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Lehrveranstaltungen 2017/2018 (noch ohne Anmeldemöglichkeit!)

 

Achtung: aufgrund von umfangreichen Arbeiten an unserer Homepage ist die Seminaranmeldung über die Homepage in der gewohnten Form erst ab dem 4. Oktober 2018 möglich. Das Programm wird dann auch übersichtlicher dargestellt werden.

 

Bitte melden Sie sich (nur) für Seminare, die bereits im Oktober stattfinden, direkt per E-Mail im Sekretariat bei Frau Launhardt an. Für die anderen Seminare können Sie sich dann ab dem 4. Oktober wieder über die Homepage anmelden.

 

 

 

 

 

Studienjahr 2017/2018

An der Aus-, Fort- und Weiterbildung beteiligte Einrichtungen:

 

 

-                     Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Georg-August-Universität Göttingen

-                     Ambulanz für Familientherapie und Essstörungen der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Georg-August-Universität Göttingen

-                     Schwerpunkt Neuropsychologie und Psychopathologie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Georg-August-Universität Göttingen

-                     Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin sowie Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

-                     Beratungs- und Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche der Stadt Göttingen

Vorsitzender: Peter Döring

Stellvertreterin: Andra Habermann

Geschäftsführer: Stefan Buse

Schriftführer: Klaus Martin Fischer

 

Ehrenmitglieder                 Rudolf Adam         Karl König

 

Geschäftsstelle

Lou Andreas-Salomé Institut
für Psychoanalyse und Psychotherapie (DPG, VAKJP) Göttingen e.V.

 

Wilhelm-Weber-Straße 24                                    Bankverbindung:

37073 Göttingen                                                     Volksbank Göttingen

Telefon:  0551 – 42 696                                         BLZ 260 900 50

Fax:         0551 – 48 86 127                                   Kto.: 370 539 000

e-mail:    sekretariat@las-institut.de                    IBAN:DE28 2609 0050 0370 5390 00

Internet:  www.las-institut.de                                BIC: GENODEF1GOE

Sekretariat: Petra Launhardt

 

Sprechzeiten: Dienstag bis Donnerstag 9:00 – 12:00 Uhr

 

 

Diagnostische Ambulanz

Wilhelm-Weber-Straße 24, 37073 Göttingen, Telefon 487654

Leiter: Peter Döring

Sekretariat: Susanne Hofstetter

 

Sprechzeiten: Donnerstag 9:00-12:00 Uhr

 

 

LOU ANDREAS-SALOMÉ INSTITUT

FÜR PSYCHOANALYSE und PSYCHOTHERAPIE

(DPG, VAKJP) GÖTTINGEN e.V.

 





Programm
Studienjahr 2017/2018

 

 

Vorsitzender

Dipl.-Psych. Peter Döring

 

 

Vorstand

Dr. med. Stefan Buse – StR Klaus Martin Fischer – Dr. med. Thomas Grütering –

Dipl.-Psych. Andra Habermann – Stephan Jürgenliemk M.A. –

Dr. Achim Kraul  – Dipl.-Psych. Susanne Staats – Dipl.-Psych. Sabine Stein –

Dipl.-Päd. Anke Wulf

Unterrichtsausschüsse

Psychoanalyse: Achim Kraul

Weitere Mitglieder:  Alexandra Bernholt, Sigrun Bünger, Kirsten Lampe

 

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Ärzte: Thomas Grütering

Weitere Mitglieder: Erdem Anvari, Dagmar Bielstein, Katharina Röbbert

 

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Psychologen: Andra Habermann

Weitere Mitglieder: Anjella Gabert, Gisela Rothbächer, Silke Schröder

 

Analytische Kinder- und Jugendpsychotherapie: Stephan Jürgenliemk

Weitere Mitglieder: York Dennhardt, Katharina Faulstich, Birgit Riediger, Matthias Sonnenburg, Anke Wulf

 

Verantwortlich für das Curriculum: Susanne Staats

 

DPG-Arbeitsgruppe: Sabine Stein

 

Delegierte des Instituts im Beirat der DGPT: Peter Döring, Thomas Grütering

 

Delegierte der VAKJP: Anke Wulf

 

Analytische Paar- und Familientherapie: Günter Reich

 

Lehranalytikerkonferenz: Dagmar Bielstein

 

Berufspolitik

Thomas Grütering, Anne-Marie Schlösser

 

Kommission für wissenschaftlichen Austausch

Sprecherin: Cornelia von Wallmoden. Weitere Mitglieder: Fritz Boencke, Ulrike Mälzig,

Sabine Stein, Antje von Boetticher. Vertreter der Kandidaten: N.N.

 

IPA-Kommission

Leiter: Jochen Haustein. Weitere Mitglieder: Brigitte Helbing-Tietze, Ursula Kreuzer-Haustein, Betina Schumann

 

Vertrauensanalytiker

Achim Biskup, Susanne Nunnendorf

 

Sprecher der WBT für Psychoanalyse

Miriam Henkel, Pfannkuchstraße 20, 34121 Kassel, Email: miriam.henkel@uni-kassel.de

Sascha Brünig, Arzt, Windausweg 2, 37073 Göttingen, sascha.bruenig@gmx.de

Sprecher der WBT für aKJP

Carola Cropp, Lotzestr. 33, 37083 Göttingen, c.cropp@web.de

Anne Marie Rauscher, Albert-Einstein-Str. 34, 37075 Göttingen, am.rauscher@t-online.de

Sprecher der WBT f. d. Erwerb des Zusatztitels Psychotherapie

NN

Sprecher der WBT für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Irina Flaig, Schillerstraße 13, 37154 Northeim, irina@iflaig.eu

Janka Koschack, Felix-Klein-Straße 10, 37083 Göttingen, jkoscha@gwdg.de

 

 

Unterrichtsveranstaltungen

16. Oktober 2017 bis 27. Juni 2018

(Vorlesungsfreie Zeiten:

Weihnachtsferien 22.12.2017 – 05.01.2018, Winterferien 01. – 02.02.2018,

Osterferien 19.03. – 03.04.2018, Tag vor Tag der Arbeit 30.04.2018,

Tag nach Himmelfahrt 11.05.2018,

Pfingstferien 22.05.2018)

 

Die Weiterbildungsteilnehmer im ersten Studienjahr können alle Veranstaltungen besuchen, die mit "A + F" gekennzeichnet sind. Weiterbildungsteilnehmer ab dem zweiten Studienjahr können zusätzlich die Veranstaltungen besuchen, die nur mit "F" gekennzeichnet sind.

Es müssen bestimmte Voraussetzungen für die Teilnehmer am KTS erfüllt sein.

 

 

Erläuterungen:  Im Programm abgekürzt "A + F" steht für "Anfänger und Fortgeschrittene"

                 *: aus dem Veranstaltungsangebot der Georg-August-Universität

 

 

Semesteranfangsempfang für alle Weiterbildungsteilnehmer und Dozenten

am Donnerstag, 26.10.2017 um 19:00 Uhr in der Bibliothek

 

 

Semesteranfangsbesprechungen der WBT

Neuzulassung KJP                         Montag,            23.10.2017, 20:30 Uhr, Bibliothek

KJP                                                    Donnerstag,    26.10.2017, 20:30 Uhr, Gruppenraum

Psychoanalyse                               Donnerstag,    26.10.2017, 20:30 Uhr, Bibliothek

Zusatztitel Psychotherapie            Donnerstag,    26.10.2017, 20:30 Uhr, Bibliothek

TP                                                      Donnerstag,    26.10.2017, 20:30 Uhr, Bibliothek

 

 

 

EINFÜHRUNG

 

 

Theorie – Praxis – Seminar (berufsbegleitend)

K. Lampe

            Ort: Institut, Bibliothek

            Montags von 19:00 bis 21:30 Uhr

            6., 13., 20., 27.11.; 4., 11., 18.12.2017; 15., 22., 29.1.; 5., 19., 26.2.; 5., 12.3.;

            9., 16., 23.4.; 7., 14.5.2018

 

Das Theorie-Praxis-Seminar ist für alle Weiterbildungsteilnehmer, die zum WS 2017 ihre berufsbegleitende Ausbildung beginnen, obligatorisch. Das Seminar dient zur Einführung in die psychoanalytische Theorie und Methodik, wobei, soweit möglich, immer schon ein Bezug zur psychoanalytischen Praxis hergestellt wird. Der Plan gilt für ein Studienjahr.

 

 

Theorie-Praxis-Seminar (TPS) für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der tiefenpsychologisch fundierten Vollzeitausbildung Kurs C

B. Rempp

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs 9:00 – 10:30 Uhr und 11.00 – 12:30 Uhr

9.8.; 18.10.; 15.11.; 13.12.2017

 

Theorie-Praxis-Seminar (TPS) für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der tiefenpsychologisch fundierten Vollzeitausbildung Kurs D in 2017

A. Kraul

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs 9:00 – 10:30 Uhr und 11.00 – 12:30 Uhr

16., 30.8.; 13., 27.9.; 25.10.; 8., 22.11.; 6., 20.12.2017

 

Theorie-Praxis-Seminar (TPS) für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der tiefenpsychologisch fundierten Vollzeitausbildung Kurs D in 2018

B. Rempp

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs 9:00 – 10:30 Uhr und 11.00 – 12:30 Uhr

Die Termine werden individuell mitgeteilt.

