoanalytischen Theorien von Geschlechtsidentität wiederholt diskutiert und erweitert worden. Während die einen die Erweiterung gesellschaftlicher Fragestellungen zum dichotomen Verständnis von Geschlechtlichkeit als überfällig und Ausdruck individueller Möglichkeiten, Geschlecht zu leben definieren, beobachten andere diese Entwicklung eher mit Skepsis mit Blick auf jugendliche Identitätsentwicklung. Während noch diskutiert wird, ist die Auseinandersetzung damit bei den Heranwachsenden schon längst Realität in den kinder- und jugendpsychotherapeutischen Praxen. So fragen sich bereits 12-jährige, ob sie sich als nicht-binär, genderfluid oder trans* verstehen.

In diesem Seminar wollen wir uns anhand von Texten (bspw. von Hansbury, Hutfless, Rauchfleisch und Quindeau) mit dem aktuellen psychoanalytischen Diskurs bzgl. der Thematik auseinandersetzen.