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Das Sekretariat des Lou Andreas-Salomé Institut ist Montag bis Donnerstag
von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt und wird von Petra Launhardt geleitet.

Anfahrtskizze

Postanschrift: Wilhelm-Weber-Str. 24
D 37073 Göttingen
Telefon: 0551 - 42 696
Telefax: 0551 - 48 86 127
e-mail: LAS-Institut@t-online.de

Das Lou Andreas-Salomé Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie existiert seit 1954 und gehört zu den größten der insgesamt 53 psychoanalytischen Institute der Bundesrepublik Deutschland. Mit 84 Ausbildungsteilnehmern und 59 Dozenten bietet es eine äußerst attraktive Relation von Studenten zu Dozenten, wodurch eine dichte und persönliche Betreuung der Ausbildungsteilnehmer gewährleistet ist. Das Institut ist der Hauptträger des Ausbildungszentrums für Psychotherapie und Psychoanalyse Göttingen, das aus der Zusammenarbeit des Instituts mit der Psychiatrischen Universitätsklinik und dem Krankenhaus Tiefenbrunn hervorgegangen ist. Leiter des Instituts in der Vergangenheit waren Gottfried Kühnel, Rudolf Adam, Annelise Heigl-Evers, Franz Heigl und Karl König. Sein gegenwärtiger Vorsitzender ist Reinhard Kreische, niedergelassener Psychoanalytiker und Privatdozent an der Universität Göttingen.

Seit der Gründung im Jahr 1954 gab es einen regen wissenschaftlichen Austausch zwischen dem Göttinger Institut und universitären Einrichtungen, der in zahlreichen Publikationen zum Ausdruck kam. Ehemalige Mitglieder des Instituts haben leitende Funktionen an verschiedenen deutschen Universitäten oder an psychotherapeutischen Versorgungseinrichtungen übernommen. Zu ihnen gehörten oder gehören die Professoren Rudolf Adam, Michael B. Buchholz, Hannes Friedrich, Theodor F. Hau, Annelise Heigl-Evers, Franz Heigl, Karl König, Falk Leichsenring, Hanscarl Leuner, Wulf-Volker Lindner, Hans Quint, Ulrich Rüger, Ulrich Sachsse, Henning Schauenburg, Werner Schwidder, Eckhard Sperling, Hermann Staats, Ulrich Streeck, Wolfgang Zander und Johann Zauner sowie die Ärzte Jürgen Münch, Heinz Neun, Gerhard Reister und Michael Winkler.

Gegründet wurde das Institut 1954 von Gottfried Kühnel, damals Leiter des Krankenhauses Tiefenbrunn, seinem Oberarzt Werner Schwidder und von Franz Heigl, der damals als Psychoanalytiker in freier Praxis in Göttingen arbeitete und nach Schwidder die Leitung der Tiefenbrunner Klinik übernahm. Außerdem von Elli Achelis, niedergelassen in Göttingen. Margarete Seiff aus Berlin, später Bonn, gehörte ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern und reiste in den Pionierjahren einmal monatlich zu ihrer Lehr- und Kontrollanalytikertätigkeit an. Zu den ersten Examenskandidaten gehörte die prominente Psychoanalytikerin Melitta Mitscherlich.

Am Göttinger Institut für Psychoanalyse werden ärztliche und psychologische Psychoanalytiker und Psychotherapeuten, außerdem analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ausgebildet. In einer informatorischen Fortbildung werden darüber hinaus psychoanalytische Grundkenntnisse an interessierte Akademiker anderer Vorberufe vermittelt. Studierende der Universität können an bestimmten Angeboten des Instituts kostenfrei teilnehmen.

Göttinger Institutsmitglieder waren mitbeteiligt an der Verbreitung der Psychoanalyse in Deutschland und an der Gründung zahlreicher psychoanalytischer und psychotherapeutischer Weiterbildungseinrichtungen, z.B. in Freiburg, Hannover, Köln, Bad Berleburg, Düsseldorf, Hamburg und Kassel. Die Mitglieder des Instituts sind in Institutionen oder in freier Praxis beteiligt an der psychotherapeutischen Versorgung der Region.

Die Göttinger Psychoanlytikerinnen und Psychoanalytiker haben im Jahr 1994 beschlossen, ihr Institut zu Ehren der ersten Göttinger Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé, die hier nach ihrer Ausbildung bei Freud von 1914 bis 1933 praktiziert hat, in "Lou Andreas-Salomé- Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie" umzubenennen.

Das Institut ist anerkannt von der DGPT (Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psy-chotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie), der DPG (Deutsche Psychoanalyti-sche Gesellschaft) und der VAKJP (Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten).


Details zu den verschiedenen Aus- und Weiterbildungsgängen finden Sie unter den entsprechenden Stichworten.

Falls Sie zusätzlich noch Fragen haben, können Sie sich an die dort genannten AnsprechpartnerInnen wenden oder im Sekretariat nachfragen.

Anmeldungsformulare können Sie sich direkt herunterladen und dann ausgefüllt zusammen mit den notwendigen Unterlagen wieder an uns zurücksenden.

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