 

Theorie-Praxis-Seminar (TPS) für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der tiefenpsychologisch fundierten Vollzeitausbildung Kurs E in 2017

A. Habermann

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs 9:00 – 10:30 Uhr und 11:00 – 12:30 Uhr

            9., 23.8.; 6., 20.9.; 18.10.; 1., 15., 29.11.; 13.12.2017

 

Theorie-Praxis-Seminar (TPS) für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der tiefenpsychologisch fundierten Vollzeitausbildung Kurs E in 2018

A. Kraul

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs 9:00 – 10:30 Uhr und 11:00 – 12:30 Uhr

            17., 31.1.; 14., 28.2. und 14.3.; 11., 25.4.; 9., 23.5.; 6., 20.6.2018, Sommerpause,

15., 29.8.; 12., 26.9.; 24.10.; 7., 21.11.; 5., und 19.12.2018

 

Theorie-Praxis-Seminar (TPS), einführendes Seminar am Mittwochvormittag

A. Habermann

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs 9:00 – 10:30 Uhr und 11:00 – 12:30 Uhr

            10., 24.1.; 7., 21.2. und 7.3.; 4., 18.4.; 2., 16., 30.5.; 13., 27.6.2018, Sommerpause,

22.8.; 5., 19.9.; 17., 31.10.; 14., 28.11. und 12.12.2018

 

Die Interessenten an unserem Programm für die analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie möchten wir auf die unten aufgeführte Einführungsveranstaltung „Psychoanalyse“ hinweisen.

 

Die Interessenten an unserem Programm für Seminare der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie können an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen. Bitte informieren Sie sich im Sekretariat.

Einführungsveranstaltung „Psychoanalyse“ für Interessenten

J. Hahn, A. von Boetticher

            Ort: Institut, Bibliothek

            Mittwochs, 7., 21.2.2018, 18:30 – 20:00 Uhr

 

Das Seminar richtet sich gezielt an Interessenten, die an einem ersten Einblick in Themenbereiche der Psychoanalyse interessiert sind. Wir möchten Ihnen einige Grundideen, -begriffe und -konzepte der Psychoanalyse näher bringen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Wir sind gespannt auf Ihre Fragen und den Austausch mit Ihnen.

 

*Einführung in die Psychoanalyse und Psychodynamische Psychotherapie I

G. Reich, A. v. Boetticher, J. Reinhold                                                                          A + F

            Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

            Mittwochs 18:00 – 19:30 Uhr

            Beginn: 18.4.2018

 

In diesem Seminar werden einige Grundkonzepte der Psychoanalyse und psychodynamischen Psychotherapie erarbeitet: u. a. Traumtheorie, topisches Modell, das Konfliktmodell, das Zentrale Beziehungskonfliktthema (ZBKT), Abwehrmechanismen, Übertragung und Gegenübertragung, Interventionstechniken, empirische Forschung in der Psychoanalyse und psychodynamischen Psychotherapie.

 

 

BLOCKVERANSTALTUNGEN AM SAMSTAG

 

KRANKHEITSLEHRE

Ort: Institut, Bibliothek

 

 

Sexualität und Perversion                                                                                             A + F

S. Buse, T. Grütering

Blockveranstaltung, Samstag, 28.10.2017, 9:00 – 16:30 Uhr          

Geschlossener Teilnehmerkreis, da im vergangenen Studienjahr aufgrund hoher Teilnehmerzahlen ein zusätzlicher Termin eingerichtet wurde.

 

Das Sexuelle ist nach wie vor von zentraler Bedeutung für jede therapeutische Beziehung und Behandlung, ob implizit oder explizit.

Ausgehend von und bezugnehmend auf Ihre und unsere Erfahrungen im Umgang mit   Sexualität und erotischen Gefühlen in Therapien, die ja schon in der Diagnostik beginnen und die Sie sehr gerne (in Absprache mit uns) als kurze Fallvignette einbringen können, möchten wir uns in einem kurzen Überblick mit Freuds grundlegenden „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ beschäftigen.

Ein Schwerpunkt soll dann auf aktuellen psychoanalytischen Theorien zur Sexualität und Perversion liegen, nicht nur unter dem Blickwinkel der Pathologie, sondern auch unter dem Aspekt des darin liegenden Lösungsversuches.

In der zweiten Hälfte werden wir uns damit auseinandersetzen, wie in analytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Behandlungen über Sexualität gesprochen werden kann, wie die Übertragungsliebe gehandhabt werden kann und wie sexuelle Störungen verstanden und behandelt werden können, die typischerweise in die weitere Beziehungsdynamik eingebettet sind.

 

 

Angststörungen                                                                                                               A + F

H. Staats

Blockveranstaltung, Samstag, 16.12.2017, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 1.12.2017 auf der Homepage

 

Angststörungen sind vielgestaltig, häufig, meist mit anderen Störungen und in der Regel mit charakteristischen Mustern interpersoneller und intrapsychischer Beziehungen verbunden. Wir gucken im Seminar kurz auf die Grundlagen der Angstentwicklung, lernen dann Konzepte der Behandlung von Angststörungen kennen und diskutieren deren Indikationen und Einschränkungen.

Literaturempfehlung: Benecke, C., Staats, H. (2016): Psychoanalyse der Angststörungen. Kohlhammer Stuttgart.

 

 

Traumafolgen                                                                                                                   A + F

A. Dally

Blockveranstaltung, Samstag, 20.1.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 6.1.2018 auf der Homepage

 

Die Psychoanalyse begann als Traumatherapie und hat sich in ihrer sehr wechselvollen Geschichte immer wieder mit den Folgen von Traumatisierungen auseinandergesetzt. Ich werde einen Überblick über die Diagnostik und die verschiedenen Behandlungsansätze geben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den psychoanalytischen Konzepten. Kritisch werden wir uns mit den Folgen der Ausweitung des Traumakonzepts und deren kulturellen Hintergründen befassen.

 

 

Psychiatrie, Psychopathologie, Psychopharmakologie                                      A + F

F. Boencke

Blockveranstaltung

Freitag, 9.2.2018, 18:00 – 21:00 Uhr

Samstag, 10.2.2018, 9:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis zum 26.1.2018 auf der Homepage

 

Das Seminar soll einen Einblick geben in die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder und Behandlungsstrategien. Es soll die Erhebung eines psychischen Befundes unter psychiatrischen Gesichtspunkten unter Einbeziehung von Patientenvorstellungen geübt werden sowie die Indikationen, Wirkweisen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka erläutert werden. Weiteres Augenmerk gilt der Unterscheidung von Patienten, die Sie vielleicht in Ihrer Praxis aufsuchen werden und die eventuell eher eine psychiatrische und weniger eine psychoanalytische Behandlung oder eine zusätzliche Medikation benötigen.

 

 

 

Persönlichkeitsstörungen                                                                                             A + F

E. Anvari, S. Buse

Blockveranstaltung, Samstag, 3.3.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 17.2.2018 auf der Homepage

Persönlichkeitsstörungen erkennen und behandeln!

 

Persönlichkeitsstörungen sind insbesondere als Störungen des Sozialen Miteinanders zu verstehen. Dies bedeutet in der Folge, sowohl für Interaktionspartner und früher oder später auch für die Betroffenen selbst, große Leiderfahrung. Es wird angenommen, dass bis zu 10% der Allgemeinbevölkerung von einer Persönlichkeitsstörung betroffen sind. Viele Therapeuten erleben die Arbeit mit solchen Patienten als überaus belastend und schwierig.

Wir wollen gemeinsam in diesem Seminar ausgewählte und spezielle Störungsbilder mit dem Ziel untersuchen, diagnostische/differentialdiagnostische und therapeutische Kenntnisse und Fähigkeiten zu fördern. Ein weiteres Augenmerk wird auf behandlungstechnischen Schwierigkeiten liegen, die diese Patienten für die therapeutische Beziehung bedeuten.

 

 

Zwangsstörungen                                                                                                           A + F

G. Reich

Blockveranstaltung, Samstag, 5.5.2018, 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Achtung anderer Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

Verbindliche Voranmeldung bis 21.4.2018 auf der Homepage

 

Psychoanalytische und familiendynamische Konzepte von Zwangsstörungen werden vorgestellt. Behandlungstechnische Besonderheiten in unterschiedlichen Behandlungssettings werden vor- und zur Diskussion gestellt.

 

 

Depression                                                                                                                        A + F

G. Reich

Blockveranstaltung, Samstag, 2.6.2018, 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Achtung anderer Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

Verbindliche Voranmeldung bis 19.5.2018 auf der Homepage

 

Psychoanalytische und familiendynamische Konzepte von Depressionen werden vorgestellt. Behandlungstechnische Besonderheiten in unterschiedlichen Behandlungssettings werden vor- und zur Diskussion gestellt.

Keine Angst vor Essstörungen: Einführung in die Krankheitsbilder Anorexia nervosa u. Bulimia nervosa sowie deren Behandlung   A + F

A. v. Boetticher

Blockveranstaltung, Samstag, 16.6.2018, 9:00 – 12:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 2.6.2017 im Sekretariat

 

Essstörungen sind schwere psychosomatische Erkrankungen, die i.d.R. einer störungsorientierten Behandlung bedürfen. Die Besonderheiten der Psychodynamik dieser Erkrankungen, die Probleme in der Entwicklung eines Arbeitsbündnisses und der Übertragungs-Gegenübertragungsdynamik sowie behandlungstechnische Besonderheiten werden dargestellt und diskutiert. Nachdem im letzten Jahr der Schwerpunkt auf der Bulimie lag, wird nun die Anorexie im Vordergrund stehen. Eigene Behandlungsfälle können eingebracht werden, nehmen Sie hierzu gerne Kontakt mit mir auf.

Literatur:

Reich G, von Boetticher A (2017). Hungern, um zu leben - die Paradoxie der Magersucht. Gießen: Psychosozial Verlag.

Reich G u. Cierpka M (Hrsg.) (2010). Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Stuttgart: Thieme.

Reich G (2003). Familientherapie der Essstörungen. Göttingen: Hogrefe.

 

 

BEHANDLUNGSTECHNIK

 

 

Einführung in die Gruppenpsychotherapie                                                             A + F

A. Dally

Blockveranstaltung, Samstag, 9.12.2017, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 25.11.2017 auf der Homepage

 

Nach einem Überblick über die historische Entwicklung der Gruppenpsychotherapie werden wir am Beispiel des Göttinger Modells gemeinsam erarbeiten, für welche Patienten Gruppenpsychotherapie geeignet ist, wie sie vorbereitet werden und wie die Behandlungstechnik in der jeweiligen Methode ist. Am Beispiel einer Gruppensitzung (Video) werden wir unterschiedliche Vorgehensweise erörtern. Die Teilnehmer können auch eigene Fallbeispiele einbringen.

 

Rahmen und Setting                                                                                                       A + F

D. Pflichthofer

Blockveranstaltung, Samstag, 26.5.2018

9:30 – 11:00 Uhr, 11:15 – 12:45 Uhr, Mittagspause, 13:00 Uhr – 14:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 11.5.2018 auf der Homepage

 

Mit dem Rahmen steht und fällt die psychotherapeutische Arbeit. Rahmen und Regeln konstituieren den psychotherapeutischen Prozess und fördern zugleich seine »magischen« Momente. Ohne den Rahmen kann eine psychotherapeutische Arbeit nicht stattfinden. Es gilt das richtige, d. h. entwicklungsfördernde Maß für die Standhaftigkeit des Rahmens auf der einen und seiner Flexibilität auf der anderen Seite zu finden. In dem Seminar soll über die nötigen und möglichen Rahmenbedingungen, Variationen des Settings und deren jeweilige Implikationen auf den therapeutischen Prozess nachgedacht und diskutiert werden.

Literatur: Jede(r) möge einen ihr/ihm hilfreichen Text zu dem Thema lesen und diesen zum Seminar mitbringen!

Wahrnehmung und Haltung in der Psychoanalyse und TfP                               F

M. Klemann

Blockveranstaltung, Samstag, 23.6.2018, 9:30 – 18:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 30.5.2018 auf der Homepage

 

Dieses Seminar soll im Wechsel von Theorie und praktischen Übungen die Besonderheiten der psa und der tfp Einstellungen im klinischen Alltag deutlich werden lassen. Dabei wird es v. a. darum gehen, welche Unterschiede in Wahrnehmung und Haltung durch die verschiedenen Ansätze hervorgebracht werden.

 

 

 

GRUNDLAGEN UND AUSGEWÄHLTE THEMEN

 

 

Übertragungsliebe                                                                                                          A + F

H. Krutzenbichler, H. Essers

Blockveranstaltung

Samstag, 4.11.2017, 10:00 – 14:00 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion

Samstag, 11.11.2017, 14:00 – 17:00 Uhr

Kasuistik mit anschließender Diskussion, kasuistische Beiträge der Teilnehmer

Verbindliche Voranmeldung bis 21.10.2017 auf der Homepage

 

Die Übertragungsliebe wird in den Salons der triebgereinigten Psychoanalyse als bedrohliches und gefährliches Phänomen mit Widerstandscharakter desavouiert, begrifflich verzerrt, der Liebe entkleidet, auf Erotik und Sexualität reduziert, so, als ob sie den psychoanalytischen Prozess kontaminieren würde, und damit dazu verurteilt, sich im Behandlungszimmer wie ein Exilant im eigenen Land der Psychoanalyse zu bewegen. Mit dieser inneren Haltung muss der Analytiker an der zentralen Aufgabe jeder psychoanalytischen Behandlung, verdrängte Liebe zu befreien, scheitern. Es ist hoch an der Zeit der Übertragungsliebe wieder ihren angestammten Platz als zentrales Agens jedes psychoanalytischen Prozesses einzuräumen.

 

 

Berufsrecht und Berufsethik in der Psychotherapie                                             A + F

P. Döring, A. von Boetticher

Blockveranstaltung, Samstag 18.11.2017 9:00 – 14:00

Verbindliche Voranmeldung bis 04.11.2017 auf der Homepage

 

Im Seminar wird über ethische Grundprinzipien und die relevanten rechtlichen Grundlagen für die Berufsausübung als Psychotherapeutin und Psychotherapeut informiert. Ethische und rechtliche Fragen werden anhand von Beispielen erörtert. Eigene Situationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eingebracht werden. Zusätzlich – optional – möchten wir drei Abende anbieten, an denen psychoanalytische Publikationen über ethische Fragestellungen diskutiert werden. Vorbesprechung dafür am Seminartag.

 

Entwicklungstheorien IV                                                                                                           A + F

B. Riediger, S. Siebert

Blockveranstaltung, Samstag, 25.11.2017 9:30 -16:30

Verbindliche Voranmeldung bis 11.11.2017 auf der Homepage

 

Wesentliche Themen des Seminars werden sein: Adoleszente Identitätsentwicklung, die Zeitspanne des mittleren und späteren Lebensalters sowie Identität als politisches, soziales und kulturelles Konstrukt in unterschiedlichen Lebensaltern.

 

Freuds Behandlungsfälle                                                                                              A + F

M. Klemann

Blockveranstaltung, Samstag, 2.12.2017, 9:30 – 18:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 31.10.2017 auf der Homepage

 

Exemplarisch werden einige der sog. großen Krankengeschichten Freuds im Hinblick auf deren Bedeutung in der Theoriegeschichte und für die "psychoanalytische Bewegung" vorgestellt und diskutiert. Zudem wird es um die immer wieder gestellte Frage gehen, was die Spezifika der Freudschen Behandlungstechnik gewesen sind. Ergänzend wird die Rezeption einiger dieser Krankengeschichten durch die strukturale Analyse (Lacan) referiert.

 

Relationale/Intersubjektive Theorien                                                                         F

T. Grütering, K. Lampe      

Blockveranstaltung, Samstag, 17.2.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 3.2.2018 auf der Homepage

"Das Intersubjektivitätsparadigma ist dabei, das Triebparadigma abzulösen (...). Unter dem neuen Paradigma werden nicht länger ein isolierter seelischer Apparat sowie die konflikthafte Dynamik seiner inneren Strukturen und Kräfte betrachtet, sondern ein Feld, auf dem das Selbst mit seiner Umwelt interagiert und intrapsychische Prozesse mit intersubjektiven verkoppelt sind." (Altmeyer, M. (2000): Narzissmus, Intersubjektivität und Anerkennung. Psyche 54, S.153). Über Texte von Stephan A. Mitchell, Martin Altmeyer u.a. wollen wir uns die Grundlagen der relationalen/intersubjektiven Theorien und deren Auswirkungen auf die Betrachtung der psychoanalytischen Beziehung und der Behandlungstechnik erarbeiten und diskutieren.

Einen Einführungstext finden Sie unter "Lehrveranstaltungen/Seminarmaterialien" auf der Homepage.

 

Psychologische Gutachten für das Familiengericht                                              A + F

Familienrechtspsychologische Begutachtung unter psychodynamischen Gesichtspunkten. Samstags-Seminar mit Falldarstellungen zum Seminar am Mittwoch, 21.2., 7. und 14.3.2018

K. Ritter

Ort: Institut, Bibliothek

Samstag, 10.3.2018 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Mittagspause von 12:00 Uhr bis

13:00 Uhr

Anmeldungen bis zum 15.2.2018 auf der Homepage

 

Literatur Karl Heinz Brisch: Bindungsstörungen. Klett-Cotta: Stuttgart, 2001

Matthias Hirsch: Mutter und Söhne - blasse Väter. Sexualisierte und andere Dreiecksverhältnisse. Psychosozial Verlag: Gießen, 2016

Harry Dettenborn und Eginhard Walter: Familienrechtspsychologie. Reinhard: München Basel 2015, 2. Aufl.

Geschichte der Psychoanalyse                                                                                              A + F

K. Lampe

Blockveranstaltung, Samstag, 14.4.2018, 9:00 – 16:30 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis 31.3.2018 auf der Homepage

Über die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Geschichte der Psychoanalyse lässt sich ein besonderes Verständnis für psychoanalytisches Denken und Handeln gewinnen - des eigenen, des vermittelten und des beim Anderen wahrgenommenen.

In diesem ersten Seminar zur Geschichte der Psychoanalyse sollen unter dem Titel "Vom topischen Modell zu Intersubjektivität" die Entwicklungslinien psychoanalytischer Theorie betrachtet werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Anstöße, die zu Modifikatio-nen und Weiterentwicklungen führten sowie auf Diskussionen und Kontroversen, die sich aus diesen ergaben, gerichtet werden, um dieses auch für eigene Reflexion und Diskussion zu nutzen.

 

 

ABENDVERANSTALTUNGEN WÄHREND DER WOCHE

 

 

GRUNDLAGEN UND AUSGEWÄHLTE THEMEN

 

Die kasuistische Arbeit mit Gedächtnisprotokollen                                              F

S. Stein

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Montags, 20:00 – 21:30 Uhr

16.10.2017; 20.11.2017; 18.12.2017. Das Seminar findet einmal im Monat fortlaufend statt, weitere Termine und Ort nach Absprache.

            Voranmeldung bis zum 12.10.2017 auf der Homepage

 

Dieses Seminar richtet sich vor allem an WBT in der integrierten Ausbildung, die bereits behandeln oder kurz davor stehen. Nach einer Einführung in die Grundlagen und der Diskussion der Unterschiede zu Tonbandaufnahmen, soll anhand von Gedächtnis-protokollen der Teilnehmer die kasuistische Auswertung in der Gruppe erarbeitet werden.

Dabei wird das Protokoll im Hinblick auf die Übertragungs-Gegenübertragungs-Dynamik, die unbewusste Kommunikation, Widerstandsphänomene usw. untersucht.

Auf diese Weise werden elementare Fragen der psychoanalytischen Technik beleuchtet.

Auf Anfrage können auch fortgeschrittene WBT der TP-Ausbildung, die sich für die integrierte Ausbildung interessieren, teilnehmen.

 

„Ad fontes!“

Klassische Texte (wieder-)gelesen                                                                             A + F

M. Klemann 

Ort: Institut Gruppenraum

Jeden zweiten Mittwoch des Monats 18:30 bis 20:00 Uhr

Beginn: 18.10.2017

Schriftliche Anmeldung per Email bitte bis zum 1.10.2017 beim Dozenten

 

Klassische Texte Freuds sollen gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Wobei es neben der Erarbeitung des theoretischen Verständnisses auch um die jeweilige Einordnung in den vergangenen und gegenwärtigen psychoanalytischen Diskurs gehen soll. Insofern knüpft dieses Seminar auch an die Allgemeine Neurosenlehre an.

 

 

*Einführung in die Paar- und Familientherapie II                                                    A + F

G. Reich, A. v. Boetticher

            Ort: Ambulanz für Familientherapie, Humboldtallee 38, Unterrichtsraum

            Mittwochs 18:00 – 19:30 Uhr

            Beginn: 18.10.2017

            Verbindliche Anmeldung bis 4.10.2017 auf der Homepage

 

In diesem Seminar werden spezielle Ansätze der Familien- und Paartherapie und ihre Techniken dargestellt. Diese werden anhand von Fallbeispielen exemplarisch erläutert: psychodynamische, systemische und strukturelle Ansätze, zudem das Erstgespräch in der Familientherapie, Indikationsfragen und Forschungen zur Wirksamkeit.

 

 

Traumseminar für Fortgeschrittene                                                                           F

J. Haustein

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Mittwochs 20:15 – 21:45 Uhr

18.10.; 15.11.; 20.12.2017; 17.1.; 21.2.; 18.4.; 16.5.; 20.6.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 1.10.2017 auf der Homepage

 

In dem Traumseminar können fortgeschrittene Kandidaten, die an einem Traumseminar teilgenommen haben, ihre Erfahrungen anhand von praktischen Beispielen vertiefen. Theoriegrundlagen sind die Arbeiten von Morgenthaler, Freud und Bion.

 

 

Zu viel oder nicht genug Deutung/eine Brücke mit starkem Verkehr (Ferro)

Seminar zum Thema der gesättigten und ungesättigten Deutungen                      A + F

B. Schumann

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

14., 21., 28.11.2017

Verbindliche Voranmeldung bis 31.10.2017 auf der Homepage

 

 „Es ist viel darüber geschrieben worden, man solle saturierte Übertragungsdeutungen bevorzugen oder (weniger saturierte) Deutungen innerhalb der Übertragung –  oder enzymatische Deutungen, narrative, vielsagende, um nicht zu sagen tangentiale oder gar schweigsame. Ich glaube, die Lösung liegt in the bridge zwischen diesen verschiedenen Deutungstypen.“ (Ferro)          In dem Seminar wollen wir gemeinsam auf der Grundlage von Ferros Gedanken und anhand einer Arbeit von Herbert Will über „Ungesättigte und gesättigte Deutungen“, erarbeiten, wie es gelingen kann, die beiden Deutungstechniken konstruktiv miteinander zu verbinden. Herbert Will stellt dazu ein eigenes Konzept zur Verfügung, das die unterschiedlichen „Aufgaben“ jedes Typs im Therapieprozess hervorhebt und die Fruchtbarkeit des Zusammenspiels evident macht.

 

Literatur:

Will, H. (2016): Ungesättigte und gesättigte Deutungen. Psyche – Z Psychoanal 70, 2-22.

 

 

 

 

 

 

Das Modell des „inneren Rassismus“

A. Abutalebi, D. Bielstein

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

            23., 30.1.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 10.1.2018 auf der Homepage

 

Wenn wir mit Patienten arbeiten, die aus anderen kulturellen Zusammenhängen und ethnischen Gruppen kommen, sind wir damit konfrontiert, wie es uns als Analytiker und Therapeuten gelingt, mit Andersartigkeit und Angst umzugehen.

Fakhry Davids (Psyche 70, 9/10 2016) beschreibt in seinem Modell des inneren Rassismus ein System von Abwehrmechanismen, dessen Aufgabe darin besteht, über ein willkürliches Merkmal einer Person, zum Beispiel die Hautfarbe, eine massive Projektion auf diese Person zu rechtfertigen und auf diese Weise archaische Ängste zu bewältigen. Dies Konzept orientiert sich an dem Begriff der pathologischen Organisation von Steiner.

Wir wollen dies Konzept anhand des Artikels von Davids und anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer diskutieren.

 

Den Artikel finden Sie auf der Homepage.

 

 

Psychologische Gutachten für das Familiengericht                                             A + F

Familienrechtspsychologische Begutachtung unter psychodynamischen Gesichtspunkten

K. Ritter

            Ort: Institut, Bibliothek

Mittwochs 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

21.2.; 7. und 14.3.2018

Anmeldungen zum Seminar bis zum 7.2.2018 auf der Homepage

 

In diesem Seminar wird die familienrechtspsychologische Begutachtung für das Familiengericht anhand aktueller Familiensachen dargestellt.

1. Fragestellungen der Begutachtung: Kindeswohl, Sorgerecht, Umgangsregelung

2. Theoretische Grundlagen: psychologische Beurteilung familienrechtlicher Probleme

3. Das diagnostische Vorgehen und die Gestaltungsmöglichkeiten des Sachverständigen

4. Familiäre Dreiecke nach der Scheidung: die elterliche Sorge

5. Der Umgangsstreit

6. Kindeswohlgefährdung und Eingriff in das Recht der elterlichen Sorge

7. Spezielle Themen: emotionaler Missbrauch des Kindes, sexueller Missbrauch, Parentifizierung, der abwesende Vater, Münchhausen-by-proxy-Syndrom, Mediation

 

Fokaltherapie für Fortgeschrittene                                                                             F

K. Hoven-Buchholz

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

13.3., 10., 17., 24.4., 8.5.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 27.2.2018 auf der Homepage

 

Fokaltherapie ist eine niederfrequente psa. KZT. Auf der Grundlage von szenischem Verstehen (Argelander) und Analyse des Handlungsdialoges (Klüwer) zwischen Therapeut und Patient wird ein Fokus gebildet, der den aktuellen unbewussten Konflikt des Patienten beinhaltet und in einer KZT behandelt werden kann. Theoretische Grundlagen der Fokaltherapie werden referiert. An einem eigenen Erstinterview wird die Fokusbildung aus den drei Informationsquellen: Szene, Genese und aktuelle Problematik demonstriert und erklärt. Vorbereitende Literatur erhalten Sie gerne auf Anfrage bei mir.

Teilnehmen können Kandidaten nach dem Vorkolloquium, die schon eine Fokaltherapie-Veranstaltung besucht haben und bereit sind, ein Erstgespräch für eine mögliche Fokaltherapie vorzustellen. Im Anschluss an die Seminarteilnahme ist die Teilnahme an einer Fokal-Supervisionsgruppe möglich.

 

 

 

Arbeit an Kasuistiken

 

 

Erstinterview-Seminar                                                                                                    A + F

G. Rothbächer

          Ort: Institut, Gruppenraum

          Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

          1. Halbjahr 2017: Theoretische Einführung: 31.10.2017;

          7., 14., 21., 28.11.; 5., 12., 19.12.2017.

          2. Halbjahr 2018: Theoretische Einführung: 23.1.2018;

          30.1.; 6., 13., 20., 27.2.; 6., 13.3.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 15.10.2017 auf der Homepage

 

Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der praktischen Einübung von Haltung und Technik des Erstinterviews, wie es von Argelander entwickelt wurde. Zu Beginn eines Halbjahres wird jeweils eine kurze theoretische Einführung zu Grundnahmen, Funktion und Besonderheiten des psychodynamischen Erstinterviews auch in Abgrenzung von strukturierten psychiatrisch-psychotherapeutischen Diagnosezugängen gegeben.

Empfohlene Literatur: Hermann Argelander: „Das Erstinterview in der Psychotherapie"; Anita Eckstaedt: „Die Kunst des Anfangs. Psychoanalytische Erstgespräche“.

An den folgenden Terminen wird von den Teilnehmern jeweils ein schriftliches Gedächtnisprotokoll einer solchen Erstbegegnung mit einem Patienten vorgestellt und in der Gruppe diskutiert. Entsprechend sollten die Teilnehmer an diesem Seminar die Möglichkeit zu Erstgesprächen in ihrem Arbeitsfeld haben. Dies ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme.

 

 

 

 

Anamnesenseminar                                                                                                        A + F

S. Staats

Ort: Institut, Bibliothek

Dienstags 18:00 – 19:30 Uhr

3., 10., 24.4.; 8., 15., 22., 29.5.; 5., 12., 19., 26.6.2018

Verbindliche Voranmeldung bis 20.3.2018 auf der Homepage

 

Dieses Seminar richtet sich an Weiterbildungsteilnehmer, die Sicherheit und Klarheit im Erheben und Verfassen von Anamnesen gewinnen wollen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits geschriebene Anamnesen können im Seminar besprochen werden. Möglich ist auch das gemeinsame Erörtern und Konzeptualisieren von Anamnesen, die Sie im Rahmen der Ausbildung oder an anderer Stelle anfertigen.

 

 

Psychotherapeutische Poliklinik
Diagnostik, Indikation und Prognose / Anamnesenseminar                               A + F

A. Bernholt, R. Kreische

Ort: Institut, Gruppenraum

Donnerstags 20:15 – 21:45 Uhr

19.10.; 30.11.; 21.12.2017; 25.1.; 22.2.; 26.4.;24.5.; 21.6.2018

 

Eine Poliklinik ist eine Einrichtung, die der ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patienten dient. In den Polikliniken einer Universität lernen die Studenten die verschiedenen Krankheitsbilder eines Faches kennen. – Die Diagnostische Ambulanz unseres Instituts dient ebenfalls diesen Zwecken. Sie sollen in Ihrer Aus- und Weiterbildung möglichst viele Krankheitsbilder kennenlernen, mit denen Psychotherapeuten, Psychoanalytiker und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in ihrer Berufstätigkeit in eigenen Praxen oder in stationären und teilstationären klinischen Einrichtungen zu tun haben. – Im Seminar „Psychotherapeutische Poliklinik“ stellen Sie Anamnesen von Patienten vor, die Sie in der Diagnostischen Ambulanz unseres Instituts (oder in Ausnahmefällen in der therapeutischen Einrichtung, in der Sie arbeiten,) untersucht haben. Wenn die Patienten damit einverstanden sind, werden sie im Seminar persönlich vorgestellt. Anschließend erarbeiten wir in der Seminargruppe Hypothesen zur Diagnose und zur Psychodynamik der vorgestellten Krankheitsbilder, zur Übertragung, Gegenübertragung und zum Widerstand, zur Prognose und zur Indikation. Das Seminar kann vom 1. Ausbildungssemester an besucht werden, ist aber auch geeignet für fortgeschrittene Aus- und Weiterbildungsteilnehmer. – Die vorgestellten Anamnesen werden als Aus- und Weiterbildungsanamnesen anerkannt.

 

 

 

 

 

 

Kasuistisch-technisches Seminar – Psychoanalyse

Bitte beachten: Die Teilnahme am GKTS ist für alle Weiterbildungsteilnehmer möglich

 

            Donnerstags 20:15 – 21:45 Uhr

            Ort: Institut, Bibliothek

 

02.11.17                    GKTS                      A. Habermann, S. Jürgenliemk

 

09.11.17                                                     D. Bielstein, A. Kraul

                                                                     Ref.: N. Spitzer

 

16.11.17                    Werkstatt                 E. Diebel-Braune

 

23.11.17                                                     J. Biskup, V. Raabe

                                                                     Ref.: B. Claaßen

 

07.12.17                    Werkstatt                 G. Reich

 

14.12.17                    Werkstatt                 K. Hoven-Buchholz

           

11.01.18                    GKTS                      J. Biskup, B. Neumann

             

18.01.18                    Werkstatt                 M. Klemann

 

08.02.18                                                     D. Bielstein, R. Kreische

                                                                     Ref.: N. Spitzer

 

15.02.18                    Werkstatt                 S. Stein

 

Anmeldungen für die 2. Jahreshälfte bitte im Sekretariat bis 31.12.2017

 

 

Kasuistisch-technisches Seminar – KJP

Bitte beachten: Die Teilnahme am GKTS ist für alle Weiterbildungsteilnehmer möglich

 

            Donnerstags 20:15 – 21:45 Uhr

            Ort: Institut, Gruppenraum oder Bibliothek

 

19.10.17                                                     U Lehmann, M. Sonnenburg

Bibliothek                                                   Ref.: N. Hildebrandt

 

02.11.17                    GKTS                      A. Habermann, S. Jürgenliemk

 

09.11.17                                                     S. Siebert, S. Stein

                                                                     Ref.:      E. Mataliotaki-Gehrke

 

16.11.17                                                     C. Kriege-Obuch, B. Riediger

                                                                     Ref.: N. Hildebrandt

 

23.11.17                                                     A. Glorius-Josefowicz, G. Krampe-Piderit

                                                                     Ref.: M. Pinarbasi

 

30.11.17                                                     B. Neumann, M. Sonnenburg

Bibliothek                                                   Ref.: R. Fuchs

 

07.12.17                                                     U. Lehmann, S. Siebert

                                                                     Ref.: E. Mataliotaki-Gehrke

 

14.12.17                                                     A. Glorius-Josefowicz, M. Sonnenburg

                                                                     Ref.: N. Hildebrandt

 

21.12.17                                                     S. Jürgenliemk, G. Thöne

Bibliothek                                                   Ref.: M. Pinarbasi

 

11.01.18                    GKTS                      B. Neumann

 

18.01.18                                                     S. Siebert, G. Thöne

                                                                     Ref.: Z. Massoumi

 

25.01.18                    Werkstatt                 M. Sonnenburg

Bibliothek

 

08.02.18                    Werkstatt                 C. Kriege-Obuch

 

15.02.18                    Werkstatt                 B. Neumann

 

Anmeldungen für die 2. Jahreshälfte bitte bei Frau Wulf bis 31.12.2017

 

 

Kasuistisch-technisches Seminar – TP        

Bitte beachten: Die Teilnahme am GKTS ist für alle Weiterbildungsteilnehmer möglich

 

            Ort: Institut, Gruppenraum oder Bibliothek

            Montags, 20:15 – 21:45 Uhr

 

16.10.17                                                     A. Habermann

Bibliothek                                                   Ref.: L. Shelliem

 

06.11.17                                                     D. Bielstein

                                                                     Ref.: M. Carasco

 

04.12.17                                                     V. Raabe

                                                                     Ref.: A. Heins

 

08.01.18                                                     A. Dally

                                                                     Ref.: R. Scholz

 

26.02.18                                                     G. Rothbächer

                                                                     Ref.: L. Dyck

 

05.03.18                                                     T. Grütering

                                                                     Ref.: L. Shelliem

 

 

 

Grundlagen der Behandlungstechnik – KJP

 

 

Übungen zur psychoanalytischen Diagnostik I (aKJP)                                        A

C. v. Wallmoden

            Ort: Praxis Wallmoden, Dahlmannstr. 5

            Dienstags 20:30 – 22:00 Uhr

            Erster Termin am 24.10.2017, weitere Termine nach Absprache

 

Einführung in die Theorie und Praxis der psychodynamischen Diagnostik und Indikationsstellung unter Berücksichtigung des szenischen Verstehens, psychoanalyt. Wahrnehmung und Konzeptualisierung anhand des Erstinterviews und der allgemeinen und differentiellen psychodynamischen Diagnostik. Vorstellung projektiver Verfahren, Klassifikation und Diagnostik mit Hilfe von Manualen (Operationalisierte  Diagnostik (OPD-KJ2) und Klassifikationsschemata (MAS/ICD-10, DSM V) sowie Einführung in die standardisierte Lern-und Leistungsdiagnostik

 

 

Psychoanalytische Diagnostik II (aKJP)                                                                   A

C. v. Wallmoden

            Ort: Praxis Wallmoden, Dahlmannstraße 5

            Dienstags, 20:30 – 22:00 Uhr

Erster Termin am 20.2.2018, weitere Termine nach Absprache

 

Fortsetzung Psychodynamische Diagnostik I

 

 

 

Einführung in die Anamneseerhebung und Antragstellung für aKJP              A

U. Lehmann            

            Ort: Institut, Bibliothek

            Donnerstags 19:00 – 20:30 Uhr

            Erster Termin 19.10.2017 im Institut, weitere Termine nach Absprache in der

            Praxis U. Lehmann, Kurze Straße 17

 

In dem Seminar werden die von den TeilnehmerInnen erstellten Anamnesen, Gespräche mit Kind/Jugendlichem und Eltern gemeinsam erörtert. Diagnosestellung, psychodynamische Schlussbildung, Herausarbeiten unterschiedlicher Krankheitsbilder vor dem Hintergrund der lebensgeschichtlichen, ätiologischen und psychischen Entwicklung. Ebenso geht es um die Bedeutung von Übertragung und Gegenübertragung als diagnostisches Moment. Es werden von den TeilnehmerInnen 3 besprochene und bearbeitete Anamnesen schriftlich abgegeben, die letzte in Antragsform.

Literatur: Hermann Argelander "Das Erstinterview in der Psychotherapie“, Annemarie Laimböck "Das psychoanalytische Erstgespräch“, Margaret Rustin und Emanuela Quagliata "Der Anfang, Klinische Erstkontakte mit Kindern und Jugendlichen“.

 

 

Bericht an den Gutachter                                                                                              F

C. Kriege-Obuch

            Ort: Praxis Kriege-Obuch, Theaterstraße 6

            Montags 19:00 – 20:30 Uhr, ein bis zwei Termine

            Erster Termin 10.12.2017

 

 

 

Behandlungstechnik für Fortgeschrittene – KJP

 

 

Eltern- und Familienarbeit I                                                                                          A + F

K. Faulstich, S. Jürgenliemk                                            Ort: EB

            Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

            24.10.; 7., 21.11.; 5., 19.12.2017; 9., 23.1.2018

 

Die analytische und tiefenpsychologisch-fundierte Kinderpsychotherapie findet immer in der Triade Kind – Eltern – TherapeutIn statt. Aufgrund seiner existenziellen Abhängigkeit ist die innere Situation des Kindes eng mit der inneren Situation der Eltern verknüpft, wird durch diese bedingt und auch begrenzt. In diesem Seminar wollen wir uns mit Literatur zum „Kind in seinem Entwicklungsraum“ (Ornstein, Hardin), zur Geschichte der Elternarbeit (Anna Freud, Melanie Klein) und zur Konzeptionalisierung der Elternarbeit (Ahlheim, Horn, Karl-Popp, Windaus, Petersen) beschäftigen. Es soll jeweils ein Referat erstellt werden. Im Hinblick auf die Gesprächsführung soll die Technik der psychoanalytisch-systemischen Kurztherapie nach Fürstenau vorgestellt und in Rollenspielen geübt werden.

 

 

Eltern- und Familienarbeit II                                                                                         A + F

K. Faulstich, S. Jürgenliemk

            Ort: EB

            Dienstags 18:30 – 20:00 Uhr

            13., 27.2.; 13.3.; 10., 24.4.; 15., 29.5.2018

 

Zu Beginn sollen die wesentlichen Aspekte des einleitenden Seminars wiederholt werden. Schwerpunkt dieses Seminars ist die Erarbeitung von paar- und familientherapeutischen Konzepten (Richter, Massing, Reich, Willi, Jellouschek, Moeller), durch die sich ein vertieftes Verständnis des Systems Familie in der kindertherapeutischen Arbeit eröffnet. Dabei sollen praktische (anamnestische oder eigene Behandlungs-) Beispiele der WBT bearbeitet und das therapeutische Handeln in Rollenspielen erprobt werden. (Das Seminar "Einführung in die Familie- und Paartherapie" von Prof. Reich ist Ihnen auch sehr zu empfehlen.)

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie I:                                               A + F

Einführung in die Behandlung

- Vor einer Behandlung und der Behandlungsbeginn -

K.-M. Fischer, C. Geißlreiter, S. Jürgenliemk

            Ort: EB

            Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

24.10., 7., 21.11.; 5., 19.12.2017; 9., 23.1.2018

Dieses Seminar dient der Vorbereitung der WBT auf die Probefälle und behandelt im Sinne eines Überblicks die folgenden Fragen: Wie finde ich Patienten? Wer ist für eine Probefallbehandlung geeignet? Wie finde ich einen Behandlungsraum? Welche Statusänderungen ergeben sich für mich (Kammer, Berufsverband, Fachaufsicht durch Supervision)? Wann soll ich einen Supervisor/in einbeziehen? Wie kann ich abrechnen? Was muss in Abschlussgespräch besprochen werden? Was ist bei der Antragstellung zu berücksichtigen? Wichtigkeit des Paktes sowohl mit dem Kind/Jugendlichen als auch mit den Eltern für den Verlauf der Behandlung. Inhaltliche Bestandteile sowie (scheinbar) formale Bestandteile des Paktes.

 

 

Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie II:                                   F

Entwicklung des Therapieprozesses unter besonderer Berücksichtigung von Widerstand und Deutung

Y. Dennhardt, G. Krampe-Piderit, C. Reuter, M. Sonnenburg

            Ort: EB

            Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

            6., 13., 20., 27.2.; 6., 13., 20.3.; 10.4.2018

 

In der psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stößt man immer wieder auf Widerstände, die in manchen Therapien einen zentralen Aspekt der Arbeit darstellen. Die Arbeit an und mit diesen stellt den Therapeuten oft vor eine besondere Herausforderung. Zusätzlich zu diesem Thema wird es in dem Seminar um Deutungen als einer der wichtigsten Formen der Interventionen in psychodynamischen Therapien gehen. Anhand von Theorie und Fallbeispielen, gerne auch aus eigenen Behandlungen, möchten wir in diesem Seminar in diese Themen einführen.

 

 

 

 

Kinder- und Jugendpsychiatrie: Affektive Störungen                                                      A + F

S. Bünger, B. Riediger

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Donnerstags, 18:45 – 20:15 Uhr

            16., 30.11.; 14.12.2017, 8., 22.2.; 1., 15.3.; 19., 26.4.2018

            Verbindliche Anmeldung bis 2.11.2017 auf der Homepage

 

In dem Seminar werden Symptome, Differentialdiagnosen und Behandlung von überwiegend affektiven Störungen des Kindes- und Jugendalters sowie deren Behandlung gemäß AWMF-LEITLINIEN vorgestellt. Das Seminar vermittelt einerseits Prüfungswissen und dient andererseits dazu, die für das Gutachterverfahren nötige ICD-Diagnose richtig zu stellen.

 

 

Kinder- und Jugendpsychiatrie: Persönlichkeitsstörungen                               A + F

S. Bünger, B. Riediger

            Blockveranstaltung

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Samstag, 20.1.2018, 9:30 – 14:00 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis 6.1.2018 auf der Homepage

 

In dem Seminar werden Kriterien, Differentialdiagnosen und Behandlungstechniken bei Persönlichkeitsentwicklungsstörungen des Kindes- und Jugendalters sowie deren Behandlung gemäß AWMF-LEITLINIEN vorgestellt. Das Seminar vermittelt einerseits Prüfungswissen und dient andererseits dazu, die für das Gutachterverfahren nötige ICD-Diagnose richtig zu stellen.

 

 

Ergänzende Technik der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie               A + F

Umgang mit schwierigen therapeutischen Situationen

A. Glorius-Josefowicz, S. Jürgenliemk

            Ort: EB

            Blockveranstaltung

            Samstag, 27.1.2018, 10:00 – 18:00 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis 13.1.2018 auf der Homepage

 

Das Seminar richtet sich an alle Ausbildungskandidaten KJP ab Zulassung. Es ist einerseits gedacht im Sinne einer „Notfallübung“ schwierige Situationen mit Kindern, Jugendlichen oder Eltern in Rollenspielen anzuspielen und Interventionsmöglichkeiten zu erarbeiten und einzuüben. Andererseits ist es für die WBT im Behandlungsstatus das Angebot einer Gruppensupervision, in der eigene Fragen angespielt und im Rahmen eines Gruppenprozesses intensiv und kreativ bearbeitet werden können. Schicken Sie bitte im Vorfeld per e-mail Ihre Fragen und Probleme an einen der Referenten.

 

 

Autismusspektrumsstörungen und Psychosen                                                     A + F

S. Bünger, B. Riediger

            Blockveranstaltung

            Ort: Institut, Bibliothek

            Samstag, 7.4.2018, 9:30 – 14:00 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis 24.3.2018 auf der Homepage

 

In diesem Seminar werden typische Symptome und Behandlungsmöglichkeiten frühkindlicher Autismusspektrumsstörungen vorgestellt und gegen psychotische Krankheitsbilder in der Adoleszenz abgegrenzt. Hierzu wird bezogen auf die Identitätsneukonstruktion im Adoleszentenalter zudem das Konzept des psychotic functioning aus psychodynamischer Sicht eingeführt und vorgestellt.

 

 

Psychoanalytisch orientierte Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie – SKEPT

B. Fricke, A. Germeyer

            Ort: Bibliothek                                                                                                        F

            Blockveranstaltung

            Samstag, 28.4. und 19.5.2018 jeweils 10:00 – 16:00 Uhr

            Offen für alle interessierten WBT

            Verbindliche Anmeldung bis 14.4.2018 auf der Homepage

 

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Regulations- und Beziehungsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter sowie mit psychotherapeutischen Interventionsmöglichkeiten. Zunächst werden verschiedene Störungsbilder der ersten Lebensjahre vorgestellt, wie exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen bei Säuglingen sowie Störungen in der emotionalen Entwicklung bei Kleinkindern, wie exzessives Trotzen, (auto)aggressives Verhalten, ausgeprägte Ängstlichkeit bzw. exzessives Klammern. Wir werden uns im zweiten Teil mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Diagnostik beschäftigen sowie mit den Auswirkungen elterlicher Persönlichkeitsstrukturen auf die frühe Eltern-Kind-Beziehung. Es werden prä-, peri- und postpartale Faktoren sowie die Bedeutung von Elternschaft allgemein in den Blick genommen.

 

 

Zum Verstehen ödipaler Konflikte aus Spielinszenierungen und Gegenübertragung in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie                                                               A + F

G. Thöne

            Ort: Institut, Gruppenraum

            Montags 20:15 – 21:45 Uhr

            15., 22., 29.1.; 5., 12., 19.2.2018

            Verbindliche Anmeldung bis 31.12.2017 auf der Homepage

 

Eltern bilden für das ödipale Kleinkind eine erste Matrix für die konflikthafte Gefühlserfahrung mit einem begehrten Liebesobjekt, mit geschlechtsspezifisch motivierten Ambivalenzen und Konkurrenzen gegenüber einem Elternteil und mit Identifikationsprozessen mit dem "Rivalen". Zugleich finden auch Introjektionen von elterlichen Beziehungsmustern in ihrer Eigenschaft als Sexualpartner statt.

Im ersten Halbjahr soll den unterschiedlichen intrapsychischen Verarbeitungen der konflikthaften Dreieckskonstellation  bei Jungen und Mädchen nachgespürt werden.

Im zweiten Halbjahr sollte der Focus auf der ödipalen Verarbeitung spezieller Familienschicksale liegen, zum Beispiel ungesicherter Generationsgrenzen und Verlust eines Elternteils durch Trennung, Tod, oder traumatisierende Erfahrung.

KZT                                                                                                                                      A + F

B. Neumann

            Ort: EB

            Dienstags 20:15 – 21:45 Uhr

            31.10.; 14.11.2017

 

Auf der Grundlage der psychoanalytischen Konzepte scheint die Kurzzeittherapie als ein Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie eine besondere Position einzunehmen. Wir wollen im Seminar diskutieren, ob und wie dieses Verfahren als ein bereicherndes in die Arbeit eines Analytikers sinnvoll integriert werden kann.

Eine aktive Mitarbeit in Form von Falldarstellung wird gewünscht, um ein lebendiges Seminar gestalten zu können.

Das Seminar ist offen für Fortgeschrittene und Anfänger, orientiert sich allerdings an Kinder- und Jugendlichenbehandlungen.

 

Psychodynamische Interventionsmethoden                                                           A + F

B. Neumann, S. Siebert

            Ort: EB

            Mittwochs alle 6 Wochen, 20:15 – 21:45 Uhr

            18.10.; 29.11.2017; 10.1.; 21.2.; 4.4.; 16.5.; 20.6.2018

 

Die psychoanalytische Technik bedient sich überwiegend verbaler Mittel. Neben der nonverbalen Beziehungsgestaltung entsteht bei der Behandlung von Kindern- und Jugendlichen noch eine weitere Ebene, die des Spiels. Nachdem die Therapeutin bzw. der Therapeut dem Patienten ausreichend zugehört, beobachtet, aber auch „mit-gespielt“ und ein gewisses psychodynamisches Verständnis des sich präsentierenden inneren Konfliktgeschehens erreicht hat, bedürfen die im Behandlungsverlauf mit dem Patienten entstehende spezifischen Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse einen entsprechenden technischen Umgang, eine Handlungsantwort in Form von entwicklungsfördernden Interventionen. Gemäß der Zielstellung muss überlegt werden: Was will ich sagen? Wie soll ich es sagen? Wann soll ich es sagen?

Nach einer Einführung in die Interventionstechniken sollen diese Fragen unter den verschiedensten Aspekten diskutiert werden.

Dieses Seminar findet mittwochs alle 6 Wochen während des gesamten Studienjahres statt, um praxisbezogen Intervention und deren Reaktion seitens des Patienten über einen längeren Zeitraum diskutieren zu können.

 

SPEZIELLE Krankheitslehre – KJP

 

Spezielle Neurosenlehre II:

            Ort: Institut, Bibliothek

            Blockveranstaltungen samstags  9:00 – 10:30 Uhr, 11:00 – 12:30 Uhr

            Verbindliche Anmeldung bis jeweils 14 Tage vorher auf der Homepage

 

Enuresis und Enkopresis                                                                                              A + F

M. Sonnenburg

Samstag, 13.1.2018, 9:00 – 12:30 Uhr

 

Enuresis und Enkopresis sind 2 klassische Symptombilder im Kindesalter, die immer noch häufig vorkommen. Wir werden die Symptome, ihre Entstehungsweise und den Umgang damit sowie grundsätzliche Überlegungen zur Psychodynamik behandeln. Außerdem den entsprechenden Umgang mit den Familien. Als Literaturbasis dienen die beiden Leitlinien der VAKJP.

Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen                                                    A + F

C. Geißlreiter, A. Wulf

Samstag, 24.2.2018, 9:00 – 12:30 Uhr

 

Wir wollen in einer theoretischen Einführung einen Überblick über die Entwicklung von Freuds zu neueren Angsttheorien geben und über verschiedene Angstarten und die zentralen Entwicklungsbereiche der Angst sprechen. So soll ein psychodynamisches Verständnis von Angststörungen entwickelt und eine Einordnung in die ICD-10 vorgenommen werden. Wie sich Angststörungen von Kindern- und Jugendlichen in der Praxis zeigen und diagnostiziert und behandelt werden können, wollen wir anhand von Falldarstellungen anschaulich machen.

 

 

Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen                                                 A + F

K. Faulstich, A. Wulf

Samstag, 21.4.2018, 9:00 – 12:30 Uhr

 

Wir beschäftigen uns zunächst mit  der Deskription von Zwangsgedanken, Zwangsimpulsen und Zwangshandlungen von Kindern- und Jugendlichen und deren Einordnung im ICD-10.

Im Weiteren möchten wir den Blick auf psychodynamische Zusammenhänge wenden: dabei sollen trieb-, selbst- objektbeziehungstheoretische Sichtweisen einfließen. Diese sollen schließlich anhand von Fallbeispielen angewendet und diskutiert werde.

 

 

 

Weitere Veranstaltungen

 

 

Verhaltenstherapie 2

Psychosomatik und somatoforme Störungen inkl. Essstörungen und Schmerz

E. Leibing

Ort: Institut, Bibliothek

Blockveranstaltung 9.6.2018, Beginn 9:00 Uhr

Verbindliche Voranmeldung bis zum 15.5.2017 auf der Homepage

 

 

DPG Arbeitskreis hochfrequente Analysen – Technik und Therapie

            Ort: Institut, Bibliothek

            Dienstags 20:15 bis 22:00 Uhr, jeden 1. Dienstag im Monat

            Persönliche Voranmeldung bei J. Haustein.

            Erster Termin 7.11.2017

 

Im DPG-Arbeitskreis hochfrequente Analysen stellen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker Fälle aus ihrer täglichen Arbeit vor, die wir gemeinsam in der Gruppe an IPA Standards orientiert diskutieren. Zusätzlich werden von Zeit zu Zeit ausgewählte Texte zu Theorie und Technik der Psychoanalyse referiert und gemeinsam diskutiert. Die Falldarstellungen sind vorzugsweise Behandlungen im drei- bis vierstündigen Setting. Die Gruppe ist offen für alle Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker, die Mitglied  des Instituts und die an einem Austausch über Analysen interessiert sind. Besonders jüngere Kolleginnen und Kollegen, die von den Erfahrungen der älteren profitieren möchten, sind herzlich eingeladen.

Arbeitskreis Interkulturelle Psychotherapie

A. Abutalebi, D. Bielstein

Der Arbeitskreis findet statt in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung,

Elbinger Straße 2.

Der nächste Termin kann erfragt werden bei Frau Abutalebi (abutalebi@gmx.de) oder bei Frau Bielstein (mail@dagmarbielstein.de).

 

In dem Arbeitskreis werden wir uns anhand von eigenen Fallvignetten sowie anhand von theoretischen Überlegungen aus der Literatur mit Patienten aus anderen Kulturen befassen. Wir möchten dabei kulturelle und individuelle Aspekte betrachten, die zum Verständnis dieser Patienten beitragen.

 

 

 

SONDERVERANSTALTUNGEN

 

Organisiert von der Curriculums-Beauftragten, Susanne Staats

Jürgen Körner: "Psychoanalyse lernen: Bildung oder Erziehung?"

Freitag, 20.10.2017, 20:30 – 22:00 Uhr, Institut, Bibliothek

Tagesseminar zur "Didaktik von Tagesseminaren" für Dozenten

Samstag, 21.10.2017, Beginn 9:30 Uhr, Institut, Bibliothek

 

 

Wiskom in Kooperation mit der Regionalgruppe der VAKJP:

Michael Naumann-Lenzen: “Gegenverkehr: Interpersonelle Regulation und Körperlichkeit – was können wir in Psychotherapien bewirken?”

Freitag, 10.11.2017, 20:00 Uhr, Gemeindesaal St. Michael, Kurze Straße 13a

Samstag, 11.11.2017, 10:00 – 12:00 Uhr Workshop, Institut, Bibliothek

 

 

DPG-AG

Klaus Ritter: Das Drama der Scheidung

Rechtspsychologische Begutachtung für das Familiengericht unter psychodynamischen Gesichtspunkten

Mittwoch 22.11.2017, 20:30 Uhr, Institut, Bibliothek

 

 

DPG-AG

Inge Weber und Manfred Klemann: „…..dass Jung ihm unsern Vortrag widerrechtlich in der Zeit verkürzte.“ Zu Entstehungsgeschichte und Schicksal eines verschollenen Textes von Viktor Tausch und Lou Andreas-Salomé

Mittwoch, 6.12.2017, 20:30 Uhr, Institut, Bibliothek

Anschließend Jahresausklang bei Punsch und Plätzchen

 

Wiskom

Raymond Borens, Basel: Voraussetzungen für die Deutung beim Analysanten und beim Analytiker

Freitag, 26.1.2018, 20:00 Uhr, Institut, Bibliothek

 

 

DPG-AG

Michael Buchholz: „Lachen in der Psychotherapie“

Mittwoch, 28.2.2018, 20:30 Uhr, Institut, Bibliothek

 

Göttinger Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer können auch nach Absprache mit den jeweiligen Instituten an den dortigen Veranstaltungen teilnehmen.

 

www.institut-psychoanalyse.de

www.psychoanalysehannover.de

www.dpg-institut-hamburg.de

 

 

 

Einrichtungen, die an der Ausbildung für Kinder- und Jugendlichen­psychotherapeuten beteiligt sind:

 

Erziehungsberatungsstelle & Pflegekinder- und Adoptionsdienst der Stadt Göttingen, Leiterin: Dipl.-Psych. Ilke Konsek

Danziger Straße 40, 37083 Göttingen, Telefon 400-4927

Im Programm abgekürzt „EB“.


Einrichtungen, mit denen das Lou Andreas-Salomé Institut zusätzlich kooperiert:

Institut für Psychoanalytische Paar- und Familientherapie Göttingen - Heidelberg - Hamburg (Prof. Dr. G. Reich u.a.)

Fort- und Weiterbildung psychoanalytische orientierte Paar- und Familientherapie

Anmeldung: Prof. Dr. Günter Reich, Ambulanz für Familientherapie und Essstörungen, Humboldtallee 38, Tel. 0551-395501

 

Arbeitsgemeinschaft Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse AGG

1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. H. Staats, Potsdam
2. Vorsitzender: A. Dally, Göttingen

Fort- und Weiterbildung psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie

Blockveranstaltung 28.11. bis 02.12.2017              Ort: Tiefenbrunn
Anmeldung im Sekretariat unter Tel. 0551- 48 60 22

Fort- und Weiterbildung psychoanalytische und psychoanalytisch orientierte Gruppenpsychotherapie

Blockveranstaltung 12.02. bis 17.02.2018              Ort: Tiefenbrunn
Anmeldung im Sekretariat unter Tel. 0551- 48 60 22

Fort- und Weiterbildung psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie

Blockveranstaltung 27.11. bis 01.12.2018              Ort: Tiefenbrunn
Anmeldung im Sekretariat unter Tel. 0551- 48 60 22

Aus-, Fort- und Weiterbildungsgänge:

 

-       Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und Psychotherapie (DGPT, DPG, IPA)

-       Aus- und Weiterbildung Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

-       Ausbildung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Psychologen

-       Weiterbildung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Ärzte

-       Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie

-       Analytische Paar- und Familientherapie

-       Informatorische Fortbildung

 

 

Psychoanalytische und tiefenpsychologisch fundierte Einzeltherapie (Integrierte Ausbildung)

Die Ausbildung von Ärzten und Dipl.‑Psychologen zum analytischen und tiefenpsychologischen Psychotherapeuten für Erwachsene erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychoana­lyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) in einem minde­stens 5-jährigen berufsbegleitenden Studiengang. Sie entspricht gleichzeitig den Weiter­bildungsrichtlinien der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG). Sie ermöglicht nach Abschluss die Mitgliedschaft in DGPT und/oder DPG und/oder IPA. Für Psychologen entspricht die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und der darauf beruhenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PsychTh-APrV). Für Ärzte entspricht die Weiterbildung den Anforderungen der Ärztekammer zum Erwerb der Zusatzbezeichnungen Psychoanalyse und Psychotherapie.

Ansprechpartner: Dr. Achim Kraul, Tel. 0551/7704035,

AKraul@aol.com

 

 

Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Die Ausbildung von Sozialpädagogen, manchen Lehrern, Sozialarbeitern, Pädagogen, Psychologen,  Ärzten und Personen äquivalenter Berufsgruppen zum analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten entspricht den Grundanforderungen der Sektion Ausbildung der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) und ermöglicht eine Approbation und die Mitgliedschaft in der VAKJP . Für nichtärztliche Ausbildungsteilnehmer erfolgt diese Ausbildung nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) und der dortigen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (KJPsychTh APrV).

Ansprechpartner: Stephan Jürgenliemk, Tel. 0551/57437,

stephanjueli@gmx.de

 

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Psychologen

Für Dipl. Psychologen existiert ein Studiengang zur Qualifikation in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) und der darauf beruhenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PsychTh APrV). Wegen der Kooperation mit dem Weiterbildungsgang Psychoanalyse ist eine vertiefte Vermittlung der Theorie und Praxis tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie gewährleistet.

Dieser Weiterbildungsgang kann entweder in mindestens 5 Jahren berufsbegleitend oder in mindestens 3 Jahren im Rahmen einer "Vollzeitausbildung" (in fester Gruppe; gesondertes Konzept für die Finanzierung; (nächster Kurs beginnt voraussichtlich im

Januar 2015) durchgeführt werden.
Ansprechpartnerin: Andra Habermann, Tel. 05571/914440,
Andra.Habermann@LAS-Institut.de.

 

 

Bausteine im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Psychiatrie und Psychotherapie

Ärzte können im Rahmen ihrer o.g. Facharztausbildung einzelne Weiterbildungsbausteine am Lou Andreas-Salomé Institut erwerben. Dies gilt für Theorieseminare, die Selbsterfahrung, die Durchführung ambulanter Psychotherapie unter Supervision und kasuistisch technische Seminare. Je mehr Bausteine bei von der DGPT zugelassenen Lehranalytikern und Supervisoren erworben wurden, umso leichter ist es später, gemäß den Weiterbildungsrichtlinien der DGPT auch Vollmitglied als tiefenpsychologischer Psychotherapeut in der DGPT zu werden. Alle Weiterbildungsbausteine werden auch von der Ärztekammer Niedersachsen im Rahmen der Facharztweiterbildung anerkannt.

Ansprechpartner: Dr. Thomas Grütering, Tel. 0551/4882394

praxis.dr.gruetering@freenet.de

 

 

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Ärzte – fachgebunden
(Ärztliche Zusatzbezeichnung Psychotherapie)

Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, die zum Erwerb der ärztlichen Zusatzbezeichnung Psychotherapie – fachgebunden – führt. Diese Weiterbildung stellt eine Ergänzung einer Facharztkompetenz dar und enthält die Vorbeugung, Erkennung und psychotherapeutische indikationsbezogene Behandlung von Erkrankungen des jeweiligen Gebietes, die durch psychosoziale Faktoren und Belastungsreaktionen mit bedingt sind. Diese Weiterbildung entspricht den Anforderungen der Ärztekammer Niedersachsen.

Ansprechpartner: Dr. Thomas Grütering, Tel. 0551/4882394,

praxis.dr.gruetering@freenet.de

 

 

Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (AGG), Göttingen, erfolgt eine regionale und überregionale Weiterbildung in analyti­scher Gruppenpsychotherapie sowie in tiefenpsychologisch fundierter Gruppenpsychotherapie (analy­tisch orientiert oder psychoanalytisch-interaktionell) nach den Richtlinien der D3G. Die Ausbildung eignet sich für Teilnehmerinnen und Teilneh­mer aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern: Psychoanalyse, Psychotherapie, somatische Medizin, psychologische Beratung, Pastoralpsychologie, Sozial-, Erziehungs- und ande­ren Humanwissenschaften. Niedergelassenen Psychotherapeuten ist die Abrechnung der genannten Verfahren nur beim Vorliegen der entsprechenden Grundqualifikation möglich.

Ansprechpartner: Andreas Dally, Tel. 0551/5005-296,

a.dally@las-institut.de

 

 

Paar- und Familientherapie

Das Angebot einer 3-jährigen Weiterbildung in analytischer Paar- und Familientherapie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für psychoanalytische Familientherapie Göt­tingen/Heidelberg/Hamburg. Die Weiterbildung ergänzt die Grundausbildungen von Psychothera­peuten für Psychoanalyse und für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, von analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und von Ärzten mit psychothe­rapeutischer Weiterbildung. Sie steht Interessenten aus allen Berufsgruppen offen, die in und mit zwischenmenschlichen Beziehungen arbeiten. Die Weiterbildung erfolgt regional und überregional.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Günter Reich, Telefon 0551/395501,

GReich@gwdg.de